Reality-Doku

„Born Famous“: Trickst Gloria-Sophie Burkandts Model-Agentur hier bei ihren Fotos?

ProSiebens neue Reality-Doku begleitet Markus Söders Tochter in ihrem Berufsalltag – auch beim Besuch ihrer Modelagentur. Aber warum wurden die Fotos nachbearbeitet?

Gloria-Sophie Burkandt in der Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“.
Gloria-Sophie Burkandt in der Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“. Foto: Seven One Entertainment

In „Born Famous – Fluch oder Segen?“ begleitet die Kamera Gloria-Sophie Burkandt bei einem Termin, der für Models zum Alltag gehört: neue Headshots für die Sedcard. Doch eine kurze Szene sorgt für Verwirrung. Denn die gezeigten Bilder wirken deutlich nachbearbeitet – obwohl bei Sedcard-Fotos eigentlich Natürlichkeit gefragt ist. Wurde hier geschönt? Und wenn ja: Warum?

„Born Famous“: Darum geht es in der ProSieben-Doku

„Born Famous – Fluch oder Segen?“ begleitet vier Promi-Kinder im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Wahrnehmung und persönlicher Identität:

Über mehrere Monate hinweg dokumentiert die Reality-Doku private Momente, berufliche Entscheidungen und die Herausforderungen, mit einem bekannten Nachnamen aufzuwachsen. Die Leitfrage: Ist es ein Vorteil – oder eine Bürde –, „born famous“ zu sein?

Sedcard-Shooting: Natürlichkeit ist Pflicht

In der Doku ist zu sehen, wie Gloria einen Termin in ihrer Modelagentur wahrnimmt, um neue Profilfotos aufnehmen zu lassen. Ein Routine-Shooting – entspannt, professionell, effizient. Gute Bilder sind schnell im Kasten.

Sedcard-Fotos gelten als die „Visitenkarte“ eines Models. Sie sollen Kund:innen einen möglichst authentischen Eindruck vermitteln: natürliche Ausstrahlung, dezentes Styling, wenig Make-up. Genau so präsentiert sich Gloria beim Shooting – frisch, reduziert, fotogen.

Doch dann werden für wenige Sekunden die finalen Ergebnisse eingeblendet. Und diese wirken sichtbar retuschiert: Die Haut erscheint stärker geglättet, das Make-up intensiver, die Kontraste betont.

Wurden die Fotos bearbeitet?

Die Frage liegt nahe: Wurden die Bilder nachträglich verändert? Und wenn ja – von wem? Von der Agentur? Von der Produktion? Oder ist eine leichte Retusche schlicht Branchenstandard?

Fest steht: In der Modewelt sind kleinere Korrekturen wie Farbangleichungen oder Lichtoptimierungen nicht unüblich. Dennoch wirft die Szene Fragen auf – vor allem, weil Sedcards eigentlich einen möglichst natürlichen Look zeigen sollen.

Gerade bei einer Persönlichkeit wie Gloria-Sophie Burkandt, die als natürliche Schönheit gilt, erscheint eine stärkere Nachbearbeitung für unnötig. Und solche Bilder könnten bei jungen Frauen unrealistische Schönheitsideale verstärken.

Zwischen Laufsteg und Hörsaal

Gloria-Sophie Burkandt ist längst mehr als „die Tochter von Markus Söder“. Während ihres Studiums startete sie ihre Modelkarriere und wurde von der renommierten Agentur „Elite Models“ in New York unter Vertrag genommen. Sie lief auf der Mailänder Fashion Week und war auf dem Cover der türkischen „Vogue“ zu sehen.

Parallel absolvierte sie ein duales Masterstudium „Business Management“ bei Siemens. Aktuell schreibt sie an ihrer Doktorarbeit, arbeitet an einer Doku sowie an einem Buch und nimmt Schauspielunterricht. Gleichzeitig engagiert sie sich gesellschaftlich und organisiert Selbstverteidigungskurse für Mädchen ab 14 Jahren.

Folge verpasst? So streamst du „Born Famous“ – live und on demand

Du hast eine Episode von „Born Famous – Fluch oder Segen?“ im TV verpasst? Kein Problem: Nach der Ausstrahlung stehen die einzelnen Folgen in der Joyn-Mediathek als Wiederholung bereit und können flexibel on demand gestreamt werden. Zusätzlich läuft „Born Famous“ parallel zur TV-Ausstrahlung im Joyn-Livestream.