„Gefragt – Gejagt“-Jäger Sebastian Jacoby wehrt sich: Darum werden Kandidat:innen nicht geduzt
„Gefragt – Gejagt“ gehört zu den erfolgreichsten Quizsendungen im deutschen Fernsehen. Jetzt hat Jäger Sebastian Jacoby endlich verraten, warum Jäger:innen in der ARD-Show grundsätzlich nicht geduzt werden.

„Gefragt – Gejagt“ zählt seit Jahren zu den beliebtesten Quizsendungen im deutschen Fernsehen. Moderator Alexander Bommes führt durch die ARD-Erfolgsshow und trifft dort regelmäßig auf die gefürchteten Jäger:innen, die als Quizprofis gegen Kandidat:innen antreten. Auffällig dabei: Während die Kandidat:innen geduzt werden, werden die Jäger:innen konsequent gesiezt. Genau diese Rollenverteilung sorgt bei Zuschauer:innen immer wieder für Diskussionen.
„Gefragt – Gejagt“-Jäger Sebastian Jacoby zu Gast bei „Missverstehen Sie mich richtig!“
In der Berliner Live-Talkshow „Missverstehen Sie mich richtig!“ sprach Sebastian Jacoby nun offen über die Vorwürfe, die ihn und seine Kolleg:innen immer wieder erreichen. Das Format der Tränenpalast Management GmbH verbindet politische Debatten mit Kultur und Humor. Statt klassischer Interviews setzen die wechselnden Gastgeber Gregor Gysi, Kevin Kühnert, Ulrike Herrmann, Prof. Dr. Maja Göpel und Ulli Zelle auf schlagfertige Gespräche und überraschende Einblicke ihrer prominenten Gäste.
Jacoby muss klarstellen: „Wir duzen sie nicht, ...“
Im Gespräch stellte Jacoby zunächst klar, dass hinter der Anrede bei „Gefragt – Gejagt“ keine Arroganz stecke. Auf die Frage, warum die Kandidat:innen geduzt würden, die Jäger:innen aber nicht, antwortete er deutlich: „Nein, wir duzen die Kandidaten nicht! Außer wir kennen sie privat, zum Beispiel aus dem Quizverein.“
Gleichzeitig räumte der Quizprofi mit einem weitverbreiteten Missverständnis auf. „Wir duzen sie nicht, wir kennen ihre Nachnamen einfach nicht“, erklärte Jacoby. Dass auch die Vornamen der Jäger:innen nicht angeboten werden, habe ebenfalls einen Grund. „Es gehört zur Sendung, dass der Jäger als Quizprofi da oben sitzt“, sagte er. Die erhöhte Sitzposition sei bewusst gewählt. „Die Sitzposition bringt die Rolle mit sich.“ So werde die besondere Stellung der Jäger:innen innerhalb der Show auch optisch unterstrichen.
Kuriose Begegnungen fernab des Fernsehstudios
Besonders unterhaltsam wurde es, als Jacoby über Begegnungen mit Fans sprach. Obwohl viele Zuschauer:innen den „Gefragt – Gejagt“-Star sofort erkennen, entspricht sein Auftreten im Alltag nicht immer den Erwartungen. So werde er immer wieder erstaunt gefragt: „Wo ist denn Ihr Anzug?“ Andere Fans seien überrascht, wie er außerhalb der TV-Kulisse wirke.








