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Technik

Amazfit Active Max für 129 Euro: Diese Smartwatch hält wochenlang durch

Eine Smartwatch, die wochenlang durchhält, klingt gut. Die Amazfit Active Max zeigt, was für 129,50 Euro drinsteckt.

Amazfit Active Max vor verschwommenen Hintergrundbild eines Gartens
Zum Ende des Monats muss eine Smartwatch her, aber sie darf nicht zu teuer sein? Vorhang auf für die Amazfit Active Max! Foto: TV Movie / Canva

Du stehst nach dem Einkauf an der Kasse und hast dein Smartphone längst wieder in der Tasche verstaut. Eigentlich willst du es jetzt auch nicht extra herausholen, nur um zu bezahlen.

Genau hier kann eine Smartwatch praktisch sein: Die Amazfit Active Max unterstützt kontaktloses Bezahlen und lässt dich die Uhr einfach ans Lesegerät halten. Allerdings gibt es dabei einen Haken, den du vor dem Kauf kennen solltest: Zepp Pay funktioniert nicht mit jeder Bankkarte direkt.

Amazfit Active Max bei Amazon im Angebot

Die Amazfit Active Max ist aktuell bei Amazon deutlich günstiger zu haben. Statt 169,90 Euro kostet die 48-mm-Smartwatch mit schwarzem Gehäuse derzeit 129,50 Euro. Du sparst damit 40,40 Euro. Noch interessanter wird der Preis beim Blick auf die Entwicklung der vergangenen Monate: Laut Golem handelt es sich bei 129,50 Euro um einen neuen Tiefstpreis. Der 90-Tage-Durchschnitt lag zuletzt bei gut 146 Euro.

Auch dein Geizhals-Preisverlauf zeigt, wie sich der Preis verändert hat. Zu Beginn des Jahres lag die Active Max lange bei rund 168 bis 170 Euro. Im Frühjahr fiel der Preis zunächst in Richtung 158 Euro, Ende April kurz auf rund 144 Euro. Nach weiteren Schwankungen lag er im Sommer längere Zeit zwischen etwa 135 und 143 Euro. Der aktuelle Preis von 129,50 Euro liegt damit unter dem Niveau der vergangenen Wochen und sogar unter dem kurzen Tief aus dem Juni.

Zuschlagen lohnt sich gerade!

Das Display bleibt auch in der Sonne gut lesbar

Die Active Max richtet sich an alle, die eine Smartwatch für Alltag und Sport suchen, ohne dafür mehrere hundert Euro ausgeben zu wollen. Das 1,5 Zoll große AMOLED-Display löst mit 480 x 480 Pixeln auf und erreicht laut Amazfit eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits. Im Test von Heise blieb der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung einwandfrei ablesbar.

Die hohe Helligkeit ist dabei mehr als eine Zahl im Datenblatt. Wenn du im Sommer draußen joggst, mit dem Fahrrad unterwegs bist oder beim Wandern kurz auf die Uhr schauen möchtest, musst du nicht erst einen Schatten suchen. Auch Netzwelt lobt die Ablesbarkeit des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung.

Der Akku ist die eigentliche Stärke

Noch auffälliger ist die Akkulaufzeit. In der Active Max steckt ein 658-mAh-Akku. Amazfit verspricht bei typischer Nutzung bis zu 25 Tage, bei durchgehend aktiviertem GPS sind bis zu 64 Stunden vorgesehen. Diese Werte hängen allerdings stark davon ab, welche Funktionen du nutzt.

Im Test von Heise hielt die Uhr rund 12 Tage durch. Dabei war die Herzfrequenzmessung auf einminütige Intervalle gestellt, die Blutsauerstoffmessung aktiviert und es gab drei Sporteinheiten pro Woche, von denen zwei mit GPS aufgezeichnet wurden. Netzwelt kam unter ebenfalls anspruchsvollen Bedingungen sogar auf 15 Tage.

Das ist der Unterschied zwischen der Herstellerangabe und dem, was du im Alltag erwarten kannst: 25 Tage sind möglich, wenn die Uhr vergleichsweise sparsam genutzt wird. Sobald du viele Messungen, das Always-on-Display oder regelmäßig GPS verwendest, sinkt die Laufzeit deutlich. Trotzdem musst du die Active Max im normalen Alltag nicht ständig vom Handgelenk nehmen, um sie aufzuladen.

