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Fernsehen

Warum „Mozart/Mozart“ die Überraschung des Serienwinters werden könnte

Eine neue ARD-Serie rückt endlich Maria Anna Mozart, die vergessene Schwester des Musikgenies, ins Rampenlicht. „Mozart/Mozart“ startet im Dezember 2025 – mit einer starken Frauenfigur im Zentrum.

Mozart Mozart
Havana Joy und Eren M. Güvercin stehen im Zentrum der Serie. Foto: WDR/Story House Pictures GmbH/Armands Virbulis

Die ARD wagt etwas Besonderes: Mit „Mozart/Mozart“ kommt eine Serie, die die berühmteste Musikerfamilie der Welt in einem völlig neuen Licht zeigt. Statt den gefeierten Wolfgang Amadeus dreht sich diesmal alles um seine talentierte Schwester Maria Anna Mozart, die ihrer Zeit weit voraus war – und nun endlich ihre verdiente Bühne bekommt.

Starttermin: Wann läuft „Mozart/Mozart“ in der ARD?

Am Freitag, den 12. Dezember 2025, erscheint die sechsteilige Eventserie „Mozart/Mozart“ exklusiv in der ARD-Mediathek. Nur wenige Tage später, am Dienstag, den 16. Dezember um 20:15 Uhr, feiert die Serie ihre Free-TV-Premiere im Ersten. Die restlichen Folgen sind dann ab dem 17. Dezember zu sehen. Perfekt also für alle, die in der Vorweihnachtszeit Lust auf eine prachtvolle, emotionale Geschichtsstunde mit modernem Flair haben.

Darum geht es in „Mozart/Mozart“

Was, wenn auch Maria Anna Mozart ein musikalisches Wunderkind war – nur nie die Chance bekam, gehört zu werden? Genau das erzählt die ARD-Serie auf mitreißende Weise. Während Wolfgang Amadeus Mozart als gefeierter Superstar die Bühnen Europas dominiert, bleibt seine Schwester Maria Anna im Schatten. Doch als Wolfgangs Karriere ins Wanken gerät, übernimmt sie heimlich seine Rolle – und tritt selbst als „Mozart“ auf, um die Familie vor dem Ruin zu retten.

Damit beginnt eine gefährliche Doppelrolle zwischen Täuschung, Leidenschaft und Selbstbestimmung, die sie in ein Netz aus höfischen Intrigen zieht. Besonders spannend: Ausgerechnet Mozarts Rivale Antonio Salieri verfällt ihr – und bringt damit alles ins Wanken.

Diese Stars spielen in „Mozart/Mozart“ mit

In den Hauptrollen von „Mozart/Mozart“ glänzt ein beeindruckendes Ensemble: Havana Joy verkörpert die mutige Maria Anna Mozart, während Eren M. Güvercin in die Rolle ihres berühmten Bruders Wolfgang Amadeus Mozart schlüpft. Sonja Weißer ist als Constanze Weber zu sehen, Peter Kurth spielt den ehrgeizigen Vater Leopold Mozart, und Philipp Hochmair übernimmt die Rolle von Kaiser Joseph II.. Besonders auffällig ist Verena Altenberger, die als Marie Antoinette für Glamour sorgt. Ergänzt wird der Cast durch Eidin Jalali als Mozarts Rivalen Antonio Salieri und Lisa Vicari in der Rolle der Gräfin von Greiner. Auch Annabelle Mandeng und Jan Krauter sind Teil der Besetzung – ihre Figuren hält die ARD bislang jedoch noch geheim.

Hinter der aufwendig produzierten Serie steht ein erfahrenes Kreativteam: Showrunner und Headautor Andreas Gutzeit, bekannt durch Serien wie „Sisi“ und „Dignity“, zeichnet gemeinsam mit Swantje Oppermann für das Drehbuch verantwortlich. Die Regie führt Clara Zoë My-Linh von Arnim, die bereits bei „Druck“ und „Die Zweiflers“ ihr Gespür für starke Charaktere bewiesen hat. Für die musikalische Untermalung sorgt Jessica de Rooij, deren Kompositionen schon „Sisi“ veredelt haben. Produziert wird „Mozart/Mozart“ von Story House Pictures in Koproduktion mit ARD (WDR, SWR, ARD Degeto Film), ORF, Bavaria Media und der Dreaming Sheep Company. Verantwortlich zeichnen unter anderem Jens Freels und Andreas Gutzeit als Produzenten sowie die Redakteur:innen Henrike Vieregge, Frank Tönsmann, Brigitte Dithard, Christoph Pellander, Andrea Bogad-Radatz und Nina Fehrmann-Trautz.Stimmen zur Serie: Das sagen die Verantwortlichen

Die Vorfreude auf die Ausstrahlung ist groß. Showrunner Andreas Gutzeit erklärt: „Maria Anna Mozart wurde oft übersehen. ‚Mozart/Mozart‘ zeigt ihr Leben als mutige, talentierte Frau, die sich in einer bedrohlichen Zeit behaupten musste. Die Serie ist laut, unkonventionell und voller mitreißender Musik.“ Auch WDR-Fiction-Chef Alexander Bickel schwärmt von der Energie der Serie: „Die Erzählung über die Mozarts ist lebhaft und temperamentvoll – wie ihre Musik. Wir wollen damit ein breites Publikum im Ersten und in der Mediathek erreichen.“

Warum sich das Einschalten lohnen könnte

Mozart/Mozart“ ist kein trockenes Historiendrama, sondern eine zeitgemäße, farbenprächtige und emotionale Neuinterpretation, die Geschichte und Gegenwart kunstvoll verbindet. Zwischen prunkvollen Bällen, politischen Intrigen und der Suche nach Selbstbestimmung entsteht ein packendes Porträt zweier Wunderkinder und einer Frau, die sich endlich Gehör verschafft.

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