GZSZ-Star Iris Mareike Steen wehrt sich gegen unschöne Vorwürfe
Weil sie nach dem Tod ihrer Mutter wieder lächelte, wurde Iris Mareike Steen im Netz angegriffen. Jetzt gibt sie eine emotionale Antwort.

Seit 2010 spielt Iris Mareike Steen bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ die Lilly Seefeld. Doch hinter ihrem Serienerfolg liegen auch schmerzhafte persönliche Erfahrungen. Nach dem Tod ihrer Mutter musste die Schauspielerin lernen, mit der Trauer weiterzuleben. Nun wehrt sie sich gegen Menschen, die genau das gegen sie verwenden.
Nach Tod der Mutter: Diese Kommentare verletzen Iris Mareike Steen
In einem aktuellen Instagram-Video zeigt die Schauspielerin einige Nachrichten, die ihr nach dem schweren Verlust Mut machten. Iris Mareike Steen verlor ihre Mutter im Oktober 2022. Doch zwischen den liebevollen Worten finden sich auch Kommentare, die deutlich unter die Gürtellinie gehen.
Einige Follower:innen warfen ihr vor, viel zu schnell wieder lachen zu können. Besonders bitter: Manche deuteten ihr fröhliches Auftreten sogar als Zeichen dafür, dass sie ihre Mutter vergessen habe. Dort hieß es zum Beispiel: „Heuchlerisch, erst so zu tun, als wäre dein Herz gebrochen und gefühlt im nächsten Post schon am lachen...“.
Für Iris offenbar der Anlass, einmal deutlich zu machen, dass Trauer nicht daran abzulesen ist, wie jemand auf einem einzelnen Instagram-Foto aussieht.
Ein Lächeln bedeutet nicht, dass der Schmerz verschwunden ist
Iris hat ihre Mutter nach langer Krankheit verloren. Trotzdem musste das Leben irgendwann weitergehen – auch wenn der Verlust natürlich blieb. Genau diesen Widerspruch greift Iris jetzt musikalisch auf, denn der GZSZ-Star ist auch Musikerin.
In ihrem neuen Song „schrill & heimlich“ geht es um die Frage, wie sie nach außen wieder lachen und strahlen kann, obwohl die Gedanken an ihre Mutter geblieben sind. Eine zentrale Zeile bringt den Schmerz auf den Punkt: „Das ging ja ganz schnell, sie ist schon drüber weg – diese Worte verletzen, denn der Schmerz geht nicht weg.“
Iris verarbeitet ihre Trauer in einem eigenen Song
Mit „schrill & heimlich“ macht die GZSZ-Schauspielerin etwas sehr Persönliches öffentlich. Sie beschreibt darin, wie Menschen ihren Umgang mit dem Verlust von außen bewerten und dabei übersehen, was in ihr tatsächlich passiert.
Besonders deutlich wird das in den Worten: „Werd so oft gefragt, wie hast du es geschafft? Man sieht, dass du strahlst und auch wieder lachst. Ich habe keine kluge Antwort darauf.“ Gleichzeitig erzählt sie davon, ins Kissen zu schreien und sich von dem Schmerz befreien zu wollen. Der Song ist damit offenbar ihre ganz eigene Form, mit der Trauer umzugehen.
Trauer hat keine feste Zeit
Iris' Botschaft ist deshalb ziemlich klar: Niemand kann von außen beurteilen, wie lange ein Mensch trauert oder wie sich dieser Schmerz zeigen muss. Ein fröhlicher Moment, ein Lachen oder ein Urlaubsfoto löschen Erinnerungen nicht einfach aus.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Antwort auf die bösen Kommentare. Iris Mareike Steen muss nicht auf jedem Bild traurig aussehen, um ihre Mutter zu vermissen. Sie darf lachen und gleichzeitig trauern. Beides kann nebeneinander existieren – und ihr neuer Song zeigt eindrucksvoll, wie viel von diesem Verlust noch immer in ihr steckt.






