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Harry Potter

„Völlig Absurd“ – J.K. Rowling reagiert auf Epstein-Verbindung!

War die „Harry Potter“-Schöpferin J.K Rowling wirklich mit Jeffrey Epstein involviert? Jetzt meldet sie sich zur Wort – und weist die Vorwürfe vehement ab!

J.K Rowling in einem schwarzen, fast durchsichtigen Kleid.
J.K Rowling geriet 2020 erstmals durch ihre Stellung zur LGBTQ+-Community negativ in die Schlagzeilen. Foto: IMAGO / Depositphotos

Wieder einmal macht J.K. Rowling (60) Schlagzeilen – diesmal jedoch ausnahmsweise nicht wegen ihrer umstrittenen Aussagen oder der Beteiligung an der neuen „Harry-Potter“-Serie, sondern weil ihr Name in der neuesten Veröffentlichung von Unterlagen aus dem Epstein-Fall durch das US-Justizministerium auftauchte!

War Epstein wirklich zur Broadway-Premiere eingeladen?

Die kontroverse Autorin wurde in einem Schriftverkehr zwischen Peggy Siegal — PR-Agentin und langjährige Epstein-Bekannte — und Colin Callender, Leiter der Theaterproduktionsfirma Playground Entertainment, erwähnt. In der Korrespondenz versuchte Siegal, eine Einladung für Epstein zur offiziellen Broadway-Premiere von „Harry Potter und das verwunschene Kind“ in New York am 22. April 2018 zu bekommen.

Siegal kontaktierte Callender mit dem Hinweis, dass ein „sehr wichtiger Freund“ die Aufführung „sehen wolle“, nannte Jeffrey Epstein jedoch nicht namentlich. Callender antwortete, dass er „ihn reinbekommen“ würde, erklärte jedoch gegenüber Deadline, dass ihm die Identität Epsteins „nie bekannt war“, da Siegal Epstein in ihren Nachrichten nicht nannte, bevor er sie an ein Teammitglied weiterleitete.

Wie aus der E-Mail-Kette hervorgeht, erhielt Epstein zwar die Tickets, behauptete jedoch, er habe „nicht reinkommen können“, da sein Name nicht auf der Gästeliste stand. „Kein großes Ding, aber dachte, Sie sollten es wissen“, fügte er hinzu.

Siegal beschwerte sich per E-Mail bei Playground, dass der Vorfall „äußerst ärgerlich“ sei und sie „unglaublich peinlich berührt“ sei. Sie forderte eine „Entschuldigung“, doch Callender erklärte, dass niemand von Playground sich entschuldigt habe.

Am Montag (2. Februar) äußerte sich dann Rowling selbst in den sozialen Medien, um sich gegen die Vorwürfe zu verteidigen. „Das ist völlig absurd. Weder ich noch jemand aus meinem Team haben jemals Jeffrey Epstein getroffen, mit ihm kommuniziert oder zu irgendetwas eingeladen“, schrieb Rowling auf X als Antwort auf einen Kommentar, der behauptete, die Autorin habe „Epstein zehn Jahre nach seiner Verurteilung Einladungen geschickt“.

Damit steht es nun Aussage gegen Unterlagen. Doch wirklich zutrifft, wissen wohl nur die Autorin und ihr Team...

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Arbeitet J.K. Rowling an der neuen „Harry Potter“-Serie mit?

Bisher war stark davon auszugehen, dass J.K Rowling eine wichtige Rolle in der neuen HBO-Serie spielen wird. So wurde sie sehr früh als Ausführende Produzentin angekündigt und durfte als eine der ersten Personen die Drehbücher der ersten beiden Folgen sehen – die sie übrigens als „SO, SO, SO GUT!“ bezeichnete.

Beim Internationalen Filmfestival Rotterdam fand John Lithgow vor wenigen Tagen dann jedoch Worte, die das das Projekt deutlich von der Autorin distanzieren.

„Ich nehme das Thema und die damit verbundenen Fragen sehr ernst. J.K. Rowling hat dieses großartige Werk für junge Menschen geschaffen – Kinderliteratur, die sich ins gesellschaftliche Bewusstsein eingeschrieben hat“, erklärte der Dumbledore-Darsteller. „Junge und alte Menschen lieben Harry Potter und die Geschichten rund um ihn. Es geht so sehr um Akzeptanz. Um Gut gegen Böse. Um Freundlichkeit gegen Grausamkeit. Das ist alles sehr tiefgründig.“

„Ich finde es ironisch und irgendwie unverständlich, dass Rowling solche Ansichten geäußert hat“, fuhr Lithgow fort. „Ich habe darüber gelesen, sie selbst aber nie getroffen. Sie ist an dieser Produktion eigentlich überhaupt nicht beteiligt. Die Menschen, die Harry Potter neu adaptieren und in eine achtjährige TV-Serie verwandeln, sind bemerkenswert. Mit diesen Leuten möchte ich wirklich zusammenarbeiten.“

„Natürlich ärgert es mich, wenn Leute vehement dagegen sind, dass ich Teil dieses Projekts bin. Aber wenn man den Harry-Potter-Kanon liest, findet man keinerlei Anzeichen für transphobe Einstellungen. Sie hat ein großartiges Werk über Freundlichkeit, Empathie und Akzeptanz geschrieben – und deshalb ist es für mich so seltsam.“

„Dumbledore ist eine wunderschöne Rolle. Sie hat so viel Tiefe, viel mehr, als ich zunächst realisiert habe – vor allem dank der Menschen, die die Serie erschaffen. Deshalb war die Entscheidung angesichts der Kontroversen schwer. Es hat mich sehr unwohl und traurig gemacht, dass Leute aktiv darauf bestanden, dass ich diesen Job ablehne. Aber ich habe mich dagegen entschieden“, so der Schauspieler abschließend.

Quellen
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