Abrechnung

„Tränen geflossen“: Stefan Mross packt über TV-Rauswurf aus

Nach dem überraschenden Aus für „Immer wieder sonntags“ spricht Stefan Mross erstmals offen über seine Gefühle.

Stefan Mross ist dunkel gekleidet und blickt mit ernster Miene zur Seite. Der Hintergrund ist ebenfalls dunkel.
Stefan Mross hätte sich einen würdigeren Abschluss gewünscht. Foto: IMAGO / Harald Deubert

Es war ein Schlag für Millionen Schlagerfans und besonders für einen! Nach mehr als 20 Jahren wird die Kult-Show „Immer wieder sonntags“ abgesetzt und Stefan Mross damit eiskalt von der ARD vor die Tür gesetzt. Wie die Kündigung ablief, schildert Mross ausführlich im Interview mit „t-online“. „Als ich in den Raum kam, habe ich die Gesichter gesehen und mir schon gedacht: Oh, das sieht nicht gut aus. Aus Spaß habe ich dann gesagt: ‚Das sieht ja aus, als ob ihr eine Kündigung aussprechen wollt.‘ Da meinten sie: ‚Da sind wir schon beim Thema‘.“

Emotionale Worte: „So etwas macht man nicht!“

Mross zeigt sich tief getroffen und kritisiert vor allem die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wurde. „Dass man sich nach 22 Jahren so trennt, ist nicht fair. So etwas macht man nicht“, klagt er. Er gibt zu, sich einen anderen Umgang gewünscht zu haben. Der Moment sei so heftig gewesen, dass er erstmal den Raum verlassen musste, um Luft zu schnappen. „Natürlich sind da auch Tränen geflossen. So etwas steckt man nicht so leicht weg“, gesteht er offen. Für ihn sei „Immer wieder sonntags“ nicht nur ein Job, sondern seine „große Liebe und sein Lebenselixier“ gewesen.

Gerade weil das Format immer noch sehr starke Quoten von über 1,27 Millionen Zuschauern und teils 17 Prozent Marktanteil habe, kann der langjährige Moderator die Entscheidung des Senders nicht verstehen. Die ARD begründet das Aus mit Sparzwang und einer Neuausrichtung für jüngere Zielgruppen sowie digitale Formate.

Stefan Mross bleibt zuversichtlich

Während das Ende von „Immer wieder sonntags“ auch finanzielle Sorgen birgt, blickt der Entertainer nach vorn. „Aus Niederlagen gehe ich immer stark hervor“, sagt er und verweist auf die Unterstützung von Kollegen, die für seine neue „Immer wieder Stefan“-Tour auf volle Gagen verzichten, damit die Ticketpreise günstig bleiben.

Und Mross macht Hoffnung: Die Studio-Kulisse im Europa-Park bleibt zunächst bestehen. „Wir sind derzeit in Gesprächen mit Privatsendern. Ich bin zuversichtlich, dass da was klappt. Ob die Sendung dann ‚Immer wieder sonntags‘ heißt oder anders, kann ich noch nicht sagen, aber wir bleiben dran.“

Quellen

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