Konsequenzen drohen

Gil Ofarim: Juristisches Nachspiel nach Dschungelcamp-Aussagen?

Gil Ofarim spricht gerne über sich. Doch über den Skandal, den er ausgelöst hat, will er nichts sagen – weil es einen Schweige-Deal gibt. Welche Folgen haben diese Andeutungen für ihn?

Gil Ofarim nachdenklich im Dschungelcamp
Gil Ofarim (43) muss im Dschungelcamp viele Fragen einstecken. Foto: Foto: RTL

Er war kaum da, schon sollte er sich erklären. Im Dschungelcamp 2026 steht Gil Ofarim (43) von Anfang im Mittelpunkt – und in der Kritik. Denn nicht nur die Zuschauer, sondern auch seine Mit-Camper wollen von ihm wissen: Wie kam es zu dem „Davidstern“-Skandal? Was sagt er heute dazu? Doch der Sänger und zweifache Vater ist bei dem Thema verschlossen, wie eine Auster.

Anwalt bestätigt Verschwiegenheitserklärung

Der Grund: Ein Schweige-Deal, sagt Ofarim. Auch als Ariel (22) ihn auf seine Davidstern-Lüge anspricht, redet er davon. „Dazu kann ich nichts sagen, weil ich nichts sagen darf. Es gibt eine Unterlassungserklärung, die musste ich unterschreiben. Deswegen war der Prozess auch relativ schnell vorbei“, betont er. „Hast du dich eigentlich mal persönlich bei diesem Menschen entschuldigt?“ will sie von Gil wissen. Ja, sagt Gil. Und schweigt wieder.

Ein Vorwand? Oder darf er wirklich nicht reden? Die Macher vom Dschungelcamp wissen nichts davon. Doch laut seinem Rechtsanwalt Dr. Alexander Stevens (44) hat Ofarim tatsächlich eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben. Und auch sein Manager Marcel Piofke bestätigt gegenüber Bild: Es gibt einen Schweige-Deal. „Nicht zwischen Gil Ofarim und RTL und auch nicht zwischen Gil Ofarim und seiner Ex-Frau Verena Ofarim“, erklärt er noch.

Ariel im Dschungeltelefon
Ariel (22) glaubt Gil Ofarim nicht: Das mit der Unterlassungserklärung „ist gelogen“. Foto: RTL

Schweige-Deal mit dem Hotel-Mitarbeiter?

Wem gegenüber soll Ofarim dann die Erklärung abgegeben haben? Diese Vereinbarung soll zwischen Ofarim und dem Hotelmitarbeiter gelten, dem Ofarim 2021 vorwarf, dass er ihn antisemitisch beleidigt hätte, so Bild. Was ganz konkret in dem Schweige-Deal steht bleibt unklar. Klar ist: „Das betrifft alles Juristische dazu“, sagt Ofarims Manager. Und er erklärt: Gil hätte bereits jetzt zu viel gesagt. Denn: „Sobald Gil Ofarim darüber redet, könnte es sein, dass der ganze juristische Fall wieder neu aufgerollt werden könnte.“ Das bedeutet: Redet Gil, könnte es zum nächsten Prozess kommen.

Fragt sich: Warum sagt Gil Ofarim nicht genau das auch seinen Mit-Campern? Stattdessen klingt es bei ihm so, als hätte der Schweige-Deal etwas mit seinen Kindern zu tun. Und auch seine Erklärung, warum er in den Dschungel ging, kam nicht gut an: „Ich muss auch Rechnungen bezahlen und habe Kinder!“ Diese Antworten gehen Ariel nicht aus dem Kopf, als sie mit Mirja du Mont (50) darüber spricht: „Das war seine Antwort, weil er Geld braucht. Da denke ich mir, du chillst gerade deine Eier hier, damit du dein Geld nimmst, nach Hause gehst und keinen Menschen, der das hier guckt, aufklärst, was du für eine Scheiße gebaut hast, keine öffentliche Entschuldigung abgibst und immer nur: ich, ich, ich!“ Ihr Fazit: „Das G in Gil steht für gelogen.

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Quellen