„Die leisen und die großen Töne“ heute im TV: So intensiv bereiteten sich die Stars vor
Heute läuft „Die leisen und die großen Töne“ zur besten Sendezeit in der ARD. Die Stars trainierten monatelang für ihre Rollen – warum, erfährst du hier!

Wer „Die leisen und die großen Töne“ heute Abend im Fernsehen sieht, dürfte schnell vergessen, dass hier Schauspieler und keine professionellen Musiker auf der Leinwand stehen. Tatsächlich investierten die Hauptdarsteller Monate in die Vorbereitung, um ihre Rollen möglichst authentisch wirken zu lassen. Genau diese Liebe zum Detail macht den französischen Publikumserfolg so besonders und sorgt dafür, dass die emotionale Geschichte der beiden Brüder umso glaubwürdiger wirkt.
Monatelanges Training für authentische Musikszenen
Damit die musikalischen Auftritte im Film überzeugen, bereitete sich das Ensemble intensiv auf die Dreharbeiten vor. Hauptdarsteller Benjamin Lavernhe, der den renommierten Dirigenten Thibaut Desormeaux spielt, bringt zwar selbst musikalische Erfahrung als Schlagzeuger und Gitarrist mit und spielt Klavier. Für seine Rolle ließ er sich dennoch über mehrere Monate vom Dirigenten Antoine Dutaillis coachen, um die Bewegungen und Abläufe eines internationalen Orchesterdirigenten glaubwürdig darzustellen.
Auch Pierre Lottin, der Thibauts Bruder Jimmy Lecocq verkörpert, investierte viel Zeit in die Vorbereitung. Obwohl er bereits ein sehr guter Pianist ist, nahm er für den Film mehrere Monate Posaunenunterricht bei Estelle Wolf, die selbst Mitglied einer Blaskapelle ist.
Auch die Nebendarsteller lernten für den Film neue Instrumente
Nicht nur die beiden Hauptdarsteller mussten musikalisch über sich hinauswachsen. Sarah Suco, die im Film Sabrina spielt, ist zwar ebenfalls Musikerin und spielt Akkordeon, erhielt für ihre Rolle zusätzlich Unterricht an der Trompete.
Für die Dreharbeiten arbeitete Regisseur Emmanuel Courcol außerdem mit einer echten Blaskapelle aus Walincourt-Selvigny in Nordfrankreich zusammen. Gerade diese authentische Zusammenarbeit verleiht den musikalischen Szenen ihre besondere Atmosphäre.
Darum geht es in „Die leisen und die großen Töne“
Im Mittelpunkt der Tragikomödie steht Stardirigent Thibaut Desormeaux, dessen Leben nach einer Leukämie-Diagnose völlig aus den Fugen gerät. Auf der Suche nach einer passenden Knochenmarkspende erfährt er, dass er adoptiert wurde – und einen jüngeren Bruder hat, von dessen Existenz er bislang nichts wusste.
Dieser Bruder ist Jimmy Lecocq, der in Nordfrankreich lebt, in einer Betriebskantine arbeitet und leidenschaftlich Posaune in einer Blaskapelle spielt. Anfangs begegnen sich die beiden Fremden mit großer Distanz. Doch nachdem Jimmy sich bereit erklärt, seinem Bruder mit einer Knochenmarkspende zu helfen, entwickelt sich langsam eine enge Verbindung.
Thibaut erkennt schnell das außergewöhnliche musikalische Talent seines Bruders und möchte ihn dabei unterstützen, sein Potenzial zu entfalten. Gemeinsam arbeiten sie darauf hin, mit der Blaskapelle einen nationalen Musikwettbewerb zu gewinnen.






