Die große Enthüllung

„Gefragt – Gejagt“: Jäger enthüllt strenge Regeln in der TV-Show

Bei „Gefragt - Gejagt“ entscheidet scheinbar der Zufall über den:die Jäger:in. Jetzt verrät ein Quizstar, warum Kandidat:innen und Jäger:innen strikt getrennt werden.

Jäger Sebastian Jacoby zur 1000sten Folge von Gefragt - Gejagt
Seit 2013 gehört Sebastian Jacoby zum Jäger-Team. Zum 1000. Jubiläum der ARD-Quizshow präsentiert der Quiz-Experte stolz sein besonderes Jubiläums-T-Shirt. Foto: ARD

Seit Jahren rätseln Fans von „Gefragt - Gejagt“, wie spontan die Auswahl der Jäger:innen tatsächlich abläuft. Nun haben wir spannende Einblicke in die Abläufe hinter den Kulissen bekommen.

Kennen die Kandidaten den Jäger schon vorher?

In jeder Folge bekommen die Kandidat:innen bei „Gefragt - Gejagt“ Bilder von drei Jäger:innen zu sehen, von denen später eine:r gegen sie antreten wird. Oft werden sie von Moderator Alexander Bommes nach ihrem persönlichen Favoriten für das Duell gefragt. Danach wird per Zufall entschieden und der:die entsprechende Jäger:in erscheint.

Doch seit Jahren stellen sich Fans dieselbe Frage: Ist das wirklich Zufall? Schließlich müsste der ausgewählte Quiz-Profi längst vor Ort sein. Und hätten sich Kandidat:innen und Jäger:in nicht schon in der Maske oder hinter den Kulissen begegnen müssen?

Hinter den Kulissen gelten klare Regeln

Pünktlich zum großen Jubiläum der ARD-Quizshow wurden genau solche Fragen von „HÖRZU“ beantwortet. Denn bei „Gefragt - Gejagt“ wird offenbar streng darauf geachtet, dass Kandidat:innen und Jäger:innen vor der Aufzeichnung keinen Kontakt miteinander haben. Die Produktion trennt beide Seiten konsequent voneinander.

Für die Zuschauer:innen soll dadurch die Spannung erhalten bleiben. Wer den Kandidat:innen tatsächlich gegenübersteht, erfahren diese erst im Studio. Ein zufälliges Treffen auf dem Flur oder ein kurzer Plausch vor der Sendung sind deshalb ausgeschlossen. Der Überraschungseffekt bleibt also auch nach über 1000 Folgen der Show erhalten!

Moderator Alexander Bommes beim großen Jubilum von „Gefragt – Gejagt.
Foto: ARD

Das macht den Erfolg der Show aus

Doch nicht nur diese Regel trägt zum Erfolg von „Gefragt - Gejagt“ bei. Die Jäger:innen treten laut eigener Aussage nicht als Kunstfiguren auf, sondern als echte Quizsportler:innen. Statt Rollen zu spielen, konzentrieren sie sich darauf, die Kandidat:innen mit Wissen und Schnelligkeit zu schlagen.

Hinzu kommt das hohe Tempo der Sendung. In jeder Ausgabe werden weit über hundert Fragen gestellt. Lange Gespräche oder ausgedehnte Pausen, wie es bei anderen Quizshows oft der Fall ist, gibt es kaum.

Quellen