Interview

„Elle“: Tom Everett Scott über den „The Summer I Turned Pretty“-Film & die „Natürlich blond“-Serie

Das verriet der Schauspieler Tom Everett Scott im Interview über die neue „Natürlich blond“-Serie „Elle“ und den kommenden „The Summer I Turned Pretty“-Film.

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Video: Prime Video / TV Movie

Viele Serienfans kennen ihn vor allem als Adam Fisher – Tom Everett Scott. Doch diesmal spielt der Schauspieler nicht den Vater von Conrad und Jeremiah, sondern den der ikonischen Elle Woods. Als Wyatt Woods ist er Teil des „Natürlich blond“-Prequels „Elle“. Das verriet uns Tom Everett Scott im Interview zur neuen Serie und den Dreharbeiten des „The Summer I Turned Pretty“-Films.

„Natürlich blond“-Serie: Darum geht es in „Elle“

Die erste Staffel von Prime Videos Serie „Elle“ wirft einen frischen Blick auf die Anfänge der Kultfigur Elle Woods – und reist zurück in ihre Highschool-Zeit. In die Rolle der jungen Version, die einst von Reese Witherspoon berühmt gemacht wurde, schlüpft Lexi Minetree.

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Video: Prime Video Deutschland

Wir schreiben das Jahr 1995: Von Harvard ist noch keine Spur, stattdessen steckt Elle als selbstbewusste Schülerin mitten im ganz normalen Wahnsinn des Teenagerlebens. Zwischen komplizierten Freundschaften, heimlichen Schwärmereien und gewagten Fashion-Statements sammelt sie Erfahrungen, die ihren Charakter nachhaltig prägen – und sie Schritt für Schritt zu der ehrgeizigen jungen Frau machen, die Fans später in „Natürlich blond“ lieben lernen.

Rückhalt findet Elle vor allem bei ihren Eltern Eva (June Diane Raphael) und Wyatt (Tom Everett Scott). Besonders die Beziehung zu ihrer Mutter wird für sie immer wichtiger. Von ihr lernt Elle, an sich zu glauben und Herausforderungen entschlossen entgegenzutreten. Mit jeder neuen Bewährungsprobe wächst sie über sich hinaus – und entwickelt sich immer mehr zu der selbstbewussten Ikone, die Filmgeschichte geschrieben hat.

Tom Everett Scott im Interview

Tom Everett Scott im Interview zu „Elle“.
Tom Everett Scott im Interview zu „Elle“. Foto: Once Upon A Time / Prime Video

Tom, in der Serie „Elle“ zieht die Familie Woods von Los Angeles nach Seattle um. Und deine Figur, Wyatt Woods, scheint Seattle und alles, was die Stadt zu bieten hat, wirklich zu begrüßen. Aber Elle und ihre Mutter haben es deutlich schwerer. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Tom Everett Scott: Ich glaube, Wyatt gibt einfach sein Bestes. Außerdem ist er ja der Grund dafür, dass sie überhaupt in Seattle sind. Deshalb hat er wohl ein schlechtes Gewissen und versucht, so zu tun, als wäre alles gar nicht so schlimm. Und ja, das steht definitiv im Widerspruch zum Rest der Familie. Ich fand die Dinge, die Wyatt Spaß gemacht haben, auch wirklich toll – genauso wie er sie genossen hat. Ich liebe Kaffee, ich liebe Grunge-Musik, ich liebe Bergsteigen – all diese Dinge. Da fiel es mir leicht, mitzufiebern.

Die Serie spielt im Jahr 1995. Was hat dir am meisten Spaß daran gemacht, in diese Zeit zurückzukehren?

Ich glaube, für mich war es das, im Jahr 1995 einen reichen Kerl zu spielen, denn im echten Leben hatte ich 1995 kein Geld. Ich war einfach nur ein sich durchkämpfender Schauspieler. Dieser Typ hat die beste Zeit seines Lebens. Tolle Klamotten, er fährt einen Jaguar, er wohnt einfach in einem großen Haus. Das ist mein Lieblingsaspekt. Das Leben im Jahr 1995 in vollen Zügen zu genießen. 

Die Woods-Familie in „Elle“: Wyatt (Tom Everett Scott), Elle (Lexi Minetree) und Eva (June Diane Raphael).
Die Woods-Familie in „Elle“: Wyatt (Tom Everett Scott), Elle (Lexi Minetree) und Eva (June Diane Raphael). Foto: Jessica Brooks/Prime Video

Gibt es etwas, worauf du dich in Staffel 2 von „Elle“ besonders freust? 

In Staffel 2 passiert so viel. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich würde mich natürlich in große Schwierigkeiten bringen, wenn ich irgendetwas verraten würde, aber wir haben gerade die Dreharbeiten abgeschlossen und es hat ziemlich viel Spaß gemacht.

Ich konnte nicht umhin, Mr. Woods mit Mr. Fisher zu vergleichen. Glaubst du, dass der Vater, den du in dieser Serie darstellst, bei den Fans besser ankommen wird als der in „The Summer I Turned Pretty“? 

Ich glaube, Adam Fisher und Wyatt Woods sind zwar unterschiedlich, aber sie würden sich wahrscheinlich gut verstehen, wenn sie sich im echten Leben treffen würden. Sie würden wahrscheinlich einfach von ihren Kindern prahlen und dann wäre alles in Ordnung. Ich finde, Adam ist definitiv irritierender. Wyatt ist meiner Meinung nach ein bisschen unterhaltsamer.

Ja, sie würden wahrscheinlich mit etwas Champagner anstoßen. 

Ja, genau.

Kannst du uns etwas über deine Mitwirkung am „The Summer I Turned Pretty“-Film erzählen, der gerade in Arbeit ist?

Was ich euch sagen kann, ist, dass es wunderbar war, wieder mit allen zusammenzukommen. Und wir waren wieder an unserem Drehort, den wir alle so sehr lieben. Das ist Wilmington in North Carolina. Es ist ein wunderschöner Ort zum Drehen. Und ich bin traurig, dass es vorbei ist, denn das war einfach eine wirklich tolle Erfahrung, und ich glaube, die Fans werden es wirklich genießen.

Das komplette Interview mit Tom Everett Scott siehst du oben im Video.

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