„Coven Academy“: Trailer, Handlung, Start bei Disney+
Hexen, Vampire, Machtspiele: „Coven Academy“ spielt im geisterhaften New Orleans und rechtzeitig zur Spooky Season zu Disney+. Alles zu Teaser, Handlung und Cast.

Disney+ schickt pünktlich zum Herbst eine neue übernatürliche Teen-Serie ins Rennen: „Coven Academy“ verbindet Hexen-Mythos, Internats-Drama und düstere Romantik – und setzt dabei auf ein ungewöhnliches Streaming-Konzept, das klar auf Binge-Watching getrimmt ist. Hier gibt es alle wichtigen Infos zu Trailer, Handlung, Cast und Starttermin.
Worum geht es in „Coven Academy“?
Im geisterhaften New Orleans beginnt „Coven Academy“ mit einem Bruch im Alltag: Briar, eine eigenwillige Jugendliche aus New York, erfährt, dass sie eine Hexe ist – und wird in eine Welt hineingezogen, die nach außen verborgen bleibt, im Inneren aber nach gnadenlosen Regeln funktioniert. Ihr neues Umfeld ist ein elitäres magisches Internat, an dem nicht Noten oder Beliebtheit zählen, sondern Einfluss, Kontrolle und Macht. Wer etwas kann, hat etwas zu sagen – wer Schwäche zeigt, wird schnell zur Zielscheibe.
Dort trifft Briar auf andere junge Magiebegabte: Sasha, die Gedanken lesen kann und dadurch mehr wahrnimmt, als in einer Schule voller Intrigen gut für sie ist, sowie Tegan, die mit Zeitmanipulation spielt – und damit nicht nur den Unterricht, sondern auch Konflikte auf gefährliche Weise „umbiegen“ kann. Gemeinsam formiert sich ein noch fragiler Hexenzirkel, der erst lernen muss, wem er trauen kann. Denn an der „Coven Academy“ sind Geheimnisse tödlich, und fast jede Freundschaft hat einen Preis.
Zusätzliche Unruhe bringt Jake in die Dynamik: ein charismatischer Hexenmeister, dessen Ausstrahlung genauso anziehend wie riskant ist. Parallel spitzt sich die Lage durch düstere Hinweise auf Briars Vergangenheit zu, die nicht nur sie selbst, sondern den gesamten Zirkel in Gefahr bringen könnten.
Schau dir hier den mit „Brutal“ von Olivia Rodrigo unterlegten Teaser-Trailer zu „Coven Academy“ an:
Wann startet „Coven Academy“ bei Disney+?
„Coven Academy“ ist ab dem 2. Oktober bei Disney+ verfügbar. Statt klassischer Episoden veröffentlicht Disney+ die erste Staffel als 21 kurze „Kapitel“ – und alle Kapitel erscheinen direkt zum Start auf einen Schlag. Damit zielt die Serie bewusst auf schnelles Weitergucken („Weiter“-Button lässt grüßen) und kurze, cliffhangerlastige Häppchen ab.
Showrunner Tim Federle erklärt die Idee hinter dem Format sinngemäß so: Der zeitliche Aufwand pro Kapitel soll niedrig sein – und genau dadurch sollen Zuschauer:innen eher dranbleiben, weil die Serie dafür gebaut ist, „am Stück“ zu funktionieren.
Cast & Figuren: Wer spielt in „Coven Academy“ mit?
Disney+ fährt für „Coven Academy“ ein auffällig prominentes und genre-erfahrenes Ensemble auf:
Malina Pauli Weissman als Briar: eine extrem unabhängige New Yorkerin, die entdeckt, dass sie eine Hexe ist
Malachi Barton („Camp Rock 3“) als Jake: charismatischer Hexenmeister mit gefährlicher Ader
Jordan Leftwich als Sasha: hoch empathische Schülerin, die Gedanken lesen kann
Ora Duplass als Tegan: respektlose Hexe, die Zeit manipulieren kann
Louis Thresher als Ollie: hungriger, frisch verwandelter Vampir
Tiffani Thiessen als Miss Graves: glamouröse, einschüchternde Schulleiterin
Devon Sawa als Mr. Cole: brillanter und charismatischer Professor für Hexerei
Zur Stammbesetzung gehören außerdem Swayam Bhatia (McKenna), Brendon Tremblay (Alexander), Keegan Connor Tracy (Tamora), BJ Harrison (Agnes) und Nathaniel Logan McIntyre (Teese).
Hinter den Kulissen: Wer steckt hinter der Serie „Coven Academy“?
Schöpfer und ausführender Produzent ist Tim Federle („High School Musical: The Musical: The Series“). Als Executive Producer sind außerdem Darren Swimmer, Todd Slavkin, Amanda Row und Bronwyn North-Reist an Bord. Produziert wird „Coven Academy“ von Chorus Boy Productions in Zusammenarbeit mit Disney Kids & Family.
Federle beschreibt „Coven Academy“ als Serie, die Härte, Witz, Musik und auch anspruchsvollere Themen zulässt – aber trotzdem ein „Disney-Herz“ behält: optimistisch selbst dann, wenn es blutiger wird. Im Kern gehe es um Familie, Schwesternschaft und die Idee, dass die größte Magie darin liegt, sich aktiv dafür zu entscheiden, ein guter Mensch zu sein und sich mit Menschen zu umgeben, die einen stärken.
Ton & Look: „Cruella“, „Wednesday“, „Vampire Diaries“ – aber mit praktischem Effekt-Handwerk
Wer sich fragt, wie „Coven Academy“ visuell wirken will: Tim Federle nennt als Referenzen „Cruella“, „Wednesday“ und „Saltburn“ – also farbintensive, filmische, leicht überhöhte Welten, die trotzdem „geerdet“ bleiben sollen, damit Magie nicht schnell kitschig wirkt.
Spannend für Genre-Fans: Laut Federle wurden viele Effekte praktisch umgesetzt (z. B. schwebende Gläser oder eine Explosion im Trailer), statt sich ausschließlich auf CGI zu verlassen. Für die Vampir-Inszenierung hat er sich dabei sogar Rat bei Julie Plec geholt – der Mitschöpferin von „Vampire Diaries“. Plecs Hinweis: Vampir-Momente können sehr schnell „uncool“ oder unfreiwillig komisch wirken, wenn etwas am Set zwar stark aussieht, in der Postproduktion aber kippt. Genau deshalb setzt „Coven Academy“ in Teilen auf eine bewusst rauere Bildsprache (u. a. Handkamera), damit die Szenen eher nach Found-Footage-/Doku-Vibe wirken und die übernatürlichen Elemente „echter“ und unmittelbarer rüberkommen.















