Zum Hauptinhalt springen
WLAN-Technik

Alarm im Heimnetz: Fritz!Box-Update-Stopp trifft viele Modelle – jetzt schnell handeln!

AVM stellt Updates für viele Fritz!Box-Modelle ein. Welche Geräte betroffen sind, welche Risiken bestehen und welche Alternativen wirklich sicher sind.

Drei Fritz!Boxen auf einem Schreibtisch
Diese drei Fritz!Boxen erhalten weiterhin Updates, welche anderen dies nicht mehr bekommen werden? Das haben wir für dich aufgelistet. Foto: TVM/PR

Diese Modelle trifft es – und was du jetzt besser nicht ignorierst

Ein stiller Schock für viele Heimnetz-Nutzer: AVM zieht für mehrere Fritz!Box-Modelle den Update-Stecker. Das bedeutet, dass zahlreiche beliebte Router, Repeater und Powerline-Geräte keine Software-Updates oder Sicherheitspatches mehr erhalten. Und das ist keine Kleinigkeit – schließlich hängen an vielen dieser Geräte ganze Heimnetze, smarte Lampen, Streaming-Boxen oder Kameras.

Diese Fritz!Box-Modelle bekommen keine Updates mehr

Wenn du eine der folgenden Fritz!Boxen nutzt, steht dein Gerät offiziell auf der Support-Stopp-Liste: 7582, 7580, 7560, 7430, 7412, 7390, 7362 SL, 7360, 6840 LTE, 6810 LTE, 6590 Cable, 6490 Cable, 6430 Cable, 5491, 5490, 4020 und 3490.

Und es betrifft nicht nur Router. Auch einige Zusatzgeräte wie Repeater 1750E, 1160, 450E, 310, DVB-C, die Powerline-Modelle 546E und 530E sowie der DECT 300 sind betroffen. Für all diese Geräte ist das Kapitel „Updates“ nun beendet.

Was bedeutet das konkret für dich?

Zunächst einmal: Dein Router funktioniert weiterhin – aber das Risiko wächst. Ohne neue Sicherheits-Updates können bekannte Schwachstellen dauerhaft offen bleiben. Angreifer könnten sie ausnutzen, um sich Zugriff auf dein Heimnetz oder sensible Daten zu verschaffen. Gerade weil Fritz!Boxen meist als zentrale Schnittstelle im Netzwerk fungieren, ist ein veraltetes Modell schnell ein Einfallstor.

Hinzu kommt: Neue Funktionen, bessere Performance oder Kompatibilität mit aktuellen WLAN-Standards bleiben außen vor. Mit der Zeit kann das auch bedeuten, dass moderne Geräte, etwa smarte Fernseher oder Streaming-Hardware, nicht mehr optimal laufen.

Warum AVM den Support einstellt

Jede Fritz!Box hat ihren Lebenszyklus. Nach Jahren im Einsatz werden ältere Modelle aus der Update-Versorgung genommen, um Ressourcen auf aktuelle Hardware zu konzentrieren. Das ist zwar verständlich, trifft aber vor allem Nutzer, die ihre Geräte oft noch völlig problemlos verwenden.

Wer ein betroffenes Modell nutzt, sollte sich also frühzeitig Gedanken über einen Wechsel machen – besonders, wenn das Gerät als zentraler Router im Haushalt fungiert.

Welche Alternativen jetzt sinnvoll sind

Wer auf Sicherheit und Zukunftsfähigkeit setzt, sollte zu neueren Fritz!Box-Modellen greifen, die aktiv gepflegt werden. Sie erhalten regelmäßig Updates, neue Funktionen und Patches gegen Sicherheitslücken. Das ist besonders wichtig, wenn du dein Heimnetz auch für Homeoffice, Smart-Home-Steuerung oder Streaming nutzt.

Neben der Update-Garantie bieten aktuelle Modelle außerdem bessere WLAN-Abdeckung, höhere Geschwindigkeiten und moderne Standards wie Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7, Mesh-Unterstützung und Smart-Home-Funktionen.

Auch innerhalb des Fritz!-Ökosystems bleibt alles vertraut: Die Benutzeroberfläche sieht gleich aus, Einstellungen lassen sich leicht übernehmen und Zusatzgeräte wie Repeater oder Telefone funktionieren weiterhin nahtlos.

Lieber jetzt handeln, bevor’s kritisch wird

Der Update-Stopp für ältere Fritz!Boxen ist kein Weltuntergang, aber ein deutliches Warnsignal. Wenn dein Modell auf der Liste steht, solltest du nicht abwarten, bis das nächste Sicherheitsproblem Schlagzeilen macht. Ein neuer Router ist nicht nur sicherer, sondern bringt auch mehr Leistung und Zukunftssicherheit mit.

Wer beim nächsten Gerät auf lange Update-Zyklen achtet, spart sich späteren Ärger – und bleibt auf dem neuesten Stand, egal wie sich die Technik weiterentwickelt.

Fritzbox 7-90 DSL/Fiber im Bücherregal - Foto: Fritz / PR
Formsache
Fritzbox 7-90: neues Design, neuer Name, weniger WLAN

Fritz zeigt zur IFA eine Box ohne Anschlussleiste, ohne LED-Reihe und mit neuem Namen. Was das Design bringt und ob das wirklich besser ist.

Das Schlag den Star Artwork zeigt Valentina und Cheyenne Pahde gegen Luna und Lilli Schweiger - Foto: Joyn
Schwesternduell reloaded
„Schlag den Star“ heute im TV & Stream: Dieses Duell hat eine besondere Vorgeschichte

„Schlag den Star“ läuft heute mit einem besonderen Schwesternduell: Luna und Lilli Schweiger treten gegen Valentina und Cheyenne Pahde an. Hier erfahrt ihr, wann die Show beginnt, wo ihr sie im TV und Stream sehen könnt und was ihr über die Kandidatinnen wissen müsst.

 Koops (Aljoscha Stadelmann) steht in einem Krankenhaus-Flur und schaut skeptisch - Foto:  ARD Degeto Film/Odeon Fiction GmbH/Kai Schulz
Neuer Fall
„Harter Brocken“ heute im Ersten: Jubiläumsfall bringt Koops in Bedrängnis

Frank Koops bekommt es heute in „Harter Brocken: Die Versuchung“ mit dem organisierten Verbrechen zu tun. Ausgerechnet seine alte Liebe Nadja spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Adam Scott kniet mit Laterne in einem Speiseaufzug. - Foto: © Neon
Hokum pokum
Hotels sind die Hölle … „Hokum“ auch? Kritik

In der Horrorszene heiß erwartet, aber lang verschoben: Nun schlägt „Hokum“ wenigstens einigermaßen in den deutschen Kinos auf – aber lohnt sich der Gang überhaupt?

Michael Mendl guckt in die Kamera - Foto: IMAGO / Sven Simon
„Eine Stimme verstummt“
Schauspieler Michael Mendl gestorben – das ist zur Todesursache bekannt

Er begeisterte seit Jahrzehnten die Zuschauer, wurde zum Publikumsliebling. Jetzt ist Schauspieler Michael Mendl im Alter von 82 Jahren gestorben

Malika Dzumaev (35) und Joel Mattli (32) bei Lets Dance - Foto: RTL / Stefan Gregorowius
„Wo bist du?“
Joel und Malika: Freitags-Tanz begeistert Fans – und wirft Fragen auf

Seit „Let’s Dance“ begeistern Joel Mattli und Malika Dzmaev jeden Freitag ihre Fans mit einem kurzen Tanz-Video. Und viele Fans fragen sich: Wie machen die beiden das nur?