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"Die Glasbläserin": Maria Ehrich und Luise Heyer erfinden die Weihnachtskugel

Zwei Schwestern behaupten sich Ende des 19. Jahrhunderts in einer Männerwelt – und erfinden ganz nebenbei die Weihnachtskugel: Maria Ehrich und Luise Heyer sind die Glasbläserinnen

Die Glasbläserin mit Maria Ehrich und Louise Heyer
Im ZDF-Märchen "Die Glasbläserin" mimen Luise Heyer (l.) und Maria Ehrich die Schwestern Johanna und Marie Steinmann, welche im 19. Jahrhundert die Weihnachtskugel erfinden... Foto: ZDF/Hannes Hubach

Worum geht es in "Die Glasbläserin"?

Am Montagabend um 20.15 Uhr zeigt das ZDF mit dem Märchen "Die Glasbläserin" eine Geschichte, die sich tatsächlich so ereignet haben könnte: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts leben die zwei Schwestern Marie (Maria Ehrich) und Johanna Steinmann (Luise Heyer) mit ihrem Vater im Thüringer Wald. Als dieser plötzlich stirbt, versuchen die jungen Frauen, die väterliche Glasbläserei fortzuführen, treffen dabei jedoch auf zahlreiche Widerstände, da es Frauen verboten ist, Glas zu blasen. 

Nachdem sie getrennte Wege gehen, jede sich auf ihre Weise gegen die Männer in ihrem Leben behaupten, dabei viele Rückschläge hinnehmen müssen und sogar vergewaltigt werden, führen ihre Schicksale die Schwester wieder zusammen – und sie entschließen, trotz allem die Glasbläserei ihres Vaters zu übernehmen. Dabei treten sie schließlich auch in Konkurrenz mit anderen Betrieben. Doch eine kleine Erfindung sichert ihre Zukunft: Die Weihnachtskugel…

Ein Märchen wie gemacht für die Weihnachtszeit

„Das ist eine absolut fiktive Geschichte, die einfach gut in die Weihnachtszeit passt“, sagt Hauptdarstellerin Maria Ehrich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Vielleicht hat es ganz vereinzelt solche Frauen gegeben, über die man jedoch nichts weiß. Und wenn, dann hatten sie es bestimmt schwer. Das Frauenbild damals war sehr verschwurbelt. Und diese beiden Schwestern im Film sind ja doch sehr modern für ihre Zeit.“

Doch wer sind die Glasbläserinnen überhaupt? Gespielt werden die Schwestern von den Jungschauspielerinnen Maria Ehrich (23) und Luise Heyer (31).

Maria Ehrich alias Marie Steinmann

Maria Ehrich spielt in Die Glasbläserin
Strahlend schön: Auch in modernem Outfit kann sich Schauspielerin Maria Ehrich sehen lassen.          getty Foto: getty

Für ihren ersten Filmpreis war sie mit 12 nominiert: Maria Ehrich ist schon seit Kindertagen dick im TV-Geschäft. 2003 ergatterte sie ihre erste Hauptrolle in „Mein Bruder ist ein Hund“, seitdem spielte die Wahlberlinerin unter anderem an der Seite von Veronica Ferres in „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, punktete in „Das Adlon“ sowie in der Edelsteintrilogie „Rubinrot“ und ihren Fortsetzungen. 

Luise Heyer ist Johanna Steinmann

Luise Heyer spielt in Die Glasbläserin
Auch ohne historische Outifts ein Hingucker: Neckisch und natürlich präsentiert sich Luise Heyer auf dem roten Teppich.          getty Foto: getty

Die gebürtige Berlinern verbrachte während ihrer Schulzeit ein Jahr in Dänemark. Dort kam sie erstmals auch zur Schauspielerei, trat in dem dänischsprachigen Musical „Linie 1“ auf. Nach ihrem Abschluss studierte Luise Heyer Schauspiel in Rostock, bevor sie an Theatern in Rostock, Dortmund und Berlin zu sehen war.

Daneben spielte die 31-Jährige auch in mehreren Serien und Filmen mit, so hatte sie beispielsweise Auftritte in „Tatort“, „Polizeiruf 110“ oder „Westwind“. Seit ihrer Rolle in der amerikanischen Spionage-Serie „Homeland“ haftet ihr auch ein Hauch Hollywood an.

Doch obwohl ihre Karriere ziemlich gut läuft, ist von Höhenflug bei Luise Heyer nichts zu spüren. In einem „Bild“-Interview gestand sie sogar: „Ich bin sehr, sehr schüchtern. Es wird langsam besser. Ich finde mich selbst manchmal etwas langweilig. Aber ich arbeite gerade hart daran, etwas frecher zu werden.“ So wie bei Auftritten auf dem roten Teppich…



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