„Wendland – Stiller und das große Schweigen“: Lohnt sich der Krimi?
Ulrich Noethen ermittelt heute im ZDF-Krimi „Wendland – Stiller und das große Schweigen“. Doch wie gut ist der zweite Fall aus dem Jahr 2024 wirklich?

Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, zeigt das ZDF um 20:15 Uhr „Wendland – Stiller und das große Schweigen“. Der 90-minütige Krimi mit Ulrich Noethen in der Hauptrolle ist keine Erstausstrahlung: Bereits 2024 war der zweite Film der Krimireihe erstmals im Fernsehen zu sehen. Die Wiederholung ist wohl auch eine Reaktion auf das parallel laufende Pokalspiel zwischen FC Bayern München, die weiterhin auf Trainer Vincent Kompany verzichten müssen, und dem 1. FC Magdeburg.
Diesmal bekommt es der eigenwillige Kommissar Jakob Stiller mit einem besonders rätselhaften Fall zu tun. Ein schweigsamer Fremder, ein ermordeter Gärtner und eine einflussreiche Familie geben ihm zahlreiche Fragen auf. Doch obwohl der Film eine interessante Ausgangslage bietet, kommt er beim Publikum nur bedingt gut an.
„Wendland – Stiller und das große Schweigen“: Darum geht es
Eigentlich hat sich Jakob Stiller (Ulrich Noethen) längst mit seinem neuen Leben im Wendland arrangiert. Nach seiner Strafversetzung von Hamburg in die ländliche Region genießt er die Ruhe und findet endlich Zeit, sich seiner Leidenschaft für das Schreiben zu widmen.
Doch eines Morgens steht plötzlich ein verwahrloster und verletzter Mann in seinem Garten. Der Fremde wirkt verstört und weigert sich beharrlich, mit dem Kommissar zu sprechen. Stiller findet zwar heraus, dass es sich um Remy Luger (Christoph Bach) handelt, doch warum dieser bei ihm aufgetaucht ist, bleibt zunächst ein Rätsel. Kurz darauf wird der junge Gärtner Niklas Kiehn (Severin Mauchle) tot aufgefunden. Er wurde erschossen und anschließend in die Elbe geworfen. Die Ermittlungen ergeben, dass der Tote offenbar Kontakt zu dem schweigsamen Fremden hatte.
Eine weitere Spur führt Stiller zur wohlhabenden Familie Sorrow. Als er Remy im Krankenhaus besucht, trifft er dort auf Eva Sorrow (Hedi Kriegeskotte), die sich auffällig um den Verletzten sorgt. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass Niklas Verbindungen zu Evas Sohn Ingo (Thomas Niehaus) und dessen Geschäftspartner Severin Formann (Steven Scharf) hatte. Je tiefer Stiller in den Fall eintaucht, desto deutlicher wird, dass die Beteiligten mehr wissen, als sie zugeben möchten ...
„Wendland“ heute im ZDF: Lohnt sich das Einschalten?
Ulrich Noethen als eigenwilliger Kommissar, ein mysteriöser Mord und dunkle Familiengeheimnisse: Eigentlich bringt „Wendland – Stiller und das große Schweigen“ alles mit, was einen guten Fernsehkrimi ausmacht. Doch die Zuschauerbewertungen zeichnen ein eher durchwachsenes Bild.
Auf IMDb erreicht der Film lediglich 5,8 von 10 möglichen Sternen bei 57 Bewertungen. Ein eher durchwachsenes Bild, wobei der größe Teil der Bewertungen, 20 von den 57, immerhin 6 Sterne vergeben. Etwas falsch machen kann man mit dem Fall also nicht, ein Feuerwerk sollte man aber auch nicht erwarten.
„Wendland“ im ZDF: Sendetermin und Stream
„Wendland – Stiller und das große Schweigen“ läuft am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im ZDF. Der Film dauert rund 90 Minuten und kann auch über die ZDF-Mediathek gestreamt werden.
Es handelt sich um den zweiten Teil der Krimireihe mit Ulrich Noethen. Insgesamt wurden bislang fünf Filme produziert. Zuletzt war im Oktober 2025 „Stiller und der Wolf im Schafspelz“ zu sehen. Ein weiterer Sendetermin für einen neuen Film ist bislang nicht bekannt.






