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„Hoppers“: Der beste Film des Jahres ist jetzt auf Disney Plus

Was ist cooler als Biber, Eidechsen, Schlangen und Haie? Genau, ein Film, der all diese Dinge (definitiv nicht) mit „Avatar“ vereint. Umso besser, dass „Hoppers“ nun auf Disney Plus aufgeschlagen ist …

Mabel steht als Biber zusammen mit Loaf, König George und Tom Lizard an einer Klippe.
Natur pur: Mabel (Biber) lernt in „Hoppers“ etliche coole Tiere, wie Tom (Eidechse) kennen. Foto: © 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.

„Hoppers“ ist vieles: unfassbar lustig, stellenweise tieftraurig, stets unterhaltsam, abwechslungsreich – und nun auch auf Disney Plus verfügbar. All jene, die den Pixar-Film bisher noch nicht im Kino gesehen haben, dürften sich nun fragen, warum man ihn im Streaming nachholen sollte. Wie gut, dass wir die Antwort darauf haben … sofern Bilder von coolen und/oder süßen Tieren nicht bereits ausreichen.

„Hoppers“: Worum geht es in dem Animationsfilm?

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Video: Disney/Pixar

Studentin Mabel ist fassungslos, als sie erfährt, dass Bürgermeister Jerry plant, die Lichtung, auf der sie die schönsten Momente ihrer Kindheit verbracht hat, für den Abschluss seiner kreisrunden Autobahn abzureißen. Doch gütig, wie der Bürgermeister von Beaverton ist, verspricht er ihr, die Lichtung zu verschonen, sofern sich dort wieder Tiere ansiedeln.

Enthusiastisch, aber ebenso verzweifelt sucht Mabel Rat bei ihrer Professorin Dr. Fairfax, die ihr offenbart, dass es nur einen Biber brauchen würde, um auch andere Tiere auf die Lichtung zu locken. Nachdem Mabels herkömmliche Versuche scheitern, kommt es ihr umso gelegener, dass Dr. Fairfax über eine Technologie verfügt, die es ermöglicht, das eigene Bewusstsein in die Körper robotischer Tiere zu übertragen. Prompt findet sich Mabel im Körper eines Bibers wieder, entschlossen, die Lichtung zu retten. Doch noch ahnt sie nicht, dass sie damit auch droht, das Gleichgewicht der Natur durcheinanderzubringen.

Unterhaltsam, emotional, Eidechsen: „Hoppers“ lässt niemanden kalt

„Hoppers“ ist die wohl gelungenste Verschmelzung des Zustands, wenn man nicht weiß, ob man lachen oder doch eher weinen soll. Unfassbar ehrlich und gleichzeitig herzlich erzählt der Animationsfilm in einer kompakten Laufzeit von Tieren, Menschen und ihren unterschiedlichen Problemen, ohne dabei jemals antiquiert zu wirken. Dabei ist eine solche Geschichte im Animationskino eigentlich nichts Neues.

Dafür ist vor allem der sehr eigene Humor von Regisseur Daniel Chong und Drehbuchautor Jesse Andrews verantwortlich, die die Grenzen dessen ausloten, was ein Film für ein jüngeres Zielpublikum erzählen darf: von Identitätsdiebstahl an Bürgermeistern bis hin zum Kidnappen von Bürgermeistern.

Bürgermeister Jerry aus „Hoppers“ bewundert sich selbst im Spiegel.
Top 17 Bürgermeister, die wir großartig finden: Jerry ist eines der vielen Highlights von „Hoppers“. Foto: © 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.

Darüber hinaus sei gesagt, dass „Hoppers“ ein optischer Augenschmaus ist, bei dem vor allem all jene auf ihre Kosten kommen dürften, die es lieben, putzige Tiere zu sehen. Es wird insbesondere viel mit den Gesichtsausdrücken der Figuren gearbeitet (man achte auf Tom, der eine Eidechse ist), die stets genutzt werden, um Witze oder Gefühle überhöht zu transportieren.

Alle, die sich selbst von „Hoppers“ überzeugen wollen, der für manche Redakteure und Redakteurinnen von TVMovie bereits jetzt der beste Film des Jahres ist, können dies ab heute auf Disney Plus tun. Wen es hingegen eher zu Animation für Erwachsene zieht, sollte sich den neuesten Skandal rund um „Rick and Morty“ anschauen, der deutlich weniger unschuldig als „Hoppers“ anmutet.