DJI Avata 360 offiziell vorgestellt – Vorbestellungen gestartet
DJI bringt mit der Avata 360 seine erste Drohne heraus, mit der du dich während des Flugs frei umsehen und filmen kannst. Die Vorbestellungen sind gestartet.
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DJI hatte in Sachen FPV-Drohnen dringend Nachholbedarf. Denn die weltweit erste Drohne mit 360-Grad-Rundumblick hatte die Firma Insta360 mit der Antigravity A1 (aktuell im Sale bei MediaMarkt) bereits im Dezember 2025 herausgebracht.
Infolgedessen war es nur eine Frage der Zeit, bis DJI seinen Rotoren ölt und nachlegt. Mit der DJI Avata 360 soll wieder für klare Verhältnisse gesorgt werden, um zu zeigen, wer hier der König der Drohnen ist.
Während der offiziellen Vorstellung am 26. März hat DJI auch direkt ein actionreiches Video präsentiert, in dem die 360-Grad-Drohne ihr Können zeigt:
Preise und Releasetermin
Der Preis für die DJI Avata 360 allein liegt bei 459 Euro, im Paket mit der DJI RC 2 bei 719 Euro. Die Fly More Combo mit RC 2 Display-Fernbedienung sowie mit RC Motion 3 + Goggles N3 werden jeweils für 939 Euro angeboten.
Ausgeliefert wird die DJI Avata 360 offiziell im April. Händler wie Amazon und MediaMarkt geben als Lieferdatum den 4. Mai an.
Update 28. März: Bei Amazon ist das Kombo-Paket mit der Brille momentan ausverkauft, dafür hat MediaMarkt noch ein paar Bundles vorrätig.
Goggles N3 Brille: Die ultimative Immersion
Den größten Gamechanger erlebst du hautnah mit der Goggles N3 Videobrille. Mit ihr ist es möglich, in alle Richtungen zu schauen, während die Flugrichtung der Drohne unverändert bleibt. Dieser Rundumblick sorgt für eine Immersion, wie wir sie bislang nur von der Antigravity A1 kennen.

Aber DJI setzt noch einen drauf, um sich von der neuen Konkurrenz abzusetzen. So ist es mit der Avata 360 möglich, zwischen der Brille und der Fernsteuerung mit Display zu wechseln. Ein Feature, was die A1 nicht liefert.
DJI Avata 360 im Detail
Kamera
Bei der DJI Avata 360 handelt es sich um eine First-Person-View-Drohne mit eingebauter 360-Grad-Kamera. Diese zeichnet beim Flug die komplette Umgebung auf. Welchen Ausschnitt man später verwendet, entscheidet man erst in der Postproduktion.
Das Kamerasystem nutzt 1‑Zoll‑Sensoren und erstellt 360‑Grad‑Videos in 8K mit 60 fps inklusive HDR. Fotos gelingen mit bis zu 120 Megapixeln.
Obendrein kommt ein Wechselobjektiv-System zum Einsatz: Wer keine Rundumaufnahmen benötigt, kann das 360‑Grad‑Modul durch ein klassisches Einzelobjektiv ersetzen und anschließend im typischen Avata‑Look in 4K bei 60 fps filmen.
Sicherheit
An die Sicherheit wurde selbstredend auch gedacht. Die Propeller werden durch Schutzringe abgesichert, wie wir es schon von älteren Avata-Modellen kennen. Die omnidirektionale Hinderniserkennung soll nun sogar in der Nacht funktionieren.

Speicher & Wi-Fi
42 Gigabyte Speicherplatz stehen zur Verfügung, mit dem laut DJI für rund 30 Minuten Videoaufnahmen in 8K filmen kann. Für die Datenübertragung auf Smartphone oder Tablet kommt erneut Wi-Fi 6 zum Einsatz, wodurch Geschwindigkeiten von bis zu 100 MB/s möglich sind.
Videobearbeitung
Bei der Nachbearbeitung in DJI Fly und DJI Studio stehen verschiedene praktische Tools bereit: So kann ActiveTrack 360° Personen oder Fahrzeuge automatisch aus dem 360-Grad-Material verfolgen, während Spotlight Free ein ausgewähltes Motiv dauerhaft im Fokus hält und so Kamerafahrten ermöglicht.










