Haftbefehl nimmt Netflix-Doku in Schutz: „Falsch verstanden"
Nach seiner Auszeit-Ankündigung sorgt sich Haftbefehl offenbar um Missverständnisse – und schiebt ein klärendes Statement nach.
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Erst die schonungslose Selbstöffnung in der eigenen Dokumentation, dann der überwältigende öffentliche Druck danach – dieses Spannungsfeld kennt Haftbefehl, bürgerlich Aykut Anhan, inzwischen nur zu gut. Am Sonntagabend hatte der Rapper auf Instagram eine gesundheitlich bedingte Auszeit angekündigt. Nun folgt ein zweiter Post, in dem er offenbar verhindern möchte, dass seine offenen Worte falsch interpretiert werden.
Klarstellung nach dem Rückzug
„Bevor hier etwas falsch verstanden wird: Ich gebe niemandem die Schuld für meine aktuelle Situation, weder der Doku noch anderen Menschen. Die Verantwortung dafür trage ich selbst", schreibt der Offenbacher in seinem neuen Beitrag. Damit stellt er klar, dass seine vorherige Ankündigung keine Abrechnung mit der Netflix-Produktion war. Es gebe „keine Schuldigen und keine versteckten Botschaften" – ihm gehe es einzig darum, für seinen eigenen Weg und seine Entscheidungen einzustehen.
Diese Klarstellung wirkt wie eine bewusste Reaktion auf mögliche Spekulationen, die sein erster Post ausgelöst haben könnte. Schließlich hatte Haftbefehl darin offen über seine Erschöpfung gesprochen und die Doku als einen der Auslöser benannt.
Was Haftbefehl zur Auszeit bewegt hat
Bereits am Sonntag hatte der Musiker öffentlich gemacht, wie stark ihn die vergangenen Monate körperlich und psychisch belastet haben. „Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten", schrieb er damals. Als zentralen Grund nannte er den enormen Trubel rund um die Netflix-Serie „Babo – Die Haftbefehl-Story": „Die ganze Zeit nach der Doku, die große Aufmerksamkeit und der ganze Rummel haben mich zusätzlich belastet. Deshalb brauche ich jetzt Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen."
Wie lange die Pause dauern wird, ließ er offen. Auftritte werde es von ihm bis auf Weiteres jedenfalls nicht geben. Er betonte zudem, dass er täglich daran arbeite, wieder auf die Beine zu kommen, und bat seine Fans um Verständnis für seine Entscheidung.
Hinter der Auszeit steckt offenbar mehr als kurzfristige Erschöpfung: Haftbefehl fürchtet, erneut in eine Krise zu geraten, die ihn schon einmal in Lebensgefahr gebracht hatte. Vor diesem Hintergrund bewerten viele Fans seinen Rückzug als bewusste Entschleunigung zum Schutz der eigenen Gesundheit, statt als Drama um die Doku selbst.