Viele Funktionen für Sport und Alltag

Amazfit stattet die Active Max mit mehr als 170 Sportmodi aus. Dazu gehören unter anderem Laufen, Radfahren, Krafttraining und Schwimmen. Die Uhr kann Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Stress, Schlaf und Hauttemperatur erfassen. Hinzu kommen Kompass und Höhenmesser sowie GPS für die Aufzeichnung von Strecken.

Auch für längere Touren ist die Ausstattung interessant. Über die Zepp-App kannst du Karten auf die Uhr laden und anschließend offline nutzen. Golem konnte die Navigation mit den Offline-Karten im Test auch ohne Smartphone gut verwenden. Richtungswechsel wurden sauber angezeigt, die Karte drehte sich passend zur Bewegung und Abbiegehinweise waren gut erkennbar.

Dazu kommen 4 GB Speicher. Darauf lassen sich neben Karten auch Musik und Podcasts speichern, sodass du beim Sport nicht zwingend das Smartphone dabeihaben musst.

Beim Bezahlen gibt es einen Haken

Zurück zur Situation an der Kasse: Die Active Max besitzt NFC und unterstützt kontaktloses Bezahlen über Zepp Pay. Das bedeutet allerdings nicht, dass du einfach jede beliebige Bankkarte hinterlegen kannst. Amazfit nennt Mastercard als Grundlage für Zepp Pay. Wenn deine Bank nicht unterstützt wird, kannst du alternativ eine Curve-Karte mit dem Dienst verbinden.

Heise weist ebenfalls darauf hin, dass Zepp Pay weiterhin nur von wenigen deutschen Banken unterstützt wird. Vor dem Kauf solltest du deshalb prüfen, ob deine Karte direkt funktioniert oder ob du den Umweg über Curve benötigst.

Auch beim Smartphone gibt es Unterschiede

Die Active Max funktioniert mit Android und iPhone. Telefonieren ist über das integrierte Mikrofon und den Lautsprecher möglich, Benachrichtigungen werden auf der Uhr angezeigt. Bei Android stehen zudem Antwortfunktionen für Nachrichten zur Verfügung. Auf dem iPhone gibt es hier Einschränkungen.

Die Zepp-App liefert außerdem ausführliche Auswertungen zu deinen Aktivitäten und Gesundheitsdaten. Unterstützt werden unter anderem Strava, Komoot, Adidas Running, Google Fit und Health Connect. Über Zepp Coach kannst du dir zudem Trainingspläne erstellen lassen.

Für 129,50 Euro ist der Deal stark

Die Amazfit Active Max ist damit keine reine Fitnessuhr, sondern bringt viele Funktionen einer ausgewachsenen Smartwatch mit. Besonders die Kombination aus großem AMOLED-Display, langer Akkulaufzeit, GPS, Offline-Karten, 4 GB Speicher und mehr als 170 Sportmodi macht sie interessant.

Beim Preis gibt es aktuell ebenfalls wenig Grund zum Warten. Der Geizhals-Verlauf zeigt zwar, dass die Active Max im Laufe des Jahres bereits deutlich günstiger geworden ist. 129,50 Euro markieren jetzt aber einen neuen Tiefststand. Auch Golem bestätigt den Preis als bisherigen Best- und Tiefstpreis und nennt einen 90-Tage-Durchschnitt von gut 146 Euro.

Wenn du eine Smartwatch suchst, die dich beim Sport begleitet, deine Gesundheitsdaten erfasst und trotzdem nicht alle paar Tage ans Ladegerät muss, ist der aktuelle Amazon-Preis deshalb besonders interessant.

Du zahlst hier vor allem für eine sehr ausdauernde Smartwatch mit hellem AMOLED-Display, GPS, Offline-Karten, umfangreichem Gesundheits- und Sport-Tracking. Beim kontaktlosen Bezahlen musst du dagegen nur vorher prüfen, ob deine Bankkarte mit Zepp Pay funktioniert.

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