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Uschi Glas bleibt zeitlos cool: Selbstironische Diva in „Max und die wilde 7“

Die deutsche Filmlegende Uschi Glas kommt mit „Max und die wilde 7“ zurück ins Kino.

Max und die wilde 7 Uschi Glas
Uschi Glas mit ihrem jungen Kollegen Jona Eisenblätter. Gemeinsam sind die beiden gerade in "Max und die wilde 7" im Kino zu sehen. Foto: Getty Images

Jeder kennt Uschi Glas. Die 76-Jährige ist eine Filmlegende, wie sie in Deutschland selten vorkommt. Von den Winnetou-Filmen bis zur „Fack ju Göhte“-Trilogie hat sie Generationen von Kinofans begeistert. In ihrem neuesten Streifen „Max und die wilde 7“ sehen wir die Uschi der Nation in einer höchst selbstironischen Rolle: als ehemalige Filmdiva Vera.  

„Ich will nicht abgehängt sein“, erklärt Glas Constanze Brinkschulte von unserer Schwesterredaktion „Liebenswert“ in Bezug auf ihre zeitlose Karriere, die zuletzt dank der Schulsaga um Lehrer Zeki Müller (Elyas M’Barek) einen weiteren Höhepunkt fand:

„Ich will mit Kindern und Jugendlichen, genauso wie mit den jungen Kolleginnen und Kollegen, auf Augenhöhe sprechen. Ich will nicht auf irgendeinem Thron sitzen oder als Ikone nicht angesprochen werden wollen. Ich möchte gern mittendrin sein, mich mit jungen Menschen auseinandersetzen und ihnen zuhören - aber ohne den Zeigefinger zu erheben und zu sagen, früher sei alles besser gewesen. Das finde ich grauenvoll.“

Fack ju Göhte Uschi Glas
Uschi Glas (2. von links, vorne) mit dem "Fack ju Göhte"-Sensemble. Foto: dpa picture alliance

 

Max und die wilde 7: Uschi Glas nimmt sich selbst auf den Arm

Seit dem 6. August ist Glas nun in „Max und die wilde 7“ an der Seite von Günther Maria Halmer und Thomas Thieme im Kino zu sehen. „Als man auf mich zukam und mir die Rolle der Vera, einer ehemals berühmten Schauspielerin, anbot, fand ich das sehr witzig. Sie fragten mich dann, ob sie mit etwas Selbstironie ein paar Anspielungen auf meine Karriere ins Drehbuch schreiben dürfen und ich hab' zuerst ich ein bisschen gezuckt - aber dann hab' ich gesagt: Man muss sich ja auch auf den Arm nehmen dürfen“, fasst Glas das Besondere an dem Projekt gegenüber „Liebenswert“ zusammen.

Der Dreh sei eine riesige Freude gewesen. Das lag auch an den schrillen Kostümen: „Als ich mir überlegt habe, wie ich Vera spielen möchte, hab' ich mir gedacht: Die muss irgendwie Pfiff haben. Dass ich etwas schräg angezogen sein sollte, hatte mir die Kostümberaterin schon gesagt, aber ich dachte: Vielleicht kann man da noch 'ne Schippe drauflegen und sie ein bisschen an die New Yorkerin Iris Apfel anlegen. Ich wollte unbedingt so eine Brille wie sie haben und dicken Schmuck - noch 'ne Kette und noch ein Armband und so weiter! Als kleine, augenzwinkernde Hommage an diese wunderbare Frau, die immer ihr Leben gelebt hat und das Gott sei Dank auch immer noch tut.“

 

Uschi Glas‘ besonderes Verhältnis zu Roy Black

Uschi Glas Roy Black
Uschi Glas und Roy Black in "Hochwürden drückt ein Auge zu" (1971). Foto: dpa picture alliance

Warum Uschi Glas ihren verstorbenen Freund Roy Black heute noch immer lachen hört, lest ihr exklusiv bei „Liebenswert“.

 

Max und die wilde 7: Darum geht es

Uschi Glas spielt in 'Max und die wilde 7' gemeinsam mit Thomas Thieme, Günther Maria Halmer, Alwara Höfels, Nina Petri, Roman Knizka und Dieter Schaad. Kinderdarsteller Jona Eisenblätter schlüpft darin in die Rolle des neunjährigen Max. Dessen Mutter fängt als Altenpflegerin in einer Seniorenresidenz an, die in der herrschaftlichen Burg Geroldseck eingerichtet wurde, und beide leben fortan auch hier. Schon bald freundet sich Max mit drei Senioren an und zusammen versuchen sie, eine Diebstahlserie aufzuklären. Die Kinokomödie basiert auf dem ersten Band der gleichnamigen Kinderkrimi-Reihe ('Max und die wilde 7 - Das schwarze Ass'). Die Autoren Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner schrieben ebenfalls das Drehbuch zum Film, Oelsner führte außerdem Regie.

 


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