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Gaming

"Bayonetta 3" im Test: Diese abgedrehte Action-Orgie wird nur von der Switch aufgehalten!

Der dritte Teil der kultigen Action-Reihe ist endlich für Nintendo Switch erschienen: Ob "Bayonetta 3" genauso begeistern kann, wie die Vorgänger, verraten wir euch im Test!

Bayonetta 3
Wir verraten euch im Test, wie gut der neue Auftritt von "Bayonetta" auf der Nintendo Switch tatsächlich geworden ist. Foto: Nintendo
Inhalt
  1. Bayonetta 3: Zwischen Weltuntergang, Dämonen und gezielten Tänzchen
  2. Bayonetta 3 treibt die Nintendo Switch ans Limit und darüber hinaus
  3. „Bayonetta 3“: Unser Fazit

Bayonetta ist… eine halbnackt-tanzende Actionheldin auf einem Kreuzfahrtschiff, das auf einem Tsunami reitet, während eine Großstadt gerade von einer Monsterattacke in Schutt und Asche gelegt wird. Wer glaubt, dass ich gestern Nacht nach einem Michael Bay-Film plötzlich etwas zu wild geträumt habe, wird zu Beginn von "Bayonetta 3" schon eines Besseren belehrt, als mehr oder weniger genau dieses Szenario das neueste Action-Abenteuer von Platinum Games eröffnet. Und was haben wir sie bitte vermisst?! Dabei war die Erfolgsstory der denkwürdigen Heldin alles andere als absehbar, als der erste Teil im Jahr 2009 zunächst für die Xbox 360 und später in einer eher miesen Fassung für die PlayStation 3 erschien. Zwar wurde „Bayonetta“ hochgelobt, doch der ganz große Erfolg bliebt zunächst aus. „Bayonetta 2“ erschien 2014 dann auch noch auf der eher glücklosen Nintendo-Konsole WiiU und erst vier Jahre später auf Switch. Doch mittlerweile hat sich tatsächlich eine richtige Fangemeinde um die Jahre etabliert: Und die hat auch stolze acht Jahre darauf gewartet, dass „Bayonetta 3“ endlich erscheint. Ob sich das Warten gelohnt hat, verraten wir in den nächsten Abschnitten.

 

Bayonetta 3: Zwischen Weltuntergang, Dämonen und gezielten Tänzchen

Bayonetta 3
Für die abgedrehten Kämpfe lieben Fans die "Bayonetta"-Reihe Foto: Nintendo

Zwei Mal hat unsere Titelheldin die Welt schon gerettet, doch natürlich will es das Böse jetzt doch wieder wissen: Dieses Mal hat es die mysteriöse "Singularity" nicht nur auf die irdische Welt abgesehen, sondern gleich auf alle Multiversen. Immerhin muss es Bayonetta mit den Handlangern von Singularity, die Homunculi genannt werden, nicht ganz alleine aufnehmen: Sowohl ihre alten Weggefährten Jeanne, Rodin und Luka sind wieder mit von der Partie, als auch Neuzugang Viola, die ihr in einigen Passagen übrigens auch steuern könnt. Und in den 14 Kapiteln von „Bayonetta 3“ wird wieder mächtig ausgeteilt, gestaunt und manchmal auch ein wenig gelacht, weil Platinum Games hier nicht nur den Vorschlaghammer rausholt, sondern 1.000 Abrissbirnen gleich hinterherschickt. Die abgefahrenen Ideen und die Action suchen nämlich einmal mehr ihresgleichen und stehen den Vorgängern in puncto Kreativität und Abwechslung in Nichts nach.

Dämonisches Vermöbeln ist hier das Stichwort: Bayonetta kann per Tastendruck entweder per Schlag, per Tritt oder per Pistolenwumme austeilen. Im Kern geht es darum, ähnlich wie in der DMC-Reihe, so gut es geht Kombos aneinanderzureihen und so selten, wie es nur geht, getroffen zu werden, um eine möglichst hohe Kampfwertung zu erzielen. Dabei gibt es zahlreiche Kombo- und Tastenkombination, um bspw. Spezialattacken auszuführen, die ihr euch nach und nach aneignet bzw. in den Ladebildschirmen oder Rodings Übungsraum trainieren könnt. Zwar könnt ihr gegnerische Angriffe nicht blocken, aber per Schultertaste ausweichen: Schafft ihr das im zeitkritischen letzten Moment, verlangsamt sich für einen kurzen Moment der Screen und Bayonetta kann in kurzer Zeit enorm viel austeilen.

