Das neue Flaggschiff

Samsung Galaxy S26 Ultra: Amazon bietet kostenloses Speicherupgrade weiterhin an

Das S26 Ultra ist da! Und Amazon senkt direkt den Preis. Neben dieser positiven Nachricht haben wir uns das neue Flaggschiff ganz genau angeschaut – natürlich auch das spannendste Feature Privacy Display.

Hand hält Samsung Galaxy S26 Ultra seitlich und aktiviert Privacy Display vor einem dunkelblauen Hintergrund
Das Privacy Display beim S26 Ultra hält neugierige Blicke fern. Foto: Samsung

Mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra erfinden die Südkoreaner das Flaggschiff-Rad nicht neu. Keine großen Überraschungen, sondern mehr Feinjustierung. Im Inneren arbeitet nun mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 der bislang leistungsstärkste Chip der Serie, das Kamerasystem bietet mehr Lichtstärke und Zoom und die Ladegeschwindigkeiten wurden erhöht auf bis zu 60 Watt via Kabel.

Der größte Sellingpoint des neuen Flaggschiffs ist aber wohl das Privacy Display. Per Knopfdruck oder ganz automatisch schränkt der Bildschirm den Betrachtungswinkel so weit ein, dass neugierige Augen von der Seite nicht mehr erkennen, was auf dem Display angezeigt wird. Das Feature soll übrigens auch bei anderen Smartphone-Herstellern ein großes Thema sein.

Der Preis für das S26 Ultra startet bei 1.449 Euro mit 256 GB Speicher. Amazon bietet gerade sogar die 512-GB-Variante zum gleichen Preis an. Bei o2 gibt's bereits ein Bundle mit den Buds 4 Pro.

Alle Infos zum Samsung Galaxy S26

Falls du dich für das S26-Basismodell interessierst, haben wir auch hierzu alles Wissenswerte in unserem Übersichtsartikel zum neuen Samsung Galaxy S26 zusammengefasst.

Privacy Display

Das Privacy Display ist das weltweit erste seiner Art und zugleich auch das spannendste Feature des Samsung Galaxy S26 Ultra. Indem Teile der Pixelmatrix im Display abgeschaltet werden, verdunkelt sich der Bildschirm, wenn man ihn schräg von der Seite betrachtet. Neugierige Blicke haben somit keine Chance, etwas zu erkennen, was besonders für Vielreisende und Geschäftsleute von Nutzen sein kann.

So funktioniert’s im Alltag: Per Knopfdruck richtet die Hardware des S26 Ultra die einzelnen Pixel so aus, dass der Screen nur noch aus exakt frontaler Perspektive sichtbar ist. Wer seitlich draufschaut, erkennt lediglich eine schwarze Fläche. Samsung nennt diese Technologie „Flex Magic Pixel“.

Praktisch: Die Funktion lässt sich individuell pro App festlegen. Öffnest du etwa Banking- oder Messenger-Dienste, lässt sich so der Privatsphäre-Modus automatisch aktivieren. Das gilt ebenso für PIN-Eingaben oder Benachrichtigungs-Pop-ups.

Bildschirm und Helligkeit

Bei der Bildschirmgröße ändert sich nichts. Erneut hat sich Samsung für ein 6,9 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln entschieden. Das Displayglas wird wieder durch ein Gorilla Glass Armor 2 geschützt – inklusive entspiegelter Oberfläche. Sogar die Helligkeit bleibt mit 2.600 nits unverändert, ebenso die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz.

Kamera-Setup

Eine der wichtigsten Features der Ultra-Modellreihe sind die Kameras. Die Hauptkamera mit 200 Megapixeln (MP) bleibt auf dem gleichen Niveau wie beim Vorgänger. Außerdem ist erneut ein 50-MP-Periskopzoom an Bord, der einen optischen 5-fach-Zoom bietet. Auch bei der Ultraweitwinkelkamera mit 50 MP und der 12-MP-Frontkamera ändert sich nichts.

