„Furious“: Wann kommt Folge 4 auf Disney+? Was motiviert die Serienkillerin?
Die neue Thriller-Serie „Furious“ startete Ende Juli auf Disney+. Doch wann erscheint Folge 4? Alle Infos zu Release-Plan, Besetzung und der „Schwarze Witwe“-Inspiration.

Mit „Furious“ hat Disney+ eine neue Thriller-Serie im Programm, die das klassische Ermittlungsdrama mit einem psychologischen Duell auflädt. Die Hulu-Original-Produktion startete mit drei Episoden – doch wann folgt Episode 4? Und auf welcher Vorlage basiert die Geschichte um eine berechnende Serienmörderin?
Hier findest du alle Infos zu Starttermin, Folgenplan, Handlung, Besetzung und zur filmischen Inspiration hinter „Furious“.
Wann erscheint Folge 4 von „Furious“ auf Disney+?
„Furious“ startete am 27. Juli 2026 mit gleich drei Folgen auf Disney+. Anschließend werden neue Episoden wöchentlich veröffentlicht. Da Staffel 1 insgesamt acht Folgen umfasst, ergibt sich folgender Release-Plan:
Folge 1–3: seit 27. Juli 2026 verfügbar
Folge 4: ab 3. August 2026
Folge 5: ab 10. August 2026
Folge 6: ab 17. August 2026
Folge 7: ab 24. August 2026
Folge 8 (Finale): ab 31. August 2026
Als Hulu-Original ist „Furious“ hierzulande über Disney+ abrufbar. Wer die Serie sehen möchte, benötigt ein Disney+-Abo, das man sich jetzt für 3 Monate zum Spottpreis sichern kann. Das wöchentliche Format sorgt dafür, dass das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlerin und Täterin über mehrere Wochen Spannung aufbaut – bis zum Staffelfinale Ende August.

Worum geht es in „Furious“?
„Gerechtigkeit bedeutet für jeden etwas anderes“ – genau dieses Spannungsfeld steht im Zentrum der Serie. „Furious“ stammt von der Schöpferin und ausführenden Produzentin Elizabeth Meriwether und handelt von der FBI-Agentin Alice Black (Emmy Rossum), die eine mysteriöse und berechnende Serienmörderin (Lola Petticrew) jagt. Beide verfolgen ihren eigenen Weg zur Gerechtigkeit, doch als sich ihre Leben zunehmend miteinander verflechten, verschwimmt die Grenze zwischen Recht und Unrecht.
Die Serie verbindet Ermittlungsarbeit mit einem intensiven psychologischen Porträt zweier Frauen, die von Trauma, Moral und Rache geprägt sind. Statt reiner „Whodunit“-Struktur setzt „Furious“ auf emotionale Nähe – und die Frage, wie weit jemand für das eigene Verständnis von Gerechtigkeit gehen würde.

Die Besetzung von „Furious“ im Überblick
Die Serie setzt auf ein starkes Ensemble. Diese Charaktere kommen in „Furious“ vor:
Alice (Emmy Rossum): Eine ehemalige Mordkommissarin des NYPD, die nun als Agentin auf Probe die unterste Stufe des FBI erklimmt. Ehrgeizig, kontrolliert – und innerlich zerrissen.
Catherine (Lola Petticrew): Ruhig, wandlungsfähig und erschreckend bedächtig. Catherine ist eine Serienmörderin, die ausschließlich durch vorgetäuschte Vertrautheit agiert.
Danny (Scoot McNairy): Ein Mordkommissar, der lebensmüde und zutiefst loyal ist – auch wenn er das niemals laut aussprechen würde.
Nora (Quincy Tyler Bernstine): Eine erfahrene FBI-Agentin mit über 20 Jahren Erfahrung, hart wie Stahl und oft die Klügste im Raum.
Marshall (Jake Lacy): Ein charismatischer Polizist, der eine tiefe, komplexe Vergangenheit mit Alice verbindet.

