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Games

„Final Fantasy VII Rebirth“ Performance-Test: Wie läuft das Spiel auf der Switch 2?

Im Juni erscheint „Final Fantasy VII Rebirth“, die Fortsetzung des siebten Teils der bekannten Videospielreihe, endlich auch für die Nintendo Switch 2. Doch wie gut funktioniert das Spiel tatsächlich auf dem Handheld?

Cloud hält an großes Schwert hinter seinem Rücken und schaut in die Ferne.
„Final Fantasy VII Rebirth“ erscheint am 3. Juni für die Nintendo Switch 2. Foto: Square Enix

Immer mehr große AAA-Produktionen erscheinen inzwischen für die Nintendo Switch 2. Neben technisch anspruchsvollen Titeln wie „Resident Evil Requiem“ und „Pragmata“ wagt sich nun auch Square Enix an die Portierung eines der derzeit technisch aufwendigsten Rollenspiele: „Final Fantasy VII Rebirth“.

Doch wie gut kann ein derart ambitioniertes Spiel auf einer Hybrid-Konsole dieser Leistungsklasse tatsächlich funktionieren?

Kein Gameplay ohne Kompromisse

Das Spiel ist auf 30 fps ausgelegt und erreicht diesen Wert in vielen Szenen auch zuverlässig. Besonders in Kämpfen oder in geschlossenen Bereichen wirkt alles ruhig und flüssig. Wenn man aber in die offene Welt kommt und sich frei bewegt, sieht das schon anders aus:

Hier treten gelegentliche Framerate-Einbrüche sowie ungleichmäßiges Frame-Pacing auf, besonders bei schneller Fortbewegung oder komplexeren Szenen mit vielen aktiven Elementen. Das führt nicht zu einer grundlegenden Unspielbarkeit, aber zu einer spürbar weniger gleichmäßigen Bewegungserfahrung als auf leistungsstärkeren Plattformen.

Gleichzeitig offenbart sich auch schnell die strukturelle Begrenzung der Spielwelt. Die Vegetation ist gering besiedelt, Umgebungsdetails wurden vereinfacht und die Sichtweite spürbar angepasst. Zusätzlich treten in der offenen Welt gelegentlich Pop-in-Effekte auf, wenn Objekte oder NPCs nachgeladen werden. Insgesamt wirkt die Welt dadurch funktional, aber weniger dicht und organisch als in den Versionen für leistungsstärkere Konsolen.

Auch die Bildqualität ist ein klarer Kompromiss. Durch dynamische Auflösung und Upscaling-Verfahren wird zwar eine grundsätzlich stabile Darstellung ermöglicht, diese geht jedoch zulasten der Schärfe. Insbesondere im Handheld-Modus entsteht ein sichtbar weicher Bildeindruck, der die visuelle Präsentation merklich relativiert.

Fazit: Wie spielt sich „Final Fantasy VII Rebirth“ auf der Switch 2?

Aus spielerischer Perspektive bleibt „Rebirth“ dennoch vollständig intakt. Inszenierung, Kampfsystem und narrative Struktur werden unverändert transportiert, wodurch die Kernqualität des Spiels erhalten bleibt. Die technische Reduktion betrifft primär die Präsentationsebene, weniger das eigentliche Gameplay.

In der Gesamtbewertung handelt es sich um eine kompromissorientierte, aber respektabel umgesetzte Portierung. Sie zeigt die Grenzen der Hardware deutlich auf, beweist jedoch gleichzeitig, dass ein modernes AAA-Rollenspiel dieser Größenordnung auf der Switch 2 grundsätzlich lauffähig und spielbar gemacht werden kann – sofern man bereit ist, die visuellen und technischen Abstriche in Kauf zu nehmen.

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