Die einzige nennenswerte Änderung sind die lichtstärkeren Blenden im S26 Ultra bei Hauptkamera und dem 5-fach Tele. Insbesondere bei nächtlichen Videoaufnahmen (“Nightography”) soll dadurch eine verbesserte Qualität gewährleisten sein – im Video zu sehen ab Minute 1:46.

Freisteller der Kameralinsen Samsung Galaxy S26 Ultra - Foto: Canva / Samsung
Die Kameras im Detail
  • Hauptkamera: 200 MP, Blendef/1.4 (vorher 1.7 beim S25 Ultra)

  • Ultraweitwinkel: 50 MP, Blende f/1.9

  • Tele 1 (3-fach optisch): 10 MP, f/2.4

  • Tele 2 (5-fach optisch): 50 MP, f/2.9 (vorher 3.4)

  • Frontkamera: 12 MP, f/2.2

Akku- und Ladeleistung

„Super Fast Charging 3.0“ nennt sich die verbesserte Ladeleistung, die im S26 Ultra zum Einsatz kommt. Statt 45 Watt sorgt nun eine Stromversorgung mit 60 Watt für eine fixere Schnelladung per Kabel. Die induktive Ladeleistung beim Ultra wurde ebenfall erhöht auf 25 Watt (zuvor 15 W). Hierfür gibt's mit „Super Fast Wireless Charging“ auch den passenden Begriff seitens Samsung. Beim Akku an sich behält der Smartphone-Hersteller die 5.000 Milliamperestunden bei.

MagSafe-kompatible Ladeschalen und Halterungen funktionieren nur, wenn man mithilfe einer passenden Hülle die erforderlichen Magneten nachrüstet.

KI-Assistenten

Hinsichtlich der KI-Features hat Samsung ordentlich an der Systemsoftware geschraubt. Bei allen S26-Modellen arbeitet nun ein nahezu unsichtbarer KI-Assistent permanent im Hintergrund. Je nach Situation überprüft er automatisch, ob er unterstützen kann. Geht zum Beispiel eine Einladung zu einem Termin ein, erscheint direkt über der Tastatur ein dezenter Hinweis auf mögliche Überschneidungen im Kalender.

Ähnlich wie bei großen KI-Plattformen lassen sich Fotos nun auch per Texteingabe gezielt verändern. Die Bearbeitung geschieht dabei direkt aus der Bildansicht heraus und liefert erstaunlich realistische Ergebnisse, wie in diesem Beispiel zu sehen ist:

KI-Bildbearbeitung eines Hundes mit dem S26 Ultra
Foto: Samsung / Canva

Außerdem lassen sich Fotos jetzt noch schneller finden und teilen: Fragt dich jemand im Chat nach Bildern deines letzten Urlaubs, erkennt das KI-Feature „Now Nudge“ passende Aufnahmen, schlägt sie vor und öffnet direkt die Galerie. So kannst du die gewünschten Fotos mit wenigen Klicks auswählen und sofort verschicken.

Obendrein erkennt die KI potenzielle Spam-Anrufe. Fällt ein Anrufer ins Raster, wird dieser nach seinem Namen und seiner Absicht gefragt. Die Antwort erscheint daraufhin auf dem Display, sodass der Empfänger selbst entscheidet, ob er das Gespräch annehmen möchte.

Mittlerweile sind sogar drei Sprachassistenen im Einsatz. Googles Gemini ist seit dem Vorgängermodell dabei. Das hauseigene Bixby kehrt in überarbeiteter Fassung zurück und kann exklusiv auf die Systemeinstellungen zugreifen. Für aufwendige Internetrecherchen ist fortan Perplexity federführend.

Prozessor, RAM und Speicher

Der High-End-Chipsatz Snapdragon von Qualcomm ist erneut im S26 Ultra verbaut. Aber nicht der Standard-Chip, sondern die übertaktete Variante namens Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Diese speziell auf die Samsung-Hardware angepasste Übertaktung kommt besonders bei den neuen KI-Features zum Tragen.

Die RAM-Ausstattung bleibt mit dem 12‑GB‑LPDDR5X‑Arbeitsspeicher unverändert. Beim internen Speicher finden wir erneut die Ultra-typischen Größen 256 und 512 GB sowie 1 TB vor.

