Wie schmeckt eigentlich Gehirn? Chi Lewis-Parry und Erin Kellyman im Interview zu „28 Years Later: The Bone Temple“
Ein Zombie und eine Satanistin – diese frivole Kombination hatten wir im exklusiven TV Movie-Interview. Unter anderem verraten sie uns, wie Gehirn schmeckt und wer am Set nackt war …

Chi Lewis-Parry und Erin Kellyman sind eine geballte Ladung Unterhaltung – nicht nur in Nia DaCostas „28 Years Later: The Bone Temple“, sondern auch im Interview. Wir hatten die Freude, uns mit den beiden Horrorikonen zusammenzusetzen und sie mit Fragen rund um den Zombie-Film zu löchern. Doch was ist dabei herausgekommen?
„28 Years Later: The Bone Temple“: Wovon handelt der Film?
Spike (Alfie Williams) hat das Glück verlassen, denn seit Kurzem ist er mehr oder minder unfreiwillig Teil des Kults von Sir Lord Jimmy Crystal (Jack O’Connell). Dieser zieht zusammen mit seinen Jimmys durch das postapokalyptische England und macht nicht nur den Infizierten, sondern auch den wenigen Überlebenden das Leben schwer. Doch als die Gruppe auf Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes) trifft, scheint sich das Blatt für alle zu wenden – denn während Jimmy Kelson für niederträchtige Zwecke benötigt, ist ebenjener Doktor kurz davor, die Heilung für die Infizierten zu finden.
Acht Gehirne an einem Tag: Welche Qualen Chi Lewis-Parry überstehen musste

Chi Lewis-Parry, der in „The Bone Temple“ den Infizierten Samson spielt, sah sich einer ganz besonderen Herausforderung gegenüber: In einer Szene muss der Schauspieler das Gehirn eines anderen Infizierten essen, doch so, wie man es sich denken kann, ist dieser Umstand kein bisschen schmackhaft.Laut eigenen Aussagen schmeckten die Gehirne, die aus einer Kokosnuss-Mandelsulz bestanden, „wie Fuß“. Und als wäre das nicht schlimm genug, musste Lewis-Parry nicht nur eines dieser Gehirne essen, sondern gleich acht Stück, weil Regisseurin Nia DaCosta es bevorzugt, mehrere Takes zu machen.
Doch nicht nur innerlich wurde Chi Lewis-Parry gequält, sondern auch äußerlich – dieses Mal hatte er aber selbst Schuld. In einer Szene, in der Samson von Infizierten angegriffen wird, hatte der Schauspieler dem Stuntteam vorher gesagt, dass sie richtig auf ihn losgehen sollen. Das ergibt durchaus Sinn; immerhin ist Lewis-Parry erprobter Kampfsportler. Dennoch blieb er vor Verletzungen nicht verschont: Neben einer Fleischwunde an seinem Prothesen-Penis, die er sich beim Drehen des Vorgängerfilms zugezogen hatte, zeigte auch diese Action-Szene ihre Nachwirkungen … in Form von blauen Flecken.
Wer herausfinden will, was uns Samson und Jimmy Ink noch so erzählt haben, kann das in unserem Interview nachlesen. Von Sneaker-Masken über Anekdoten rund um Danny Boyle bis hin zu Liebesbekundungen an unseren Redakteur Jonas Kretzer ist alles dabei.






