Privacy Display: Samsungs S26-Ultra-Feature bleibt keineswegs exklusiv
Das herausragende Merkmal des Samsung Galaxy S26 Ultra ist zweifellos das Privacy Display. Auch andere Smartphone-Hersteller planen inzwischen, eine ähnliche Privatsphäre-Funktion in ihre Geräte zu integrieren.
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Echt blöd: Das Samsung Galaxy S26 Ultra wird nicht viel mehr können als das Samsung Galaxy S25 Ultra ‒ der Vorgänger. Doch ein neues Feature, auf das alle warten, ist das Privacy Display. Mithilfe des Privatsphärenschutzfilters sollen neugierige Blicke Dritter per Knopfdruck vom Bildschirm ferngehalten werden.
Damit ist Samsung der Konkurrenz voraus, aber nicht lang: Weitere Smartphone-Hersteller planen ebenfalls mit diesem neuen Feature.
Wer sich kein neues Smartphone kaufen möchte, kann auch eine Folie aufs Display kleben, die den Blickwinkel stark einschränkt, sodass die Leute links und rechts von einem nicht mehr mitlesen können. Allerdings ist hierbei der Privatsphäre-Schutz dauerhaft „aktiviert“.
Samsung S26 Ultra mit Privacy Display
Die Funktionsweise des Privacy Displays bei Samsungs neuem Flaggschiff ist leicht erklärt: Per Knopfdruck richtet die Hardware des S26 Ultra die einzelnen Pixel so aus, dass der Bildschirminhalt nur noch aus der frontalen Perspektive sichtbar ist.
Betrachtet man das Display von der Seite, sehen Dritte lediglich eine schwarze Fläche. Diese Technologie bezeichnet Samsung als „Flex Magic Pixel“:
Praktisch: Das Feature lässt sich optional bei jeder Anwendung auch dauerhaft aktivieren, was besonders beim Online-Banking und anderen Apps mit sensiblen Daten von Vorteil ist.
Bei der Privacy-Display‑Technik handelt es sich zudem nicht um einen reinen Software‑Filter. Das Feature ist ein fester Hardware-Bestandteil des M14 AMOLED-Panels. Noch ist unklar, ob die flexiblen Pixel auch beim Samsung Galaxy S26 und S26+ zum Einsatz kommen.
Privacy Display auch bei Oppo, Vivo und Xiaomi
Der bekannte Leaker Digital Chat Station habe in Erfahrung gebracht, dass japanische und chinesische Hersteller Privacy-Bildschirme ebenfalls entwickeln. Bereits im Spätsommer 2026 könnten ihm zufolge erste Smartphones mit dem Feature auf den Markt kommen.
Inwiefern die Konkurrenz mit Samsungs Privacy Display mithalten kann, bleibt abzuwarten. Ebenso die Frage, welche Smartphone-Hersteller hierbei mitmischen wollen. Gut möglich, dass große Player wie Xiaomi, Oppo und vivo damit gemeint sind.
Konkret könnte ein Privatsphäre-Modus mit ähnlicher Technik beim Xiaomi 18 in der Standard-, Pro- und Pro-Max-Variante integriert sein. Zumindest spricht Digital Chat Station von einem Launch-Zeitraum um den September herum. Wie schon im Vorjahr war dies auch der Veröffentlichungstermin der Xiaomi-17-Reihe.
Und die neuen Flaggschiffe von Vivo sowie Oppo werden ebenfalls im Herbst erwartet. Durchaus denkbar also, dass das Vivo X500 Pro und Oppo Find X10 Pro hier ebenfalls mitmischen wollen. Ebenso ist es denkbar, dass Samsung selbst seine Privacy-Funktion an andere Firmen verkauft.
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Privacy Display von Sony?
Die genannten chinesischen Smartphone-Hersteller werden sicherlich nicht die einzigen sein, die über ein Privacy Display nachdenken.
Laut Digital Chat Station sollen auch japanische Unternehmen fleißig an einem ähnlichen Feature arbeiten oder zumindest das Patent von Samsung übernehmen. Das könnte Hersteller betreffen, die in Europa keine Geräte veröffentlichen, beispielsweise Sharp.
Oder Sony, den größten Player aus Japan. Der wird voraussichtlich im Mai oder Juni 2026 sein neues Flaggschiff, das Xperia 1 VIII vorstellen. Zumindest wenn sich der Konzern an seinen bisherigen Veröffentlichungsrhythmus hält. Gut möglich, dass auch Sony dann mit einem Privacy Display für ihr neues Modell werben wird.
Meine Einschätzung
Dass weitere Smartphone-Hersteller eine Privacy-Funktion in ihre Modelle einbauen werden, ist nur die logische Schlussfolgerung. Denn wie die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, ist es bei neuen Technologien nur eine Frage der Zeit, bis die Konkurrenz mitmischt.
Schnelles Laden, hohen Bildwiederholraten und faltbare Displays sind schließlich schon längst keine Alleinstellungsmerkmale einzelner Smartphone-Modelle. Und das ist auch gut so!
Da ich häufig in Bus und Bahn unterwegs bin, erwische ich mich selbst ab und an dabei, auf andere Handy-Bildschirme zu gucken – ohne darüber groß nachzudenken. Andersherum kriege ich die neugierigen Blicke anderer Fahrgäste mit, was auch nicht schön ist.
Kurzum: Der Privatsphäre-Modus ist ein wirklich spannendes und hilfreiches Feature, von dem nicht nur Samsung-Nutzer:innen profitieren sollten und es mit Sicherheit auch nicht werden.







