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Technik

Die besten 3D-Drucker laut Stiftung Warentest: Das ist der Testsieger

3D-Drucker werden immer beliebter. Aber welches Gerät ist sein Geld wert? Stiftung Warentest hat getestet. Das ist der Testsieger.

Die besten 3D-Drucker laut Stiftung Warentest: Das ist der Testsieger
Der Prusa i3 MK3S ist Testsieger der Stiftung Warentest. Foto: Amazon/PR

3D Drucker halten in immer mehr Privathaushalte Einzug, denn sie sind praktisch. Mit ihnen kannst du Spielzeug, Alltagshelfer, Ersatzteile oder Zubehör für Spielkonsolen, wie Joy-Con-Halter für die Nintendo Switch, drucken.

Apropos Nintendo Switch: 2025 erscheint die Nintendo Switch 2. Wir verraten dir alles, was du über die neue Konsole wissen musst.

Die Stiftung Warentest hat im Herbst 2020 acht 3D-Drucker für den privaten Gebrauch getestet. Welche Modelle die Expert:innen überzeugt haben, erfährst du hier. Den vollständigen, kostenpflichtigen Test findest du auf der Internetseite der Verbraucherorganisation.

Testsieger der Stiftung Warentest: Prusa i3 MK3S

Testsieger der Stiftung Warentest ist mit der Gesamtnote „Gut“ (1,8) der Prusa i3 MK3S. In den Kategorien „Handhabung“ und „Geräusch“ bekam der 3D-Drucker jeweils die Note „Sehr gut“. Für den „Druck“ gab es ein „Gut“ (2,0).

In ihrem Test bemängelt die Stiftung Warentest den relativ hohen Stromverbrauch des Druckers (4 Euro für 1 Kilo Druckerzeugnis) und dass teilweise Nacharbeit an den gedruckten Objekten nötig ist.

Positiv wurde die Vielseitigkeit des Gerätes. Es kann mehrfarbig drucken und verarbeitet fast alles, was es an Filament gibt.

Der Drucker verfügt über ein beheizbares Druckbrett, einen USB-B-Anschluss und einen SD-Kartenleser. Ohne Filament wiegt er 7,3 Kilo.

  • Maße Druckraum: Höhe: 21 cm, Breite: 25 cm, Tiefe: 21 cm
  • Druckraum-Volumen: 11 Liter

Testkommentar der Stiftung Warentest: Das Gerät basiert selbst weit­gehend auf 3D-Drucken. Der i3 MK3S kann seine eigenen Ersatz­teile drucken und ist erweiter­bar: Mit­hilfe der nach­kauf­baren Multi-Material-Ein­heit MMU2S (für rund 300 Euro) arbeitet das Gerät mit bis zu fünf Filamenten gleich­zeitig.

Platz 2: Renkforce (Conrad) RF100 XL V2

Den 2. Platz sichert sich der Renkforce (Conrad) RF100 XL V2. Er erhielt die Gesamtnote „Gut“ (2,5). Die Stiftung Warentest bezeichnet diesen Drucker als „in allen Punkten recht durch­schnitt­liches, aber lautes Gerät“.

Positiv bewertet wurden der präzise Druck, der geringe Stromverbrauch (1 Euro pro 1 Kilo Druckerzeugnis) und die vielen PLA-Sorten, die zur Probe mitgeliefert wurden.

Negativ fiel auf, dass der Drucker sehr schwer ist (15,5 Kilo ohne Filament), laut ist (Note „Geräusch“ „Ausreichend“ (3,7)) und kein ABS druckt, da das Druckbett nicht beheizbar ist.

Der Drucker ist mit einem USB-B-Anschluss und einem SD-Kartenleser ausgestattet.

  • Maße Druckraum: Höhe 20 cm, Breite: 20 cm, Tiefe: 20 cm
  • Druckraum-Volumen: 8 Liter

Laut Stiftung Warentest ist dieses Modell nicht mehr lieferbar. Bei Conrad ist es allerdings noch gelistet. Zurzeit ist es aber ausverkauft. Das Nachfolger-Modell ist der Renkforce RF100 XL V3.

Platz 3: XYZprinting da Vinci Mini w+

Auf dem 3. Platz liegt der XYZprinting da Vinci Mini w+. Ihm gab die Stiftung Warentest die Gesamtnote „Befriedigend“ (2,6). In ihrem Testkommentar schreibt die Verbraucherorganisation: „Gutes Druck­ergebnis für unter 300 Euro. Kleines, ins­gesamt mittel­mäßiges Gerät.“

Vor­teile: 

  • druckt schnell
  • wenig Nach­arbeit nötig
  • geringer Strom­ver­brauch (1 Euro pro 1 Kilo Druckerzeugnis)

Nach­teile: 

  • kleiner Druck­raum (Maße: Höhe: 15 cm, Breite: 15 cm, Tiefe: 15 cm, Volumen: 3,4 Liter)
  • halb­offen
  • schlecht zu rei­nigen
  • kein Dis­play
  • ziemlich laut
  • druckt kein ABS, da Druck­bett nicht beheiz­bar

Der 3D-Drucker besitzt einen USB-B-Anschluss, ist WLan-fähig und mit 6,7 Kilo (ohne Filament) recht leicht.

So wurde getestet und bewertet

Die 3D-Drucker wurden in folgenden Kategorien bewertet: Druck (40 %), Hand­habung (40 %), Geräusche (10 %), Strom­verbrauch (10 %) und Schad­stoffe (0 %). Druckqualität und Handhabung wurden durch drei Experten bewertet. Auch die Lautstärke wurde durch einen Experten bewertet.

So funktioniert ein 3D Drucker

Ein 3D Drucker erhitzt Filament, einen Kunststoffdraht, und trägt den geschmolzenen Kunststoff auf das Druckbrett auf. So entsteht Schicht für Schicht ein dreidimensionales Objekt, wie eine Tasse oder ein Brillenetui. Es gibt auch Filamente, die zusätzlich Holz oder Metall enthalten. So bekommt das gedruckte Objekt einen hölzernen oder metallischen Charakter. Im Test der Stiftung Warentest waren alle Filamente schadstofffrei.

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