Preis und Ausstattung

Preislich bleibt Samsung bei seinem Flaggschiff auf einem stabilen Kurs. Wie schon beim Vorgängermodell beginnen die Preise für das S26 Ultra bei 1.449 Euro (256 GB). Das Modell mit 512 GB internem Speicher ist für 1.649 Euro erhältlich, während die exklusive Version mit 16 GB RAM und 1 TB Speicherplatz – ausschließlich im Samsung-Onlineshop verfügbar – stolze 1.949 Euro kostet.

Amazon bietet aktuell das S26 Ultra sogar mit einem Rabatt für die 512-GB-Variante an. Bei MediaMarkt gibt es momentan keine Ermäßigung. Lohnenswert für dich könnte auch das o2-Bundle mit den Buds 4 Pro sein.

Für das Samsung Galaxy S26 Ultra gibt es auch schon ein Bundle mit den Buds 4 Pro und dazugehörigen o2-Vertrag.

S Pen weiterhin ohne Bluetooth

Auch beim S26 Ultra hat der S Pen keine Bluetooth-Funktion. Samsung hatte diese bereits beim Vorgänger gestrichen, da es nach eigenen Angaben eh kaum genutzt wurde. Dadurch lässt sich der Stift weder als Fernauslöser für die Kamera noch für Gestensteuerung einsetzen.

Design und Farben

Die große Design-Revolution bleibt beim S26 Ultra aus. Es sind eher kleinere Details. Wie schon beim Galaxy Z Fold 7 hat sich Samsung nun für einen Kamerabalken entschieden, der die drei großen Kamerasensoren umfasst. Die Ringe vom S25 Ultra wurden ad acta gelegt. Der Blitz sowie die zwei kleineren Linsen sind wieder direkt neben dem Kameramodul anzutreffen.

Samsung entfernt sich zudem immer mehr von dem kantigen Look wie es noch beim S24 Ultra der Fall war. Die Ecken sind noch weiter abgerundet als beim direkten Vorgänger. Statt eines Titanrahmens hat sich die Designabteilung für Alu entschieden. Vielleicht ist das auch mitunter der Grund, warum das neue Flaggschiff mit 214 Gramm dezent leichter ins Gewicht fällt (218 g beim S25 Ultra).

In der Breite und Höhe legt das S26 Ultra leicht zu, fällt insgesamt aber schlanker aus. So ist das Gehäuse nur 7,9 Millimeter dünn (vorher 8,2 mm). Zusammengefasst sehen die Maße wie folgt aus: 163,4 × 77,9 × 7,9 mm.

Farbmodelle des S26 Ultra
Foto: Samsung

Zum Farbsortiment zählen Schwarz, Weiß, Sky Blue und Cobalt Violet. Silver Shadow und Pink Gold gibt es exklusiv nur im Samsung Onlineshop.

Fazit zum S26 Ultra

Voller Stolz bewirbt Samsung das Privacy Display als das weltweit erste seiner Art. Und damit sind wir auch schon direkt beim interessantesten Feature des neuen High-End-Smartphones. Die Privatsphäre der Menschen spielt im digitalen Zeitalter eine immer größere Rolle. Durchaus denkbar, dass Samsung mit der exklusiven Bildschirmbarriere ein Clou gelingt.

Ansonsten ist das S26 Ultra mehr more of the same. Die Südkoreaner gehen keinerlei Experimente in Sachen Hardware ein. Die anhaltende Speicherkrise wird hier mit Sicherheit eine Rolle gespielt haben. Positiv zu bewerten ist aber auch die Weiterentwicklung der KI-Features, welche den Alltag noch angenehmer und effizienter gestalten können.

Wer schon das Vorgängermodell in seinen Händen hält, bekommt meiner Meinung nach mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra keinen großen Kaufanreiz geboten. Wer jedoch noch auf der Suche nach einem modernen Smartphone mit brillanter Kamera und zukunftssicherer Software ist, macht mit Samsungs neuem Flaggschiff alles richtig – sofern der hohe Preis nicht abschreckt.

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