„Usedom-Krimi: Mörder unter uns“ heute: Handlung & Vorschau auf die nächste Folge
Eine rätselhafte Blutspur versetzt Usedom in Angst und Schrecken. Warum die Insel einen Serienmörder fürchtet – und welcher Fall Karin Lossow nächste Woche erwartet.

Eine große Blutlache an der Promenade, aber kein Opfer: Im neuen Fall „Mörder unter uns – Der Usedom-Krimi“ beginnt die Suche nach Antworten mit einem rätselhaften Fund. Das Erste zeigt den Krimi am heutigen Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 20.15 Uhr. Während die Polizei versucht, die Hintergründe aufzuklären, verbreiten sich auf der Insel immer wildere Gerüchte. Für Karin Lossow (Katrin Sass) und das Ermittlerteam wird es zunehmend schwieriger, einen kühlen Kopf zu bewahren.
„Usedom-Krimi: Mörder unter uns“ heute: Darum geht es in der Handlung
An der Ahlbecker Promenade von Usedom entdecken die Einsatzkräfte eine große Blutlache. Offenbar hat eine Person eine erhebliche Menge Blut verloren. Doch von einem Verletzten oder einer Leiche fehlt jede Spur. Die Polizei steht damit vor einem ungewöhnlichen Rätsel: Was ist hier geschehen, und wo befindet sich die Person, zu der das Blut gehört? Während die Suche läuft, brodelt es auf Usedom.
Eine ehrgeizige Reporterin des Nord-Kuriers heizt die Gerüchte über die Hintergründe des Vorfalls weiter an. Als wenig später eine zweite Blutlache auftaucht, gerät die Insel endgültig in Aufruhr. Schon steht die Vermutung im Raum, dass ein Serienmörder sein Unwesen treiben könnte. Die Ermittlungen werden dadurch nicht einfacher.
Ein Mann, der bereits wegen Totschlags im Gefängnis saß, gerät in den Fokus. Der Druck aus der Bevölkerung droht die Ermittler:innen zunehmend von den entscheidenden Fragen abzulenken.

Usedom-Krimi basiert auf wahrer Begebenheit
Die Geschichte hat ein reales Vorbild: Ein großer Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern sei vor einigen Jahren durch eine ähnlich rätselhafte Blutlache ausgelöst worden, so Regisseur Matthias Tiefenbacher.
Er beschreibt den Film als eine Art Geistergeschichte. Ausgelöst durch die mysteriöse Blutlache erzählt der Krimi von der Hysterie einer Inselgesellschaft. Auch die zerstörerische Wirkung voreiliger Verdächtigungen, die sich über soziale Netzwerke weiterverbreiten, spielt im heutigen Krimi eine wichtige Rolle.
„Mörder unter uns – Der Usedom-Krimi“: Besetzung im Überblick
Im Mittelpunkt steht erneut Karin Lossow, gespielt von Katrin Sass. Gemeinsam mit den Ermittlern Rainer Witt und Ellen Norgaard muss sie sich durch die Gerüchte und offenen Fragen des Falls arbeiten.
Diese Schauspielerinnen und Schauspieler sind unter anderem dabei:
Ex-Staatsanwältin Karin Lossow: Katrin Sass
Kommissar Rainer Witt: Till Firit
Kommissarin Ellen Norgaard: Rikke Lylloff
Polizeiobermeister Holm Brendel: Rainer Sellien
Polizeiobermeisterin Dorit Martens: Jana Julia Roth
Merle: Elsa Krieger
Pastor Veit Kappel: Axel Ranisch
Louisa Malottky: Vanessa Loibl
Mario Kachel: Wolfgang Michael
Regie führte Matthias Tiefenbacher. Gedreht wurde auf der Insel Usedom sowie in Berlin und Brandenburg.
Wann läuft „Usedom-Krimi: Mörder unter uns“ im TV und in der ARD-Mediathek?
„Mörder unter uns – Der Usedom-Krimi“ läuft am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 20.15 Uhr im Ersten. Der Krimi dauert 90 Minuten. Wer die Ausstrahlung verpasst, kann den Film jederzeit in der ARD-Mediathek angucken.
Sendetermine der nächsten „Usedom-Krimi“-Folgen
„Mörder unter uns – Der Usedom-Krimi“: Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 20.15 Uhr im Ersten
„Wunschkind – Der Usedom-Krimi“: Donnerstag, 5. November 2026, um 20.15 Uhr im Ersten
Weitere Fälle sind bereits gedreht: Die Filme mit den Arbeitstiteln „Vampire“ und „Familienbande“ wurden im Frühjahr 2026 produziert. Die Folgen sollen im Herbst 2026 ausgestrahlt werden. Genaue Termine sind noch nicht bekannt.
„Usedom-Krimi“-Vorschau: So geht es in „Wunschkind“ weiter
In der kommenden Woche wartet bereits der nächste neue Fall auf Karin Lossow. „Wunschkind – Der Usedom-Krimi“ läuft am Donnerstag, 5. November 2026, um 20.15 Uhr im Ersten. Darin geht es um eine Mutter, die ihre Tochter zurückhaben möchte – und um einen Todesfall, der die komplizierte Familiengeschichte noch schwieriger macht.
Karin unterstützt einen Familienhilfeverein in juristischen Fragen. Dabei lernt sie Nathalie kennen, die das Sorgerecht für ihre Tochter zurückerlangen will. Die kleine Greta lebt derzeit bei einer Pflegefamilie. Kurz darauf müssen Rainer Witt und Ellen Norgaard den Tod von Gretas Pflegevater untersuchen.
Karin beschäftigt sich derweil mit den persönlichen Verbindungen zwischen Nathalie, ihrer Mutter, Nathalies Freund und der Pflegefamilie. Je tiefer sie in die Angelegenheit eintaucht, desto schwieriger wird ihre Lage: Sie muss sich nicht nur mit juristischen Fragen auseinandersetzen, sondern gerät auch emotional zwischen die Beteiligten. In „Wunschkind“ steht damit ein familiäres Drama im Mittelpunkt.






