Interview

„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“: Sam Rockwell über Schweiß, Körperflüssigkeit & Handy-Sucht

Für „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ standen Sam Rockwell, Michael Peña und Asim Chaudhry gemeinsam vor der Kamera. Im Gespräch mit TV Movie wird schnell klar: Vor allem für Rockwell war der Dreh eine echte Herausforderung

Video Platzhalter
Video: Constantin / TV Movie

In „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ platzt ein Mann aus der Zukunft in ein Diner und versucht, mit einer denkbar ungeeigneten Gruppe von Zufallsbekanntschaften den drohenden KI-Untergang der Menschheit zu verhindern. Klingt verrückt? Das ist es auch und zeichnet die Sci-Fi-Satire auch absolut aus. Regisseur Gore Verbinski inszeniert die Sci-Fi-Geschichte als wilde Mischung aus Action, Zeitreise, Weltuntergang und schwarzem Humor. Das macht auch unsere Filmkritik zu „Good Luck, Have Fun, Don't Die“ deutlich.

Im Zentrum steht dabei Sam Rockwell, der als Mann aus der Zukunft von der ersten Minute an liefern muss.

Sam Rockwell spricht offen über den fordernden Dreh

Sam Rockwell steht im Restaurant in einem Sci-Fi-Anzug und lässt alle Panik schieben!
Sam Rockwell sprach mit uns über den Dreh und seinen außergewöhnlichen „Anzug“ Foto: Constantin Film

Dass die Rolle kein Selbstläufer war, machte Rockwell im Interview sehr deutlich. Auf die Frage, wie viel körperlicher und mentaler Schweiß ihn der Film gekostet habe, antwortete er gewohnt humorvoll trocken: „Sehr viel Schweiß. Und noch einige andere Körperflüssigkeiten sind aus mir rausgekommen. Vor allem Hirnschweiß.“

Gerade die großen Monologe zu Beginn seien für ihn besonders anstrengend gewesen. „Diese Anfangsmonologe hatten es wirklich in sich. Da ging es total darum, den richtigen Rhythmus zu finden“, erklärte Rockwell. Um sich vorzubereiten, habe er sich durch legendäre Filmszenen gearbeitet und nach starken Vorbildern gesucht. „Ich habe nach großen Monologen im Fernsehen und im Kino gesucht“, erzählte er. Inspiration fand er dabei unter anderem bei Jack Nicholson in „Eine Frage der Ehre“, Morgan Freeman in „Die Verurteilten“ und Christopher Walken in „Pulp Fiction“.

Viel Kopfarbeit und ein schweißtreibendes Kostüm

Doch nicht nur textlich verlangte ihm die Rolle einiges ab. Auch körperlich war der Dreh offenbar kein Spaziergang. Rockwell brachte es selbst auf den Punkt: „Viel Hirnschweiß und ein bisschen echter Schweiß wegen des Anzugs.“

Das passt zu der Figur, die in dem Film permanent unter Strom steht. Sein Charakter taucht mit einer Mission auf, die keinen Aufschub duldet, und trägt die Handlung mit einer Mischung aus Panik, Energie und Kontrollverlust. Genau diese Rastlosigkeit treibt den Films und lässt Rockwell erneut mit vollem mentalen und physischen Einsatz groß aufspielen.

Leben ohne Handy? Das sagen die Stars

Neben dem harten Dreh ging es im Gespräch auch um das Thema Technologie, das im Film eine zentrale Rolle spielt. Schließlich dreht sich die Geschichte um eine eskalierende KI-Bedrohung und die Gefahren einer digital gesteuerten Welt. Ob das ihre eigene Beziehung zum Smartphone verändert habe?

Asim Chadrah antwortete ehrlich: „Ich benutze mein Handy immer noch ziemlich viel. Ich versuche, das etwas einzuschränken.“ Sam Rockwell berichtete dagegen, dass er und seine Partnerin bei gemeinsamen Abenden manchmal bewusst auf ihre Telefone verzichten und sie einfach zu Hause lassen.

Der etwas andere Kinotipp

Mit Sam Rockwell, Michael Peña, Zazie Beetz, Haley Lu Richardson, Asim Chaudhry und Juno Temple ist der Film natürlich stark besetzt. Dazu kommt Gore Verbinski, der schon mit Filmen wie „Fluch der Karibik“, „The Ring“ und „Rango“ bewiesen hat, dass er schräge Stoffe mit Tempo, Stil und eigenem Ton auf die Leinwand bringen kann. Tatsächlich ist „Good Luck, Have Fun, Don't Die“ einer der schrägsten und sympathischsten Sci-Fi-Filme der letzten Zeit und nimmt eine der größten Bedrohungen der Moderne gekonnt aufs Korn.

Idris Elba in der 2026-Version von Masters of the Universe - Foto: Sony Pictures International/Amazon MGM Studios
Filme
Im Kino ein Flop, bei Amazon jetzt Bestseller – und endlich auch im Stream

Nur weil ein Film im Kino floppt, heißt nicht zwangsläufig, dass er schlecht ist. Das beweist „Masters of the Universe", der jetzt neu auf Prime Video kostenlos im Stream verfügbar ist.

Belly (Lola Tung) und Jeremiah (Gavin Casalegno) in der 3. Staffel von „The Summer I Turned Pretty“. - Foto: Erika Doss / Prime Video
Zurück nach ‚Cousins‘
„The Summer I Turned Pretty“-Film: Jeremiah-Darsteller sagt, Fans werden „überrascht“

Gavin Casalegno verrät neue Details zum „The Summer I Turned Pretty“-Film. Warum Fans überrascht sein sollen und was Jenny Han plant.

Dermot Mulroney auf dem roten Teppich - Foto: IMAGO / UPI Photo
Gleich drei Stars gehen
„Chicago Fire“-Star Dermot Mulroney verlässt die Serie – und er ist nicht allein

Kaum war er da, ist er schon wieder weg: Schauspieler Dermot Mulroney verlässt die Erfolgs-Serie „Chicago Fire“ wieder. Und er ist nicht der einzige prominente Abgang in der nächsten Staffel ...

Joel Mattli und Malika Dumaev machen ein Selfie bei Lets Dance - Foto: IMAGO / Future Image
„Verliert dieses Gefühl nicht“
Joel und Malika feiern Wiedersehen – und Fans sind begeistert

Wie tief ihre Freundschaft ist, beweisen Joel Mattli und Malika Dzumaev immer wieder. Jetzt feiern die beiden gemeinsam den Nationalfeiertag in der Schweiz – und ihre Fans feiern mit ...

Nirmal Purja - Foto: IMAGO / Sven Simon
„Werden dich jeden Tag vermissen“
Netflix-Star Nirmal Purja tot – auch Prinz William trauert

Sie hatten weltweit gehofft: Nach einem Lawinenunglück galt Netflix-Star Nirmal Purja als vermisst. Jetzt die traurige Gewissheit: Der Bergsteiger ist tot. Mit ihm starben noch neun weitere Menschen ...

Tom Holland als Spider-Man - Foto: Sony Pictures
Allzeit-Rekorde
Neuer „Spider-Man“ bricht Rekorde – 168 Millionen Dollar an einem Tag!

Gerade erst ist „Spider-Man: Brand New Day“ gestartet, schon bricht der Film Rekorde. So schaffte er in Nordamerika den besten Kinostart aller Zeiten ...