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„Harlan Coben's Lazarus“: Ende erklärt! Wie ist Dr. Lazarus gestorben?

Das Ende von „Lazarus“ wirft viele Fragen auf – besonders um den Tod von Dr. Jonathan Lazarus. War es wirklich Selbstmord oder steckt mehr dahinter?

Dr. Lazarus legt seinem Sohn Joel eine Hand auf die Schulter.
„Lazarus“ überzeugt mit einem starken Twist. Foto: TMDB

Die Prime-Video-Serie „Lazarus“ von Bestsellerautor Harlan Coben erzählt in sechs Episoden die Geschichte von Joel „Laz“ Lazarus (Sam Claflin), der nach dem Tod seines Vaters, des angesehenen Psychiaters Dr. Jonathan Lazarus (Bill Nighy), in seine Heimatstadt zurückkehrt.

Doch statt Frieden findet er dort ein Netz aus alten Mordfällen, Geheimnissen und verstörenden Visionen, die seine Familie in ein unheimliches Licht rücken.

Von Beginn an steht die Frage im Raum: Wie ist Dr. Lazarus wirklich gestorben? War es Selbstmord – oder Teil eines größeren Plans?

Ein Brief, ein Symbol und ein dunkler Verdacht

Auslöser für Joels Zweifel ist ein Abschiedsbrief seines Vaters, in dem eine kryptische Zeichnung auftaucht: ein dreibeiniger Tisch und die rätselhaften Worte „It’s not over“.

Joel fragt sich, ob Jonathan überhaupt eine Waffe besaß – und beginnt zu ermitteln. Die Spur führt ihn nicht nur zu ungelösten Fällen aus der Vergangenheit, sondern auch zu seiner eigenen Familie.

Schon bald wird klar, dass der dreibeinige Tisch mehr ist als ein bloßes Symbol: Er steht für das Ungleichgewicht im Leben der Lazarus-Familie, für Geheimnisse, die nicht auf drei, sondern nur auf einem wackeligen Bein ruhen.

Visionen zwischen Leben und Tod

Zurück im Elternhaus wird Joel von Visionen seines Vaters und seiner toten Schwester Sutton heimgesucht. Die Erscheinungen scheinen ihn zu leiten – oder zu manipulieren. In diesen Momenten verschwimmen Realität, Erinnerung und Übernatürliches.

Immer wieder versucht Joel, die Vergangenheit zu verändern – etwa Suttons Tod zu verhindern – und scheitert. Die Visionen treiben ihn jedoch weiter an, den Ursprung der Schuld zu finden, die seit Jahrzehnten über der Familie liegt.

Die Wahrheit über die Morde

Während seiner Nachforschungen entdeckt Joel eine Reihe von Morden, die alle mit der psychiatrischen Praxis seines Vaters in Verbindung stehen. Anfangs fällt der Verdacht auf Suttons Ex-Freund Billy, doch seine Alibis halten stand. Schließlich gerät Kindheitsfreund Sam Olsen in den Fokus – und gesteht Suttons Tod aus krankhafter Eifersucht.

Doch selbst nach diesem Geständnis bleibt ein Rätsel ungelöst: Wer war wirklich für Jonathans Tod verantwortlich?

Dr. Jonathan Lazarus – Täter und Opfer zugleich

In der letzten Folge enthüllt sich die ganze Wahrheit: Dr. Jonathan Lazarus selbst steckt hinter vielen der Verbrechen. Er hatte Detektivin Alison Brown manipuliert, um Spuren zu verwischen und andere zu beschuldigen. Seine Morde rechtfertigte er als „notwendige Strafe“ für moralisch fehlgeleitete Patienten.

Über Tonbandaufnahmen erfährt Joel, dass sein Vater keine Reue kannte – und dass sein Tod kein echter Selbstmord, sondern eine kalkulierte Inszenierung war. Jonathan folgte einem von Alison vorgeschlagenen Szenario, kurz bevor sie selbst ums Leben kam.

Joel erkennt, dass viele seiner Visionen keine Geister waren, sondern verdrängte Erinnerungen und Therapiesitzungen, die sich in seinem Unterbewusstsein festgesetzt hatten.

Das Ende – ein neuer Anfang des Albtraums

Am Ende glaubt Joel, den Kreis aus Lügen und Gewalt durchbrochen zu haben. Doch dann kommt der letzte Schock: Sein Sohn Aiden steht blutverschmiert im Türrahmen, ein Messer in der Hand, und flüstert: „Entschuldigung.“

Diese Szene lässt offen, ob die dunkle Familiengeschichte erneut beginnt und ob die moralische Verkommenheit von Dr. Lazarus auf die nächste Generation übergegangen ist.

Quellen
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