Aus für Münchner „Tatort“ erst drei Monate her: Miroslav Nemec spricht plötzlich von Comeback
Eigentlich verabschiedeten sich Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl erst an Ostern endgültig vom Münchner „Tatort“. Doch nur drei Monate später bringt Nemec eine mögliche Rückkehr überraschend selbst ins Gespräch.

Der Abschied von den Münchner Kult-Kommissaren Batic und Leitmayr galt eigentlich als endgültig. Nach 35 Jahren und 100 gemeinsamen Fällen liefen Miroslav Nemec (72) und Udo Wachtveitl (67) an Ostern 2026 ein letztes Mal in „Unvergänglich“ als Ermittler über die Bildschirme. Nun sorgt Nemec jedoch mit neuen Aussagen für Aufsehen – denn ein Wiedersehen im „Tatort“ schließt er plötzlich nicht mehr aus.
Miroslav Nemec bringt Gastauftritt ins Spiel
Im Gespräch mit BUNTE.de erklärt der Schauspieler, dass die Tür für eine Rückkehr keineswegs vollständig geschlossen sei. „Über einen Gastauftritt wurde schon mal spekuliert. Die Zeiten verändern sich. Wir werden sehen, was auf uns zukommt.“
Damit widerspricht Nemec zwar nicht dem eigentlichen Abschied, macht aber deutlich, dass die beiden Figuren längst nicht für immer aus der Welt des Münchner „Tatorts“ verschwunden sein müssen.
Das Ende ließ bewusst eine Hintertür offen
Im Gegensatz zu anderen Ermittlerteams entschieden sich die Verantwortlichen beim Münchner „Tatort“ bewusst dagegen, Batic und Leitmayr sterben zu lassen. Die beiden gingen schlicht in den Ruhestand – und genau das eröffnet theoretisch jederzeit die Möglichkeit für ein Comeback.
Ein weiterer Grund dafür ist ihr langjähriger Kollege Ferdinand Hofer. Der frühere Assistent der beiden wurde inzwischen selbst zum Hauptkommissar befördert und führt das Münchner Team künftig an. Sollte sein Ermittler einmal Unterstützung benötigen, könnten Batic und Leitmayr problemlos wieder auftauchen.
„Es war nur der Dienstschluss beim ,Tatort'“
Nemec macht zugleich deutlich, dass der Abschied ausschließlich die Krimireihe betrifft – nicht jedoch seine Schauspielkarriere. „Ich sehe es ganz entspannt. Ich muss es jetzt nicht machen, aber wenn was Schönes kommt, macht man es natürlich gern. Wir wollen ja nicht aufhören zu arbeiten. Das ist ja nur der Dienstschluss beim ,Tatort' gewesen.“
Für den 72-Jährigen ist Arbeiten ohnehin selbstverständlich. Er verweist auf seine Theaterlaufbahn, in der Schauspieler oft bis ins hohe Alter auf der Bühne stehen. Einen klassischen Ruhestand habe er daher nie wirklich vor Augen gehabt.
Auch abseits des „Tatorts“ bleibt Nemec gefragt
Seit fast fünf Jahrzehnten steht Miroslav Nemec vor der Kamera oder auf der Bühne. Rückblickend spricht er von großem Glück, nahezu ohne längere Zwangspausen gearbeitet zu haben.
Gleichzeitig betont er, auch finanziell früh vorgesorgt zu haben. Er stamme aus einfachen Verhältnissen und habe deshalb immer darauf geachtet, für die Zukunft und seine Familie vorzusorgen.
Ob aus den ersten Überlegungen tatsächlich ein neuer „Tatort“-Gastauftritt entsteht, bleibt zwar offen. Fest steht aber: Drei Monate nach dem großen Abschied klingt ein Wiedersehen mit Batic und Leitmayr plötzlich deutlich realistischer, als viele Fans wohl erwartet hätten.









