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Harry Potter: Voldemort-Darsteller Ralph Fiennes über Comeback

„Harry Potter“-Schauspieler Ralph Fiennes äußert sich bezüglich einer möglichen Rückkehr als dunkler Lord.

Voldemort
Ralph Fiennes als Lord Voldemort in der "Harry Potter"-Verfilmung

Ralph Fiennes hat in seiner Karriere schon viele Schurken gespielt, aber nur einen, der so böse ist, dass nicht mal dessen Name genannt werden darf: Lord Voldemort alias Tom Vorlost Riddle.

Bei der New Yorker Premiere seiner neuen Horrorkomödie „The Menu“ erklärte der britische Schauspieler auf Nachfrage, er würde "natürlich" noch einmal den Bösewicht Lord Voldemort darstellen, sollten Warner Bros. oder Autorin J.K. Rowling zukünftige „Harry-Potter“-Projekte aus dem Hut zaubern. Es sei wortwörtlich „gar keine Frage“.

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Fiennes' Aussage kommt, nachdem David Zaslav, CEO von Warner Bros. Discovery, sein Interesse bekundet hat, weitere Potter-Projekte mit Rowling zu entwickeln, die in den letzten Jahren wegen ihrer transphobischen Rhetorik für Kontroversen gesorgt hat. "Wir werden uns wirklich auf Franchises konzentrieren", sagte Zaslav. "Wir hatten seit 13 Jahren keinen Superman-Film mehr. Wir haben seit 15 Jahren keinen Harry-Potter-Film mehr gemacht."

Dabei haben DC-Filme und das Potter-Franchise in den letzten Jahrzehnten "einen Großteil der Gewinne" eingebracht, so Zaslav.

Inmitten des Rowling-Turbulenzen war Fiennes ein entschiedener Befürworter der Autorin und nannte die "Beschimpfungen", die gegen sie gerichtet wurden, "entsetzlich".

"J.K. Rowling hat diese großartigen Bücher geschrieben, in denen es um Selbstbestimmung geht, um junge Kinder, die sich selbst als menschliche Wesen finden", erklärte Fiennes im Oktober 2022 der New York Times. "Es geht darum, wie man ein besserer, stärkerer, moralisch orientierter Mensch wird. Die Beschimpfungen, die gegen sie gerichtet wurden, sind ekelhaft und entsetzlich".

"Ich kann verstehen, dass man wütend darüber ist, was sie über Frauen sagt", so Fiennes weiter, "aber sie ist keine obszöne, rechtsradikale Faschistin. Es ist einfach eine Frau, die sagt: 'Ich bin eine Frau und ich fühle mich als Frau, und ich möchte sagen können, dass ich eine Frau bin'. Und ich verstehe, woher sie kommt. Auch wenn ich keine Frau bin." In ähnlicher Weise verteidigte er Rowling im vergangenen Jahr und bezeichnete die Anfeindungen gegen die Potter-Schöpferin als „irrational".

Rowling zog 2020 Gegenwind auf sich, als sie über Geschlechtsidentität und biologisches Geschlecht twitterte und erklärte, dass "die Auslöschung des Konzepts Geschlecht vielen die Möglichkeit nimmt, ihr Leben sinnvoll zu diskutieren". GLAAD und andere LGBTQ+-Organisationen und Aktivisten haben ihre Rhetorik als ungenau und grausam bezeichnet. Die Harry-Potter-Stars Daniel Radcliffe und Emma Watson haben sich ebenfalls gegen Rowling ausgesprochen und beide bekräftigt, dass Transgender-Frauen wirkliche Frauen sind.

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Video: Avalanche / WB

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