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Gut gemeint!

clearBee nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der Fensterputz-Drohne

Fensterputzen ist eine unliebsame Tätigkeit. Die Fensterputz-Drohne von clearBee soll dabei helfen – nur gelingen will das nicht wirklich.

Ronald Lilleg-Staudenherz und Naveen Rajan beim clearBee-Pitch.
Aktuell lohnt es sich eher, einen Fensterputzroboter zu kaufen. Foto: RTL

Mit clearBee wollen Ronald Lilleg-Staudenherz und sein Co-Founder Naveen Rajan SK eine der lästigsten Hausarbeiten automatisieren. Ihr System kombiniert eine handelsübliche Drohne mit einem speziellen Reinigungsadapter und einer Ladestation.

Die Drohne soll Fenster selbstständig anfliegen und reinigen – ganz ohne Leiter und ohne selbst zum Putzlappen greifen zu müssen. Der Adapter wird einfach an der Drohne befestigt. In der Ladestation wird sie geladen, mit Reinigungsmittel versorgt und für den nächsten Einsatz bereitgemacht. Über die autonome Steuerung soll clearBee selbstständig von Fenster zu Fenster fliegen und diese regelmäßig reinigen.

Die Idee dahinter: Nicht einmal stark verschmutzte Fenster müssen in einem Durchgang perfekt sauber werden – stattdessen soll die Drohne die Scheiben regelmäßig pflegen, bis sie dauerhaft sauber sind. Für ihre Idee haben sie bereits rund 450.000 Euro investiert und suchen nun 300.000 Euro für zehn Prozent ihres Unternehmens.

Die Live-Demo scheitert

Doch bei der Präsentation kann der Drohnen-Fensterputzer nicht wirklich überzeugen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten schafft es die Drohne immerhin zum Fenster, berührt dieses aber nur minimal. Eine echte Putzleistung ist da zweifelhaft.

Laut Ronald wird hier schon eine überzeugende Entwicklung präsentiert, aus Sicht der Löwen handelt es sich eher um eine Vision.

249 Euro kostet der Adapter für die Drohne, 549 Euro wäre der Preis für das Komplettpaket – allerdings weiterhin ohne Drohne.

Auch ein zweiter Test scheitert, während die Löwen bereits mit den Augen rollen. Selbstredend steigen alle Löwen aus, auch wenn Frank Thelen die Idee grundsätzlich gut findet und vermutet, dass in Zukunft Fenster auf eine ähnliche Art geputzt werden – nur nicht mit clearBee.

So geht es nach der Sendung weiter

Falls sich trotzdem jemand nach diesem Pitch eine Fensterputzdrohne von clearBee kaufen möchte, ist Geduld vonnöten. Bisher kann man sich nur auf der Website des Unternehmens informieren lassen, wann der Verkauf beginnt, dann gibt es auch einen 20-Prozent-Early-Bird-Vorteil.

An den Preisen hat sich wenig geändert, mittlerweile ist aber immerhin ein echtes Komplettset mit Drohne für 849 Euro erhältlich.