Fortsetzung für „Breaking Bad“ oder „Better Call Saul“? Fans wittern große Ankündigung
Im „Breaking Bad“-Universum tut sich etwas. Die offiziellen Kanäle der Kultserie haben plötzlich einen neuen Namen bekommen. Fans hoffen nun auf eine Rückkehr.

Wer den offiziellen Social-Media-Kanälen von „Breaking Bad“ folgt, dürfte in den vergangenen Tagen eine auffällige Veränderung bemerkt haben. Seit dem 26. Oktober heißen die Accounts auf Facebook, Instagram und YouTube nicht mehr einfach nur „Breaking Bad“, sondern „Breaking Bad & Beyond“. Auch URLs beziehungsweise Handles und das Profilbild wurden angepasst.
Gerade das neue „Beyond“ lässt Fans aufhorchen. Denn warum sollte man den Namen einer Serie, deren Finale mittlerweile 13 Jahre zurückliegt, plötzlich um einen Zusatz erweitern, der sich ungefähr mit „und darüber hinaus“ übersetzen lässt?
In den sozialen Netzwerken dauerte es entsprechend nicht lange, bis die ersten Hoffnungen aufkamen: Bereitet Sony möglicherweise eine Rückkehr ins „Breaking Bad“-Universum vor?
„Breaking Bad & Beyond“: Fans hoffen auf neue Serie

An Möglichkeiten würde es zumindest theoretisch nicht mangeln. „Breaking Bad“ selbst dürfte als klassische Fortsetzung allerdings schwierig werden. Das Finale ließ an Walter Whites (Bryan Cranston) Schicksal schließlich wenig Zweifel.
Auch Jesse Pinkman (Aaron Paul) lebt zwar noch, seine Geschichte wurde 2019 aber bereits im Netflix-Film „El Camino: Ein ‚Breaking Bad‘-Film“ weitergeführt. Darin gelang Jesse nach den traumatischen Ereignissen der Serie schließlich die Flucht und ein Neuanfang in Alaska.
Ein erneuter Blick auf Jesse wäre natürlich möglich – zwingend weitererzählt werden muss seine Geschichte nach „El Camino“ aber eigentlich nicht.
Deutlich mehr Raum für Spekulationen bietet dagegen „Better Call Saul“.
Könnte „Better Call Saul“ mit Jimmy McGill weitergehen?
Obwohl „Better Call Saul“ ursprünglich als Prequel zu „Breaking Bad“ begann, ging die Serie am Ende weit über dessen Zeitlinie hinaus. Die späteren Schwarz-Weiß-Sequenzen zeigen Jimmy McGill alias Saul Goodman (Bob Odenkirk) nach Walter Whites Tod unter seiner neuen Identität Gene Takavic.
Im Finale landet Jimmy schließlich im Gefängnis und wird zu 86 Jahren Haft verurteilt. Gleichzeitig lässt die Serie ihn am Leben – und auch seine Verbindung zu Kim Wexler (Rhea Seehorn) ist nicht vollständig gekappt.
Eine mögliche Fortsetzung könnte deshalb beispielsweise Jimmys Leben hinter Gittern zeigen. Selbst Bob Odenkirk hatte bereits erklärt, dass er grundsätzlich noch einmal in die Rolle zurückkehren würde. Eine neue Geschichte müsse seiner Meinung nach allerdings im Gefängnis spielen, denn an eine baldige Freilassung seiner Figur glaubt er nicht.
Natürlich könnten Vince Gilligan und Peter Gould auch einen ganz anderen Charakter des inzwischen riesigen Serienuniversums in den Mittelpunkt eines weiteren Spin-offs stellen.
„Breaking Bad“ feiert bald großes Jubiläum
Dass die Änderung gerade jetzt erfolgt, dürfte die Fantasie der Fans zusätzlich beflügeln. Am 20. Januar 2028 wird „Breaking Bad“ 20 Jahre alt.
Die Beschäftigung mit der Serie beginnt schon deutlich vorher wieder Fahrt aufzunehmen. Am 17. November 2026 erscheint beispielsweise „Do What You're Gonna Do: The Definitive Oral History of Breaking Bad“. Geschrieben wurde das Buch von Dean Norris, der in der Serie DEA-Agent Hank Schrader spielte, gemeinsam mit Joe Layden.
Dafür wurden zahlreiche Beteiligte der Serie interviewt – darunter Bryan Cranston, Aaron Paul, Bob Odenkirk sowie Vince Gilligan und Peter Gould. Eine größere Jubiläumskampagne in den kommenden Monaten und Jahren wäre daher alles andere als überraschend.
Darum ist eine neue „Breaking Bad“-Serie unwahrscheinlich
Gegen eine bevorstehende Serienankündigung spricht allerdings ausgerechnet der Mann, ohne den ein neues Projekt kaum vorstellbar wäre: Vince Gilligan ist derzeit schwer beschäftigt.
Nach „Better Call Saul“ wechselte der Serienschöpfer zu Apple TV und entwickelte mit „Pluribus“ sein erstes großes neues Serienprojekt außerhalb des „Breaking Bad“-Universums. In der Hauptrolle ist ausgerechnet Kim-Wexler-Darstellerin Rhea Seehorn zu sehen.
Und die beiden werden dort noch eine Weile gebraucht. Staffel 2 von „Pluribus“ ist längst in Arbeit, Gilligan und sein Autor haben die Handlung der neuen Episoden bereits ausgearbeitet. Auch Seehorn bleibt als Hauptdarstellerin gesetzt.
Eine zeitnahe Fortsetzung von „Better Call Saul“ mit Kim Wexler und Gilligan wäre damit zumindest organisatorisch schwierig.
Dafür steht „Breaking Bad & Beyond“ wirklich
Es gibt allerdings eine wesentlich unspektakulärere Erklärung für den neuen Namen: Die eigenständigen Social-Media-Auftritte von „Better Call Saul“ sind auf mehreren Plattformen nicht mehr wie früher verfügbar. Gleichzeitig veröffentlichten die bisherigen „Breaking Bad“-Kanäle schon in der Vergangenheit nicht ausschließlich Inhalte über Walter White, sondern griffen auch Saul Goodman oder sogar „Pluribus“ auf.
Aus „Breaking Bad“ einen Kanal namens „Breaking Bad & Beyond“ zu machen, dürfte deshalb schlicht bedeuten, dass er künftig als gemeinsames Zuhause für das gesamte Serienuniversum dient – also für „Breaking Bad“, „Better Call Saul“, „El Camino“ und möglicherweise weitere Inhalte rund um die beteiligten Schauspieler und Kreativen.
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