Das sorgt im besten Fall für einen richtig großartigen Actionflow, auch wenn das Treffen der perfekten Kombos und Ausweichmanöver für Neueinsteiger*innen sicher etwas überwältigend ausfallen könnten, weil das Spiel nur eine kurze Intro- bzw. Tutorialsequenz bereithält. Noch komplexer, aber cooler wird es durch den Einsatz von gigantischen Dämonen, die ihr bei voller Magieleiste heraufbeschwören könnt und die ihr in den atemlosen Kämpfen dann selbst steuert, während Bayonetta daneben halbnackt ein Tänzchen aufführt, weil die Viecher sonst nicht unter Kontrolle zu bekommen werden. Das abgedrehte neue Feature sorgt tatsächlich für ein kurzfristiges Umdenken, weil Bayonetta trotzdem in dem Zeitraum angreifbar ist und euer eigener Dämon auch nicht unendlich Ausdauer besitzt, um Widersacher*innen kaputtzuschlagen. Im Verlauf des Spiels bekommt ihr unterschiedliche Dämonen, die ihr abrufen könnt und die ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen: Während Gamorrha quasi der „Godzilla“ unter Bayonettas Viechern ist und eher langsam, aber kräftig per Hieben austeilen kann, ist Malphas als Vogel-Dämon quasi die Heldin der Lüfte und sehr flink unterwegs. Tatsächlich sind die Dämonen-Fights nicht nur spektakulär anzuschauen, sondern eine sinnvolle Ergänzung des Spielprinzips.

 

Bayonetta 3 treibt die Nintendo Switch ans Limit und darüber hinaus

Im Grunde haben wir spielerisch kaum etwas an „Bayonetta 3“ auszusetzen, weil das Spiel im Grunde genau das bedient, was sich Fans der Reihe so gewünscht haben. Und so sehr die Nintendo-Exklusivität auch nachvollziehbar ist, so sehr kostet sie dem Spiel leider auch ein paar wichtige Ressourcen und Prozentpunkte: Denn technisch ist „Bayonetta 3“ leider weit von einem meisterhaften Actionspiel entfernt und verliert durch die teilweise enttäuschende Präsentation auch ein stückweit seiner Atmosphäre.

Wir können es auch anders ausdrücken: „Bayonetta 3“ ist einfach zu abgefahren und extravagant für die Nintendo-Hybridkonsole. Denn vor allem die sehr biederen Spielwelten und Umgebungen kosten leider mächtig an Atmosphäre und grenzen die eigentlich „limitlose“ Prämisse des Spiels stark ein. Doch selbst mit heruntergefahrenen visuellen Wahnsinn erreicht „Bayonetta 3“ nicht immer die anvisierten 60 Bilder pro Sekunde und wird vor allem im Handheld-Modus bei den gewaltigen Dämonen-Kämpfen teilweise derart in der Auflösung beschnitten, dass nicht nur die Kamera manchmal Probleme bereitet, sondern auch der Pixelbrei, der sich vor den Spieler*innen auftut.

 

„Bayonetta 3“: Unser Fazit

Was für ein Actiontrip: „Bayonetta 3“ kehrt genauso zurück, wie wir sie in bester Erinnerung hatten und serviert uns einen abgedrehten, spaßigen und immens komplexen Action-Kracher, den es so auf der Nintendo Switch noch nicht gegeben hat. Die Neuerungen, wie bspw. die Dämonen-Begleiter*innen sind eine coole Ergänzung in den atemberaubenden Kämpfen. Abzüge gibt es vor allem in der B-Note, da die Hardware der Switch die Spielwelten und auch teilweise die Action dermaßen limitiert, dass es definitiv ein paar Pünktchen in puncto Atmosphäre und visueller Brillanz kostet. Trotzdem können wir „Bayonetta 3“ sowohl neugierigen Neueinsteiger*innen als auch Fans der Serie ohne Bedenken empfehlen.

"Bayonetta 3" ist seit dem 28. Oktober exklusiv für Nintendo Switch erhältlich. Einen Trailer zum Spiel findet ihr hier:

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