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„Dumm, dümmer, Deutschland?“: Neue Linda-Zervakis-Reportage heute live im TV & Stream

Die deutsche Bildungskrise spitzt sich dramatisch zu – jetzt geht Linda Zervakis der Frage nach, wie schlimm die Lage wirklich ist. So seht ihr die Reportage heute im TV & Stream!

Linda Zervakis sitzt in der letzten Reihe einer Schulklasse und meldet sich!
Linda Zervakis nimmt in ihrer neuen Reportage die deutsche Bildungsmisere ins Visier! Foto: Joyn

Die große Bildungssonderreportage läuft am Montag, 24. November, um 20:15 Uhr im TV-Programm auf ProSieben. Parallel könnt ihr „Linda Zervakis. Dumm, dümmer, Deutschland? Raus aus der Bildungskrisekostenlos im Livestream auf Joyn verfolgen.

Wer die Ausstrahlung verpasst, kann die komplette Sendung danach jederzeit gratis bei Joyn on demand streamen. Ein Joyn+-Abo ist dafür nicht notwendig.

Darum geht es in der neuen Linda-Zervakis-Reportage

Die jüngste PISA-Auswertung hat Deutschland aufgeschreckt: Noch nie waren die Leistungen der Schüler:innen so schlecht. Besonders die Mathe-Ergebnisse stürzen ab – und mindestens ein Viertel der getesteten Jugendlichen verfehlt in allen drei Bereichen (Lesen, Mathe, Naturwissenschaften) die Mindeststandards.

Genau hier setzt Linda Zervakis an. Sie besucht Schulen, spricht mit Schüler:innen, Forschenden und Lehrerverbänden – und zeigt schonungslos, wie tief die Krise wirklich reicht.

Ein zentraler Moment der Reportage: Bildungsforscher Olaf Köller zeigt auf, wie brutal die Zahlen sind. Rund 230.000 Jugendliche gelten jedes Jahr als „funktionale Bildungsverlierer“ und finden später kaum Ausbildungsplätze.

Wie konnte die Bildungskrise so eskalieren?

Deutschland verliert seit Jahren den Anschluss – und Zervakis zeigt eindrücklich, warum:

Die größten Probleme laut Reportage:

  • Lehrermangel: Bis 2035 fehlen je nach Quelle 49.000 bis 85.000 Lehrkräfte

  • Unterrichtsausfall: In manchen Bundesländern fallen bis zu 15 Prozent der Stunden weg

  • Soziale Ungleichheit: Die Herkunft bestimmt den Bildungserfolg extrem stark

  • Gegliedertes Schulsystem: Frühe Trennung führt zu Chancenungleichheit

  • Föderales Chaos: Jedes Bundesland kocht sein eigenes Bildungssüppchen

Zervakis untersucht außerdem, warum Länder wie Finnland, Estland oder Kanada deutlich bessere PISA-Werte erzielen – und was Deutschland davon lernen könnte.

Wie laufen PISA-Studien eigentlich ab?

Die Reportage erklärt zudem, was hinter der PISA-Studie steckt: Alle drei Jahre testen Forschende der OECD die Fähigkeiten von 15-Jährigen. 2025 haben weltweit 690.000 Schüler:innen teilgenommen – die Ergebnisse werden erst 2026 veröffentlicht.

Ein Schwerpunkt: Deutschland hat seit dem berühmten „PISA-Schock“ von 2000 kaum nachhaltige Verbesserungen geschafft – im Gegenteil.