DSDS-Star Jan Wächter hat Krebs im Endstadium - was die Diagnose für ihn bedeutet
2017 beeindruckte Jan Wächter bei „Deutschland sucht den Superstar“ die Jury. Heute kämpft er gegen eine seltene Krebserkrankung im Endstadium. Jetzt will er anderen Betroffenen Hoffnung geben.

Für Jan Wächter hat sich das Leben innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert. Was 2025 mit starken Rückenschmerzen begann, entwickelte sich schnell zu einer lebensbedrohlichen Krebs-Erkrankung. Der ehemalige Kandidat von „Deutschland sucht den Superstar“ musste sich einer großen Operation unterziehen und galt danach vorübergehend als krebsfrei. Doch die Hoffnung hielt nicht an: Inzwischen wurden Metastasen in seiner Leber entdeckt. Wie es nun weitergeht, ist noch offen.
Nach starken Schmerzen folgte die Schockdiagnose
Als Jan Wächter 2025 unter heftigen Rückenschmerzen und einem Stechen in der Brust litt, ließ er sich medizinisch untersuchen. Die Ärzte entdeckten schließlich ein Nebennierenkarzinom. Der bösartige Tumor war zu diesem Zeitpunkt bereits nahezu so groß wie ein Handball und musste in einem mehrstündigen Eingriff entfernt werden.
Die Diagnose stellte sein Leben auf den Kopf. Anschließend erhielt Wächter eine Behandlung mit Tabletten, deren Nebenwirkungen seinen Körper zusätzlich belasteten. Dennoch schöpfte er Hoffnung: Nach einigen Monaten galt er zunächst als krebsfrei.
Doch dann kam der nächste Rückschlag. Im Juli 2026 wurden Metastasen in seiner Leber festgestellt. Damit war klar, dass der Krebs zurückgekehrt war und gestreut hat. Mittlerweile wird der 37-Jährige an der Uniklinik Heidelberg behandelt. Dort wird derzeit geprüft, welche Behandlung für ihn infrage kommt.
„Meine Seele ist noch nicht bereit zu sterben“
Trotz der ernsten Situation versucht Wächter, seinen Blick nicht ausschließlich auf die Krankheit zu richten. Auf die Frage nach seiner Angst vor dem Tod antwortet er mit einer persönlichen Botschaft: „Nein. Meine Seele ist noch nicht bereit zu sterben.“ Er wolle sich nicht auf die Rolle des Kranken reduzieren lassen. Vielmehr versucht er, der Situation auch etwas Positives abzugewinnen und seinen eigenen Horizont zu erweitern.
Dabei macht er keinen Hehl daraus, wie schwer die Diagnose wiegt. Schließlich hat Jan Wächter Krebs im Endstadium IV. Zugleich möchte er zeigen, dass eine Krebserkrankung nicht bedeutet, alle Hoffnung aufgeben zu müssen. Mit seinem offenen Umgang will Wächter vor allem Menschen erreichen, die selbst gerade mit einer schweren Diagnose konfrontiert sind oder an sich zweifeln. Er möchte über Krebs informieren, Ängste abbauen und Betroffenen vermitteln, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.
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Job verloren wegen Krebs
Neben den gesundheitlichen Folgen muss Wächter inzwischen auch mit finanziellen Schwierigkeiten umgehen. Weil er seiner bisherigen Arbeit als Social-Media-Manager nicht mehr nachgehen kann, lebt er derzeit vom Krankentagegeld.
Ganz aufgeben möchte er seine beruflichen Pläne jedoch nicht. Über sein Musikprojekt „CNCR Sounds“ versucht er, als digitaler Straßenkünstler kleine Einnahmen zu erzielen. Das Projekt, für das er auf „GoFundMe“ Spenden sammelt, ist für ihn zugleich eine Möglichkeit, seine Erfahrungen zu teilen und auf die Erkrankung aufmerksam zu machen.
Mit seiner Musik möchte Jan das verarbeiten, was in seinem Kopf passiert. „Angst, Wut, Hoffnung, Überforderung und diesen Willen, trotzdem weiterzumachen.“, schreibt er. Sein Fokus ist dabei ganz klar: Er konzentriert sich zu 100 Prozent auf seine Genesung.






