Ruhestand in Kroatien?

Kehren Batic und Leitmayr zurück? Die „Tatort“-Doku verrät mehr

Kaum haben Batic und Leitmayr beim „Tatort“ ausgedient, gibt es schon erste Gerüchte, dass sie zurückkehren – und diese werden ausgerechnet von der ARD gestreut …

Batic (Miroslav Nemec, l.) zeigt Leitmayr (Udo Wachtveitl) das Foto von Zierlinger in der Wohnung von Franz.
Willkommen in Ruhestand: Kehren Batic (Miroslav Nemec, l.) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) zum „Tatort“ zurück? Foto: BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden

Am Ostermontag haben Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) ihre Dienstmarken abgelegt und sich in den Ruhestand begeben. Für stolze 35 Jahre ermittelten sie im Münchner „Tatort“, bevor sie mit dem Zweiteiler „Unvergänglich“ abgedankt haben. Aber nicht einmal einen Tag nach dem großen Finale gibt es bereits eine potenzielle Chance, dass die Kommissare sich doch demnächst schon wieder die Ehre geben. Wie kann das sein?

Batic und Leitmayr: Wie endet „Unvergänglich“?

Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl war vor allem eine Sache wichtig: zu überleben. Schon in „Unvergänglich“ wird die Möglichkeit, dass die beiden erschossen werden könnten, als „arges Klischee“ abgetan. Trotzdem hält das Drehbuch nicht davon ab, die beiden kontinuierlich in gefährliche Situationen zu bringen.

Am Ende von „Unvergänglich“ wird Leitmayr, nachdem Batic zuvor bereits eine Stichwunde erlitten hat, angeschossen, und für einen kurzen Moment wirkt es so, als wären beide Kommissare tatsächlich tot. Doch kurze Zeit später zeigt sich, dass alles verhältnismäßig in Ordnung ist. Gemeinsam sind sie in Batics Wahlheimat Kroatien und genießen die gemeinsame Zeit – auch wenn Leitmayr noch eine Armschlinge tragen muss. Stolz präsentiert Batic seinem langjährigen Weggefährten, dass er im Namen beider eine Detektei eröffnet hat. Glücklich fahren die beiden in Leitmayrs rotem Porsche in die Sonne, um einen Fall zu lösen, der ihrem ersten Fall „Animals“ sehr ähnelt – im Radio läuft derselbe Song, den sie vor etlichen Jahren gemeinsam im Auto gesungen haben.

Abgang oder Rückkehr? Kehren Batic und Leitmayr im „Tatort“ zurück?

Nach 100 Fällen kann man den am längsten ermittelnden „Tatort“-Kommissaren eine gewisse Popularität nicht absprechen. Das merkt man vor allem in der Dokumentation „Batic und Leitmayr – Die Zwei vom Tatort sagen Servus“, die unmittelbar nach dem zweiten Teil von „Unvergänglich“ ausgestrahlt wurde. In dieser melden sich etliche Weggefährten der Schauspieler zu Wort … und die Worte eines Redakteurs sind dabei besonders interessant.

Auf der Abschiedsfeier für die beiden ARD-Urgesteine hält Cornelius Conrad, der Redakteur für den Münchner „Tatort“ ist, eine Rede auf die altehrwürdigen Kommissare: „Ihr seid die Besten und ich vermisse euch jetzt schon so krass, dass ich hoffe, ihr kommt doch irgendwann wieder – in Folge 107 als Cameo oder so.“

Aus dieser Aussage ergibt sich auf jeden Fall eine interessante Ausgangslage. Da die Charaktere Batic und Leitmayr nicht tot sind, stünde einer potenziellen Rückkehr nichts im Wege, und die ARD scheint für eine solche Rückkehr jederzeit offen zu sein. Aber …

Nachfolger: Wer ermittelt nun im Münchner „Tatort“?

Vorerst sind erst einmal alle Augen gen Zukunft gerichtet. Die Fälle 101 und 102 sind bereits abgedreht, auch wenn es eigentlich eher Fall eins und zwei sein sollten, denn Ende des Jahres geht ein neues Ermittler-Duo in München an den Start.

Dieses besteht einerseits aus Ferdinand Hofer, der seit mehreren Jahren bereits den Assistenten Kalli Hammermann spielt, und andererseits aus Carlo Ljubek, der in die Rolle des SEK-Schichtleiters Nikola Buvak schlüpft. Wann genau der erste Fall von Hammermann und Buvak ausgestrahlt werden soll, steht bis dato noch nicht fest.

Quellen

  • ARD