WM 2026: Trainer-Entlassung sorgt für Entsetzen
Nach nur einem Spiel bei der WM 2026 droht dem Trainer von Tunesien das Aus. Die geplante Entlassung sorgt weltweit für Diskussionen.

Tunesien steht bei der WM 2026 offenbar vor einer Entscheidung, die selbst erfahrene Fußballfans sprachlos macht. Nur wenige Tage nach dem Turnierstart soll Nationaltrainer Sabri Lamouchi seinen Posten räumen müssen. Sollte sich der Schritt bestätigen, wäre es ein Vorgang mit historischem Seltenheitswert.
WM-Debakel gegen Schweden bringt alles ins Wanken
Der Auslöser für die Diskussionen ist die deutliche Niederlage gegen Schweden. Tunesien kassierte zum Auftakt ein 1:5 und rutschte damit direkt ans Tabellenende seiner Gruppe. Besonders bitter: Bereits vor dem Turnier hatte die Mannschaft bei einer 0:5-Pleite gegen Belgien große Probleme gezeigt.
Nach dem verpatzten WM-Auftakt war Trainer Sabri Lamouchi selbst schwer getroffen. „Es ist eine schwere Niederlage. Es ist schmerzhaft.“, erklärte der Coach. Der Fehlstart sei besonders schwer zu verkraften, weil die Mannschaft zu viele Fehler gemacht habe und nun dringend reagieren müsse.
Sabri Lamouchi ist übrigens erst seit Anfang 2026 Trainer von Tunesien. In fünf Partien unter seiner Leitung gelang lediglich ein Sieg. Die Verantwortlichen hinter dem nordafrikanischen Nationalteam scheinen nun eine folgenschwere Entscheidung getroffen zu haben, wie die „New York Times“ berichtet. Offiziell bestätigt ist die Kündigung von Sabri Lamouchi allerdings noch nicht.
Sabri Lamouchi könnte bei der WM 2026 Geschichte schreiben
Sollte Tunesien den Schritt tatsächlich vollziehen, würde Lamouchi wohl in die Geschichtsbücher eingehen. Noch nie zuvor wurde ein Trainer bereits nach nur einem einzigen Spiel bei einer laufenden Weltmeisterschaft entlassen. Ganz neu wäre ein Trainerwechsel während eines Turniers für Tunesien allerdings nicht.
Bereits bei der WM 1998 zog der Verband während der Gruppenphase die Reißleine. Damals musste Henryk Kasperczak vorzeitig gehen, nachdem die ersten beiden Spiele verloren worden waren. Nun droht sich die Geschichte zu wiederholen.






