Sommehitze

Dreo TurboCool Nebelventilator 765S im Test: It‘s cool man

Die Sonne brennt, der Schweiß perlt, Durchzug hilft so gar nicht. Bei drückender Hitze in der Wohnung sucht man händeringend nach der besten Abkühlung. Der DREO Nebelventilator verspricht genau diese. Ich habe den Praxistest gemacht.

Ein Nebelventilator in einem Wohnzimmer der Luft verströmt
Der Ventilator von Dreo sorgt für einen angenehmen Luftstrom. Foto: Dreo/PR

Als Bewohnerin einer Wohnung mit Schlafzimmer unter dem Dach, hat mir die letzte Hitzewelle wirklich zu schaffen gemacht. Nach ein paar Tagen stand die Hitze im Zimmer so sehr, dass auch nachts die Temperatur nicht in erträgliche Regionen gesunken ist.

Dann bekam ich das Angebot, den Nebelventilator von Dreo zu testen. Zwar bin ich bereits stolze Besitzerin eines Ventilators, mit dem ich soweit auch sehr glücklich bin. Dennoch habe ich nicht lange gezögert und mich aufopferungsvoll bereit erklärt, meinen Cooling-Horizont zu erweitern.

Wie schneidet der TurboCool Ventilator, der dank Ultraschall-Nebel Abkühlung verspricht, ab?

Erster Eindruck und Aufbau

Optisch unterscheidet sich der DREO TurboCool kaum von anderen Ventilatoren. Das Design verjüngt sich nach oben hin etwas; am Standfuß ist ein Wasserbehälter mit 6 Liter Fassungsvermögen. Der fällt natürlich ordentlich ins Gewicht, wenn man das Gerät durchs Zimmer oder von Raum zu Raum bewegen möchte. Aber auch ohne den Behälter ist der Ventilator verhältnismäßig schwer. Ihn jeden morgen ins Wohnzimmer und abends ins Schlafzimmer zu schleppen, das wäre mir auf Dauer zu aufwendig.

Aufgebaut ist der Ventilator schnell und unkompliziert. Per Klickmechanismus wird der Standfuß angebracht und mit einer Schraube fixiert. Ich habe mir noch die zugehörige App installiert, um den Ventilator einfacher und von überall steuern zu können und zusätzliche Insights zu bekommen. Grundsätzlich kann man den Ventilator natürlich auch ohne die App nutzen, ich persönlich finde es so aber praktischer. Nicht zuletzt wegen der Sprachsteuerung via Alexa und Co..

Gleichmäßiger Luftstrom mit viel Power

Beim reinen Luftstrom kann man zwischen 12 Stufen wählen. Dabei muss ich sagen: Stufe 12 hat ordentlich Power und ist gleichzeitig angenehm und super gleichmäßig. Dass hier ordentlich Luft durchgewirbelt und angesaugt wird, verraten auch die Wollmäuse, die ich plötzlich im Schlafzimmer finde. Ich muss mal wieder unter und hinter den Schränken sauber, fällt mir dabei ein.

Stufe 12 ist zugegebenermaßen recht laut und mir fast schon zu stark. Ich nutze sie aber gerne am Abend, wenn ich durchlüfte um den Luftaustausch zu fördern, das klappt ganz gut. Stufe 6 ist für mich persönlich ausreichend, sehr angenehm und auch leise genug, um mich nicht zu stören. Besonders, da der Ventilator in meinem Schlafzimmer steht nutze ich lieber die niedrigeren Stufen.

Nahaufnahme eines schwarzen Turmventilators, aus dessen schmalen Luftschlitzen feiner Nebel austritt. Im Hintergrund sind ein heller Holzfußboden und eine geöffnete Zimmertür zu sehen.
Der verströmte Nebel ist extrem fein. Foto: TV Movie / Privat

Der Ultraschall-Nebel sorgt für angenehme Erfrischung

Was den Ventilator besonders macht, ist seine Funktion, sanften Nebel zu produzieren, der für zusätzliche Abkühlung sorgt. Dazu hat er neben den Kanälen für die Luft einen eigenen Kanal für das Wasser und einen 6 Liter großen Tank am Standfuß. Klar, dieser Nebel bewirkt keine Wunder, aber verschafft eine gewisse Abkühlung, die ich sehr angenehm finde.

Die Intensität des Nebels kann man individuell einstellt werden. Wer sich dabei Sorgen um Schimmel macht, kann eine Ziel-Luftfeuchtigkeit einstellen. Ist diese erreicht, hört der Ventilator automatisch auf, Nebel zu produzieren.

Störend ist bei dieser Funktion lediglich, dass man ein Plätschern im Wassertank hört. Im Alltag nimmt man das sicher kaum wahr, im Schlafzimmer ist es aber doch hörbar. Auf der anderen Seite, kann der regelmäßige Ton entspannend wirken und zu einem besseren Schlaf beitragen.

 Unterer Bereich eines schwarzen Dreo-Turmventilators mit transparentem Wassertank, der von innen grün beleuchtet ist
Wer's mag: Der Sockel des Wassertanks kann in verschiedenen Farben leuchten. Foto: TV Movie / Privat

Viele Modi und Einstellungen

Grundsätzlich lassen sich alle Einstellungen in der App, am Ventilator selbst oder via Fernbedienung einstellen. Ich muss gestehen, dass ich anfangs von den Möglichkeiten etwas überfordert war. Hat man die Funktionen aber einmal durchschaut, sind sie wirklich sinnvoll.

Neben Turbo- und individuellem Geschwindigkeitsmodus hat der Dreo auch einen Automatikmodus. Hier passt sich die Intensität (ausgehend von der zuerst von mir eingestellten Geschwindigkeit) an die Temperatur an. Ich persönlich mag diese Lösung sehr gerne, einfach weil sie praktisch ist. Außerdem gibt es einen Nachtmodus, in dem die Geschwindigkeit und Lautstärke nach einer gewissen Zeit zweimal reduziert werden. Dieser Modus ist wirklich leise und ich kann gut schlafen, auch wenn der Ventilator noch läuft. So sorgt der Dreo auch nachts für eine angenehme Abkühlung.

Screenshot einer Smartphone-App zur Steuerung eines Ventilators mit Nebelfunktion.
In der App kann man sämtliche Einstellungen übersichtlich vornehmen. Foto: TV Movie / Privat

Mehr Details in der App

Neben der Steuerung via Smart Home bietet auch die App einige Vorteile. Hier bekommst du zum Beispiel eine Übersicht über die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Außerdem kannst du beispielsweise Zeitpläne einstellen und weiteres Finetuning betreiben.

Fazit

Ich persönlich bin mit dem Dreo TurboCool Nebelventilator mehr als happy. Ein großer Funktionsumfang und wirklich viele Einstellungsmöglichkeiten für die individuellen Vorlieben – und das zu einem recht fairen Preis (im Vergleich zu anderen Turmventilatoren). Der Luftstrom ist angenehm gleichmäßig und hat mehr als genug Power. Der Nebel sorgt für zusätzliche Erfrischung, ohne nass zu wirken. Erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen garantiert.

Daten und Fakten auf einen Blick 

  • Starke Kühlleistung (bis 6 °C)

  • Großer 6 L Tank für Dauerbetrieb

  • Sehr leise (ab 20 dB)

  • Smarte Steuerung (App, Google, Alexa)

  • Effiziente Nebelverteilung (17 µm Tröpfchen

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