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Wird sie ihre Kinder je wiedersehen?

„Gemeinsam daran arbeiten ...“: Ex-Mann Stephan Hensel lässt Christina Block Hintertür auf

Christina Block kämpft weiter um ihre Kinder – doch jetzt äußert sich ihr Ex-Mann überraschend versöhnlich. Was steckt hinter seinen neuen Worten?

Stephan Hensel Ex-Ehemann und Vater der Kinder von Christina Block
Stephan Hensel, Ex-Ehemann und Vater der Kinder von Christina Block. Foto: IMAGO / BREUEL-BILD

Seit Jahren tobt zwischen Unternehmerin Christina Block (52) und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel (51) ein erbitterter Streit um das Sorgerecht ihrer Kinder Klara (15) und Theodor (12). Nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen entschied ein dänisches Gericht zuletzt endgültig: Das alleinige Sorgerecht liegt bei Hensel, der in Dänemark lebt. Block darf ihre Kinder weder besuchen noch kontaktieren – ein Urteil, das sie schwer getroffen hat. Doch nun klingt ausgerechnet ihr Ex-Mann plötzlich versöhnlich.

In einem Interview mit der Bild sagte Hensel: „Sollten die Kinder ihre Mutter irgendwann sehen wollen, werde ich mit ihnen gemeinsam daran arbeiten, wie wir das hinbekommen.“ Ein Satz, der für viele Beobachterinnen wie ein Hoffnungsschimmer klingt.

Christina Block kämpft weiter – trotz Niederlage vor Gericht

Die Hamburger Unternehmerin, die aktuell im Zusammenhang mit einer spektakulären Kindesentführung in der Silvesternacht 2023/24 vor Gericht steht, weist alle Vorwürfe entschieden zurück. Sie betont, nichts mit der gewaltsamen Aktion zu tun gehabt zu haben. Ihre Kinder waren damals von sogenannten „Sicherheitskräften“ aus Dänemark nach Deutschland gebracht worden – ein Vorfall, der international für Schlagzeilen sorgte.

Trotz des laufenden Strafprozesses denkt Block nicht ans Aufgeben. Seit Jahren versucht sie, den Kontakt zu Klara und Theodor wiederherzustellen. Laut ihrem Anwalt Dr. Ingo Bott verhindere jedoch der Vater die Kommunikation: „Frau Block versucht seit viereinhalb Jahren, in Kontakt mit ihren Kindern zu kommen. Das kann allerdings nur geschehen, wenn man miteinander spricht – was der Kindesvater bis heute aktiv verhindert.“

Ex-Mann Stephan Hensel erklärt seine Sicht

Ganz anders sieht das Stephan Hensel. Er betont, immer im Sinne des Kindeswohls gehandelt zu haben: „Ich halte mich an das Gesetz, an die psychologischen Ratgeber und an das, was die Kinder sagen, so habe ich es immer getan.“ Die Kinder hätten mehrfach deutlich gemacht, keinen Kontakt zu ihrer Mutter zu wollen. Zudem seien sie, so ein Gericht, traumatisiert. Ein weiteres familienpsychologisches Gutachten, das Block gefordert hatte, wurde abgelehnt.

Hensel schildert außerdem frühere Versuche, Treffen zwischen Mutter und Kindern zu ermöglichen – ohne Erfolg. Bereits 2021 und 2022 habe er vorgeschlagen, dass Block die Kinder in Dänemark sehen könne, doch sie habe abgelehnt. Ein weiterer Anlauf im Frühjahr 2023 sei gescheitert, nachdem ein angeblicher Journalist auftauchte, der sich später als Ex-Mossad-Agent entpuppte. Aus Sicherheitsgründen sei das Treffen abgesagt worden.

„Das ist ihr Martyrium“

Trotz seiner harten Worte scheint Hensel nicht völlig abgeneigt, in Zukunft eine Annäherung zuzulassen. Dennoch betont er, dass für ihn nur das Wohl der Kinder zähle: „Ich setze das um, was die Kinder und die Psychologen sagen, was für das Kindeswohl gut ist. Das, was Frau Block macht, ist es jedenfalls nicht. Sie spricht ja immer von ihrem Martyrium. Aber ich sage: Es scheint, dass sie es immer noch nicht verstanden hat – das ist ihr Martyrium.“

Diese Worte zeigen: Der Graben zwischen den Eltern bleibt tief. Und doch schwingt in Hensels Satz vom „gemeinsam daran arbeiten“ erstmals etwas mit, das man bei ihm bisher kaum gehört hat – Bereitschaft zum Dialog. Ob daraus wirklich Hoffnung für Christina Block erwächst, wird sich zeigen. Der Prozess gegen sie läuft weiter, und auch juristisch scheint der Kampf um Klara und Theodor noch lange nicht vorbei.

Quellen
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