„Wunschkind – Der Usedom-Krimi“ heute: Handlung & Vorschau zur nächsten Folge
Mit „Wunschkind“ feiert „Der Usedom-Krimi“ heute seine 30. Folge. Karin Lossow gerät dabei mitten in einen komplizierten Sorgerechtsstreit, der durch einen Todesfall eine dramatische Wendung nimmt.

Am heutigen Donnerstag, 5. November 2026, zeigt Das Erste um 20:15 Uhr mit „Wunschkind – Der Usedom-Krimi“ einen neuen Fall der erfolgreichen ARD-Krimireihe. Der 90-Minüter ist nicht nur die 30. Folge, sondern gleichzeitig der Abschluss des diesjährigen Herbstblocks mit drei neuen Filmen.
Nach „Doppelmord“ am 22. Oktober und „Mörder unter uns“ am 29. Oktober rückt diesmal ein besonders emotionaler Familienkonflikt in den Mittelpunkt. Karin Lossow (Katrin Sass) versucht einer jungen Mutter zu helfen, die ihre Tochter zurückhaben möchte. Doch kurz darauf stirbt der Pflegevater des Kindes – und plötzlich überschneiden sich der Sorgerechtsstreit und die Ermittlungen in einem Todesfall.
„Wunschkind – Der Usedom-Krimi“ heute: Darum geht es
Karin unterstützt ehrenamtlich einen Familienhilfeverein bei juristischen Fragen. Dort lernt sie Nathalie Schrader (Hannah Schiller) kennen. Die junge Frau kämpft darum, das Sorgerecht für ihre Tochter Greta (Frieda Fuchs) zurückzuerhalten. Das Mädchen lebt derzeit bei einer Pflegefamilie. Für Nathalie steht deshalb viel auf dem Spiel. Karin versucht, sich einen Überblick über die schwierige familiäre Situation zu verschaffen – doch dann nimmt der Fall eine völlig neue Dimension an.
Gretas Pflegevater kommt ums Leben. Kriminalhauptkommissar Rainer Witt (Till Firit) und Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) übernehmen die Ermittlungen. Eine erste Spur führt sie in Richtung der Anwaltskanzlei der Pflegeeltern. Während die Polizei dem möglichen Verbrechen nachgeht, beschäftigt sich Karin immer intensiver mit den Beziehungen innerhalb der Familie. Neben Nathalie und der Pflegefamilie spielen auch Nathalies Mutter sowie ihr Freund eine wichtige Rolle.
Je tiefer Karin in das Geflecht aus persönlichen Interessen, alten Konflikten und familiären Bindungen eintaucht, desto schwieriger wird ihre Position. Denn sie möchte Nathalie helfen – gleichzeitig steht das Wohl von Greta im Mittelpunkt.
Katrin Sass feiert mit „Wunschkind“ ein Jubiläum
Mit „Wunschkind“ erreicht „Der Usedom-Krimi“ die Marke von 30 Filmen. Die Reihe startete 2014 und ist damit seit inzwischen zwölf Jahren Teil des Donnerstagabendprogramms im Ersten. Katrin Sass spielt seit dem ersten Film die ehemalige Staatsanwältin Karin Lossow. Gegenüber dem NDR blickte sie anlässlich des Jubiläums auf die Anfänge der Reihe zurück und erklärte, dass sie damals keineswegs mit einer so langen Laufzeit gerechnet habe.
Wo wurde „Wunschkind – Der Usedom-Krimi“ gedreht?
Auch der 30. Film nutzt wieder zahlreiche echte Schauplätze auf Usedom und in der Umgebung. Unter anderem entstanden Szenen in Zinnowitz, Krummin und Loddin. Ein ehemaliges Schuhgeschäft in Zinnowitz diente laut NDR als Kulisse für den Familienhilfeverein, in dem Karin Nathalie erstmals begegnet. Für die Anwaltskanzlei wurde ebenfalls ein realer Standort in Zinnowitz genutzt. Weitere Aufnahmen entstanden an den Häfen von Krummin und Zecherin sowie am Strand im Bereich des Teufelsbergs in Loddin. Zusätzlich wurde für den Film in Berlin und Umgebung gedreht.
„Wunschkind“ im TV und in der ARD Mediathek
Die TV-Premiere von „Wunschkind – Der Usedom-Krimi“ läuft am 5. November 2026 um 20:15 Uhr im Ersten. Die reguläre Ausstrahlung endet gegen 21:45 Uhr.
Wer den Film heute Abend verpasst, kann ihn auch in der ARD Mediathek sehen. Dort ist „Wunschkind“ bereits verfügbar. Nach Angaben der ARD soll der Film bis zum 19. Oktober 2027 online abrufbar bleiben. Außerdem ist in der Nacht auf Freitag, 6. November, eine Wiederholung im Ersten vorgesehen. Diese beginnt um 0:15 Uhr.
„Der Usedom-Krimi“: Wann kommt Folge 31?
Nach „Wunschkind“ müssen sich Fans der Reihe zunächst auf eine Pause einstellen. Eine 31. Folge mit feststehendem Titel und Sendetermin ist aktuell noch nicht offiziell angekündigt. Klar ist allerdings: Mit „Wunschkind“ endet der Block der drei neuen Usedom-Krimis, den ARD und NDR für den Herbst 2026 angekündigt hatten. Zuvor liefen „Doppelmord“ und „Mörder unter uns“.
Für etwas Verwirrung können ältere Produktionsmeldungen sorgen. Anfang 2026 kündigte die ARD zwei Filme mit den Arbeitstiteln „Vampire“ und „Familienbande“ an. Diese Beschreibungen entsprechen den inzwischen ausgestrahlten Filmen: Hinter dem Fall um eine große Blutlache verbarg sich „Mörder unter uns“, während der Sorgerechtsstreit um ein Mädchen zur Handlung von „Wunschkind“ wurde. Die beiden Arbeitstitel sind deshalb keine zusätzlich ausstehenden Folgen 31 und 32.
Wann Karin Lossow nach „Wunschkind“ in einem tatsächlich neuen Fall zurückkehrt, bleibt somit vorerst offen. Sobald die ARD neue Dreharbeiten, einen Titel oder einen Sendetermin bekannt gibt, dürfte klarer werden, wie es nach dem Jubiläumsfall mit dem „Usedom-Krimi“ weitergeht.