Wer steckt hinter der Serie?
„Furious“ wurde von Elizabeth Meriwether konzipiert, geschrieben und als ausführende Produzentin verantwortet. Die Hauptdarstellerin Emmy Rossum fungierte gemeinsam mit Ronald Bass, Matt Olmstead und Sam Hoffman als eine ausführenden Produzent:innen. Brian Kirk war ebenfalls als ausführender Produzent tätig und führte bei den ersten beiden Folgen Regie. Produziert wurde die Serie von 20th Television und Searchlight Television.
Basiert „Furious“ auf einer wahren Geschichte?
Nein. „Furious“ ist keine True-Crime-Verfilmung, sondern eine fiktionale Hulu-Original-Drama-Serie. Allerdings basiert das Konzept lose auf dem Film „Die schwarze Witwe“ (1987). Darin geht es um eine Frau namens Catharine, die man guten Gewissens als „Schwarze Witwe“ bezeichnen kann – denn sobald sie einen Mann geheiratet hat, segnet er das Zeitliche. Da dies schnell auffällig wird, wird die FBI-Agentin Alexandra Barnes auf sie angesetzt.
Dieses Grundmotiv – eine strategisch agierende, manipulative Frau im Zentrum einer FBI-Ermittlung – dient als Inspiration für „Furious“. Die Serie entwickelt diesen Ansatz jedoch weiter und legt den Fokus stärker auf das psychologische Kräftemessen zwischen Ermittlerin und Täterin.
Die Psychologie der Serienmörderin: Warum „Black Widow“ zur Vorlage wurde
Elizabeth Meriwether erklärte gegenüber Entertainment Weekly, dass sie nach dem Anschauen von „Black Widow“ besonders die „Möglichkeit, die Psychologie einer Serienmörderin zu ergründen“, faszinierte. Für sie stand weniger der klassische Krimi-Aspekt im Vordergrund als vielmehr die Frage: Was würde eine Frau dazu bringen, Serienmörderin zu werden? Welche Erfahrungen, welche Verletzungen und welche biografischen Brüche müssten geschehen sein? Gleichzeitig interessierte sie sich für die Gegenseite: Wer ist die Frau, die eine solche Täterin verfolgt – und was geht in deren Kopf vor?
Besonders reizvoll fand Meriwether die Idee, zwei weibliche Hauptfiguren zu zeigen, die sich stärker ähneln als unterscheiden. Alice und Catherine seien beide Opfer von Gewalt, die auf unkonventionelle Weise nach Gerechtigkeit suchen – für sich selbst und darüber hinaus. Weil sie häufig unterschätzt werden, agieren sie außerhalb klassischer Strukturen. Damit stellt „Furious“ bewusst das Bild des „guten Opfers“ infrage: Frauen, so Meriwether, werde oft ein moralischer Heiligenschein zugeschrieben. Die Serie wolle genau diese Erzählung verkomplizieren und zeigen, wie unterschiedlich Gewalt Menschen verändern kann.
Rachegöttinnen, die Schuldige verfolgen: So beschreibt Emmy Rossum ihre Figur
Für ihre Rolle als Alice begleitete Emmy Rossum sowohl aktuelle als auch ehemalige FBI-Agenten und Polizeikommissare, um die Figur möglichst authentisch zu gestalten. Sie beschreibt Alice als jemanden, der sich emotional von sich selbst abschotten musste, um zu überleben – und der eine gewisse Intensität brauche, um sich überhaupt lebendig zu fühlen. Gerade diese Risikobereitschaft mache sie zugleich verletzlich und außergewöhnlich geeignet, Catherine aufzuspüren.
Rossum bezeichnet Alice und Catherine als „zwei Seiten derselben Medaille“. Auch der Titel der Serie sei bewusst gewählt: „Furious“ verweist auf die Furien aus der griechischen Mythologie – Rachegöttinnen, die Schuldige verfolgen. Für Rossum bringt dieser Mythos die Essenz der Serie auf den Punkt. Und laut Meriwether steuert die erste Staffel auf eine „riesige Wendung“ im Finale zu, die das Publikum überraschen dürfte – ein letzter Beweis dafür, dass in „Furious“ nichts so eindeutig ist, wie es zunächst scheint.









