DJI Lito 1 und Lito X1 vorgestellt: Eine der neuen Mini-Drohnen wirkt deutlich stärker
DJI präsentiert mit der Lito 1 und Lito X1 zwei neue 4K-Drohnen für Einsteiger. Doch die Unterschiede sind größer als gedacht.
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DJI bringt mit der neuen Lito-Serie zwei Drohnen an den Start, die ziemlich klar zeigen, wohin sich der Markt gerade entwickelt.
Weniger kompliziert. Weniger abschreckend. Dafür mehr Sicherheit, mehr Automatisierung und möglichst einfache Aufnahmen für Leute, die nicht erst tagelang Drohnen-Tutorials schauen wollen.
Mit der DJI Lito 1 und der DJI Lito X1 richtet sich DJI deshalb klar an Einsteiger und Hobby-Creator. Beide Drohnen bleiben unter 249 Gramm, unterstützen 4K-Aufnahmen und setzen auf automatische Flug- und Trackingfunktionen.
Trotzdem gibt es zwischen beiden Modellen wichtige Unterschiede.
Beide Drohnen setzen klar auf einfacheres Fliegen
Sowohl die DJI Lito 1 als auch die Lito X1 nutzen omnidirektionale Hinderniserkennung.
Die Drohnen erkennen also Hindernisse in mehreren Richtungen und sollen dadurch gerade Anfängern mehr Sicherheit beim Fliegen geben.
Dazu kommt ActiveTrack für automatische Motivverfolgung. Bedeutet konkret: Die Drohne kann Personen oder Motive verfolgen und gleichzeitig möglichst ruhige Kamerabewegungen erzeugen.
Genau solche Funktionen machen moderne Drohnen inzwischen deutlich zugänglicher als noch vor ein paar Jahren.
Unter 249 Gramm bleibt extrem wichtig
Beide Modelle wiegen weniger als 249 Gramm und sind C0-zertifiziert.
Das klingt erstmal nach einer kleinen Zahl, ist im Alltag aber ziemlich entscheidend. Denn dadurch bleiben die Drohnen kompakt, leicht transportierbar und unterliegen in vielen Fällen vereinfachten Regeln für Freizeitpiloten.
Gerade für Reisen oder spontane Aufnahmen macht das einen riesigen Unterschied.
Die DJI Lito 1 richtet sich klar an klassische Einsteiger
Die normale DJI Lito 1 wirkt wie das Modell für Leute, die möglichst unkompliziert in das Thema Drohnen einsteigen wollen.
Die Drohne nimmt 4K-Videos auf und unterstützt außerdem hochauflösende 8K-Fotos. Zusätzlich gibt es eine stabile Videoübertragung mit Reichweiten von bis zu 15 Kilometern.
Im Lieferumfang enthalten sind:
DJI Lito 1
DJI RC-N3 Fernsteuerung
ein Akku
DJI bewirbt außerdem besonders lange Flugzeiten, nennt in den verfügbaren Produktinformationen aber keine konkrete Minutenangabe.
Die Lito X1 legt technisch sichtbar nach
Die DJI Lito X1 geht technisch deutlich weiter.
Hier ergänzt DJI die Hinderniserkennung zusätzlich um ein nach vorne gerichtetes LiDAR-System. Das soll die Navigation und Hinderniserkennung beim Fliegen weiter verbessern.
Außerdem setzt die X1 auf einen größeren 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor. Dadurch sollen Aufnahmen mehr Details, kräftigere Farben und bessere Ergebnisse bei schwierigen Lichtverhältnissen liefern.
Die X1 unterstützt zusätzlich HDR-Video und bietet laut DJI bis zu 14 Stufen Dynamikumfang. Außerdem integriert DJI 42 GB internen Speicher.
Auch die Videoübertragung liegt bei bis zu 15 Kilometern Reichweite.
Im Paket der X1 stecken:
DJI Lito X1
DJI RC-N3 Fernsteuerung
zwei Akkus
Und genau das macht im Alltag oft mehr Unterschied als viele denken. Denn zusätzliche Akkus bedeuten bei Drohnen meistens vor allem eines: deutlich weniger Ladepausen und mehr tatsächliche Flugzeit.
DJI macht Drohnen immer massentauglicher
Und genau hier werden die beiden Modelle interessant. DJI versucht inzwischen immer stärker, Drohnen von einem Technik-Hobby für Enthusiasten zu einem möglichst einfachen Alltags-Gadget zu machen.
Automatische Motivverfolgung, Hinderniserkennung, stabile Videoübertragung und kompakte Bauweise nehmen viele typische Einstiegshürden komplett raus.
Vor allem die Kombination aus niedrigem Gewicht und Sicherheitsfunktionen dürfte viele Leute ansprechen, die sich bisher nie wirklich an Drohnen herangetraut haben.
Ähnlicher Name, aber unterschiedliche Zielgruppen
Die DJI Lito 1 und die Lito X1 wirken auf den ersten Blick ähnlich, sprechen aber leicht unterschiedliche Nutzer an.
Die Lito 1 konzentriert sich stärker auf unkomplizierten Einstieg mit 4K-Video, 8K-Fotos und einfacher Bedienung.
Die X1 richtet sich dagegen eher an Nutzer, die mehr Kamera-Features, besseren Sensor, HDR-Video und zusätzliche Sicherheitsfunktionen wollen, ohne direkt in deutlich größere oder schwerere Drohnenklassen zu wechseln.
Und genau das scheint aktuell die große Stärke von DJI zu sein: Technik, die immer weniger nach Technikstress aussieht.








