Darum ist „People We Meet On Vacation“ mein neuer Lieblingsfilm | Kritik
Die erste Verfilmung von Emily Henrys geliebten Romanen erscheint endlich auf Netflix. Erfahre hier, warum du „People We Meet on Vacation“ mit Emily Bader und Tom Blyth unbedingt sehen musst!
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.

Mit ihrem Friends-to-Lovers-Roman hat Emily Henry nicht nur die Bestsellerlisten erobert – „People We Meet On Vacation“ („Kein Sommer ohne dich“) ist eine dieser Erzählungen, die einem einfach unter die Haut gehen. Jetzt erscheint der lustige und romantische Film auf Netflix und versprüht ab dem 9. Januar Urlaubsfeeling pur in den Wohnzimmern!
Story à la Emily Henry + Schauspiel-Duo mit bester Chemie = perfektes Rom-Com-Potenzial!
Poppy und Alex sind das Lehrbuchbeispiel der Friends-to-Lovers-Trope: Im Zentrum von „People We Meet On Vacation“ stehen Poppy (Emily Bader), die lebenslustige, quirlige Abenteurerin, und Alex (Tom Blyth), der bodenständige, schüchterne Ruhepol. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten verbindet sie seit dem College eine tiefe Freundschaft. Ihr gemeinsames Ritual: Einmal im Jahr verreisen sie zusammen. Doch seit zwei Jahren herrscht zwischen ihnen absolute Funkstille. Als Poppy jedoch die Hochzeitseinladung von Alex' Bruder erhält, nutzt sie die Gelegenheit, Alex auf der Feier in Barcelona zu treffen, um ein letztes Mal zu versuchen, ihre Freundschaft zu retten.
Hier findest du den Trailer zu Film:

„People We Meet On Vacation“ ist die beste Rom-Com der letzten Jahre
Der Film „People We Meet On Vacation“ ist von Anfang an lustig – von amüsanten Missverständnissen, über Fremdscham-Momente bis hin zu bester Situationskomik. Aber das alles kommt nur so gut zur Geltung, weil es zwischendurch auch tiefe, emotionale und ernsthafte Unvereinbarkeiten der Meinungen der Hauptfiguren gibt. Aber Gegensätze ziehen sich an, nicht wahr?
Und der Cast? Hätte nicht besser sein können. „My Lady Jane“ war gestern – die talentierte Emily Bader ist so was von wie die Poppy im Buch, wenn nicht sogar besser, und Tom Blyth als Alex zeigt uns, wie dringend wir eine Rom-Com mit dem charismatischen „Tribute von Panem“-Star brauchten. Und die Kombination der beiden war das, von dem wir nicht wussten, dass es uns fehlte. Wie soll da jetzt noch ein Schauspiel-Duo mithalten können?
Die Rückblenden während des Films zeigen nicht nur, wie über die Zeit aus besten Freunden Liebende wurden, sondern heben die Rom-Com auch noch auf ein ganz anderes Slowburn-Level. Denn über Jahre hinweg bleiben Gefühle unausgesprochen. Und für „Summer I Turned Pretty“-Fans der Hinweis: Poppy und Alex machen in Sachen Yearning sogar Conrad Fisher Konkurrenz. Und das soll schon etwas heißen.
Apropos „The Summer I Turned Pretty“, ein Song der Filmmusik sollte euch bekannt vorkommen. Ich sag nur „August slipped away like a moment in time, ' cause it was never mine“. Von Robyns Song „Hang With Me“ zu Taylor Swifts Song „August“ setzt der Soundtrack das emotionale Setting perfekt in Szene.

„People We Meet on Vacation“: Gibt es Unterschiede zur Buchvorlage?
Ja es gibt Unterschiede zum Buch und es wurde einiges ausgelassen, umgewandelt oder ergänzt, aber was gezeigt wird, bringt die Essenz des Buchs perfekt rüber. Im Buch findet die Hochzeit von Alex‘ Bruder, die Poppy als Anlass nimmt, um Alex wiederzusehen, zum Beispiel nicht in Barcelona, sondern in Palm Springs in Kalifornien statt.
Im Buch werden in Rückblenden nach und nach alle Urlaube geschildert, wenn auch manche umfangreicher als andere. Im Film wurden nur einzelne Jahre gezeigt, da es ansonsten den Rahmen eines Films gesprengt hätte. Die für Poppy und Alex prägendsten Freundschaftsmomente sind aber zu sehen. Manche Dinge wurden kombiniert, andere durch die visuelle Veranschaulichung noch einprägender und unterhaltsamer.
Die Verfilmung von „People We Meet On Vacation“ gibt den Fans des Buchs also nicht nur das, was sie erwarten, sondern packt noch eine Schippe obendrauf. Und für die Zuschauer:innen des Films, die sich nun in Alex' und Poppys Geschichte verliebt haben und von ihnen nicht genug bekommen können, gibt es auch eine Lösung: den Bestseller „Kein Sommer ohne dich“ lesen und eine neue Lieblingsautorin finden. Und es kommt noch besser, denn Emily Henrys weitere Bücher werden auch verfilmt.
Gehe gemeinsam mit Poppy und Alex auf Reisen!
Ob das pulsierende Barcelona, die sonnige Toskana, die weitläufige Wildnis Kanadas oder das elektrisierende New Orleans – Poppys und Alex' Sommer-Ausflüge sind legendär – gerade weil nicht immer alles gemäß des vorab sorgfältig kuratierten Reiseplans verläuft. Ich stimme dem Regisseur Brett Haley voll und ganz zu: „Dieser Film ist mehr als eine klassische Lovestory. Man fühlt sich, als würde man mit Poppy und Alex gemeinsam auf Reisen gehen.“
Und das liegt nicht nur daran, dass man magische Orte entdeckt und sofort Fernweh bekommt, sondern daran, dass der Film so unterhaltsam, witzig und emotional fesselnd ist, dass du für zwei Stunden all den Alltagsstress und deine Sorgen vergisst – so wie in jedem guten Urlaub. Das macht „People We Meet On Vacation“ zu einem richtig guten Comfort-Film und zu einem meiner neuen Lieblingsfilme – oder wie Poppy es über ein Kunstwerk sagen würde: „It speaks to me!“











