Dunja Hayali: Bewegend menschliche Reaktion auf Nepal-Katastrophe
Dunja Hayali zeigt sich tief betroffen vom verheerenden Erdrutsch in Nepal. Besonders die Bilder lassen die Moderatorin fassungslos zurück.

Die Bilder aus Nepal gehen auch an Dunja Hayali nicht spurlos vorbei. In einem Instagram-Video spricht die Moderatorin ungewöhnlich offen über ihre Reaktion auf die verheerende Naturkatastrophe. Dabei wird schnell deutlich, wie sehr sie das Ausmaß des Unglücks beschäftigt.
„Die sind nicht echt“: Hayali kann die Nepal-Bilder kaum glauben
Dunja Hayali, die zuletzt einen regelrechten Shitstorm für ihre Doku über die Deutsche Bahn bekam, erzählt in dem Video von einem Gespräch mit ihrer Kollegin Tine. Die hat das der Moderatorin empfholen, das Thema in ihrem „Abwaschvideo“ anzusprechen. Hinter den Kulissen vom „heute journal“ habe sie gemeinsam mit anderen Kolleginnen die Aufnahmen gesehen und dabei Tränen in den Augen gehabt.
Der Anblick der Katastrophe fällt ihr schwer. Mehrere Bilder habe sie zunächst für so unfassbar gehalten, dass sie an ihrer Echtheit zweifelte. „Die können auf gar keinen Fall...sind die echt“, erinnert sich Hayali an ihren ersten Gedanken. Sie ließ die Bilder sogar vom Team nochmal extra überprüfen. Schnell habe festgestanden: Sie waren tatsächlich echt.
Besonders ein Gedanke macht Dunja Hayali traurig
Was Hayali zusätzlich beschäftigt, ist die Situation der Menschen in der betroffenen Region. Sie weist darauf hin, dass Naturkatastrophen häufig Gegenden treffen, in denen die Bevölkerung ohnehin über weniger Ressourcen verfügt.
Damit zeigt die Moderatorin wie so oft ihre menschliche Seite. Erst vor Kurzem rief Dunja Hayali dazu auf, sich in der Datei der Deutschen Knochenmarkspende zu registrieren. Seit Jahren setzt sie sich für zahlreiche humanitäre Projekte und andere Hilfsprogramme ein. Abgehärtet ist sie davon aber trotzdem nicht, wie ihre Reaktion auf die Nepal-Katastrophe zeigt.
Statt routiniert über eine weitere Nachricht des Tages hinwegzugehen, ringt Hayali sichtbar mit ihren Gefühlen. Im Video schüttelt sie mehrfach erschüttert den Kopf und wirkt angesichts der Bilder sichtlich fassungslos.
Hunderte Tote und mehr als 1.300 Vermisste in Nepal
Wie dramatisch die Lage in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet ist, zeigen die aktuellen Zahlen. Nach Angaben der nepalesischen Behörden wurden mindestens 163 Tote bestätigt. Mehr als 1.300 Menschen gelten in Nepal und China insgesamt als vermisst. Unter den Vermissten befinden sich auch zahlreiche Touristen.
Die Katastrophe hat ganze Dörfer getroffen, zudem wurden Straßen und Brücken zerstört. Rettungskräfte versuchen unter schwierigen Bedingungen, in die betroffene Region vorzudringen. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde die Sturzflut durch einen Gletscherabbruch ausgelöst, bei dem eine gewaltige Eis- und Gerölllawine entstand.






