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Olympia

„Unsichtbare Kämpfe“: Ilia Malinin meldet sich nach Olympia-Debakel und Online-Hetze zu Wort

Nach zwei Stürzen im Olympia-Finale und harter Kritik im Netz meldet sich US-Eiskunstläufer Ilia Malinin emotional zu Wort und spricht über Druck und Hass in sozialen Medien.

Eiskunstlauf-Sensation Ilia Malinin, hier mit verzweifeltem Blick, stürzte beim Olympia-Finale und sieht sich jetzt mit Hass konfrontiert.
Eiskunstläufer Ilia Malinin meldet sich nach seinem Olympia-Debakel zu Wort. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Der Druck der Olympischen Spiele kann selbst die Größten ins Wanken bringen. Genau das musste Ilia Malinin bei seinem Auftritt im Einzel-Finale im Eiskunstlauf erleben. Nach einem bitteren Abend auf dem Eis und einer Welle an Hass im Netz richtet sich der 21-Jährige nun mit bewegenden Worten an die Öffentlichkeit.

Favorit unter Druck: Zwei Stürze im entscheidenden Moment

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 galt Ilia Malinin als einer der großen Favoriten auf Gold. Der zweifache Weltmeister führte nach dem Kurzprogramm und ging als Letzter ins Finale der Kür.

Doch ausgerechnet auf der größten Bühne lief vieles schief: Malinin brach seinen berühmten Quadruppel-Axel ab, stürzte später gleich zweimal bei weiteren Sprüngen und blieb deutlich unter seinen sonst üblichen Punktzahlen. Am Ende reichte es nur für Platz acht – ein abruptes Ende einer Siegesserie, die seit 2023 gehalten hatte.

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„Selbst die Stärksten kämpfen im Verborgenen“

Drei Tage nach dem Wettkampf veröffentlichte Malinin einen nachdenklichen Instagram-Post. Darin sprach er offen über die mentale Belastung, die ihn bei Olympia begleitet habe. Sinngemäß machte er klar: Auch Athlet:innen, die nach außen stark wirken, würden innerlich oft unsichtbare Kämpfe führen.

Selbst schöne Erinnerungen könnten von äußeren Stimmen und Erwartungen überschattet werden. Begleitet wurde der Beitrag von einem Video, das frühere Erfolge zeigt – darunter Weltmeistertitel und Grand-Prix-Siege. Der Kontrast zwischen Triumph und aktuellem Rückschlag könnte kaum größer sein.

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Massive Online-Hetze nach dem Auftritt

Besonders belastend sei für ihn die Reaktion im Netz gewesen. Malinin beschrieb, wie hasserfüllte Kommentare und ständiger Druck an der Psyche zehren können – selbst dann, wenn man versucht, standzuhalten. All das habe sich angestaut und letztlich in dem Moment entladen, als er auf dem Eis stand.

Am Ende seines Posts tauchte ein Datum auf: der 21. Februar 2026. Damit bestätigte Malinin, dass er trotz allem bei der Olympia-Gala auftreten wird – einer traditionellen Abschlussveranstaltung der Spiele. Ganz ohne Erfolg blieb Olympia für ihn ohnehin nicht: Mit dem US-Team gewann er Gold im Mannschaftswettbewerb. Außerdem steht bereits fest, dass er bei den kommenden Weltmeisterschaften in Prag antreten wird, wo er als Titelverteidiger an den Start geht.

Quellen
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