„Tüll und Tränen“-Star Uwe Hermann: Bestrahlung nach Krebsdiagnose! So geht es ihm damit
Kürzlich hatte „Tüll und Tränen“-Ausstatter Uwe Hermann seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Jetzt gibt der TV-Star ein Gesundheitsupdate.

Vor rund einem Monat teilte „Tüll und Tränen“-Star Uwe Herrmann eine niederschmetternde Nachricht mit seinen Fans: Bei dem Brautausstatter wurde im Februar ein Merkelzellkarzinom, eine seltene und aggressive Krebsform festgestellt. Dabei handelt es sich um einen Hautkrebs, der dafür bekannt ist, sich schnell auszubreiten und Metastasen zu bilden.
Uwe Herrmann faktisch krebsfrei
Weil Herrmann wegen einer kleinen Beule über seinem rechten Ellbogen, die anwuchs, zum Arzt ging, konnte der Krebs früh festgestellt werden. Dennoch: Vor dem Fanliebling liegt ein langer Weg. „Drei Tage nach der Diagnose wurde ich im Krankenhaus vorstellig, vier Tage später lag ich zum ersten von zwei Malen unterm Messer, jeweils mit Vollnarkose“, erklärte er im Gespräch mit der „SuperIllu“. Nach Angaben des TV-Stars mussten Ärzte sowohl den Tumor als auch mehrere Lymphknoten entfernen. Einer der Lymphknoten sei bereits von Metastasen betroffen gewesen. Zeitweise habe sogar die Sorge bestanden, dass sein rechter Arm amputiert werden müsse.
Ein harter Kampf, bei dem Uwe Herrmann auch von den Kameras von VOX begleitet wird. Denn: Trotz der Diagnose will der TV-Star weiterarbeiten, entwirft weiter Kleider und steht vor der Kamera.
Gegenüber „Bunte“ gibt der 63-Jährige noch einmal ein Gesundheitsupdate und das macht Hoffnung. Nach den beiden Eingriffen wurden keine weiteren Metastasen – bis auf die erste „Mikrometastase“ – gefunden. „Der Chefarzt sagte mir, ‚Sie sind jetzt faktisch krebsfrei‘. Solche Fälle sieht er im Jahr vielleicht zwei, dreimal“, so Uwe Herrmann.
Uwe Herrmann: „Wehtun ist schöner als Sterben.“
Und wie geht es jetzt weiter? Es folgt eine Bestrahlung und unter Umständen eine Immuntherapie. „Mit der Bestrahlung wollen die Ärzte sichergehen, dass sich keine Mikrometastase irgendwo festgesetzt hat. Die sagen, das Rezidiv, also die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs zurückkehrt, ist beim Merkelzellkarzinom sehr, sehr hoch. Darum die Bestrahlung.“ Uwe Herrmann versucht die Angst vor einer erneuten Erkrankung aber nicht an sich herankommen zu lassen. „Angst ist das, was man überhaupt nicht braucht. Man muss damit rechnen, dass etwas passiert, aber man sollte sich damit nicht verrückt machen. Das ist ähnlich, wie wenn man auf der Autobahn fährt. Man sollte vorsichtig fahren, auch wenn die Fahrbahn frei ist. Aber wenn man sich verrückt macht, kann man gleich zuhause bleiben“, betont er.
Und auch im Hinblick auf die harte, schmerzhafte Zeit, die hinter ihm liegt, hat Uwe Herrmann eine beeindruckend positive Sichtweise. „Es tut ein bisschen weh. Aber Wehtun ist schöner als Sterben.“









