Wellenfahrt

Tour de France 2026: 9. Etappe heute live im TV & Stream – Viele Anstiege von Malemort nach Ussel

Vor dem ersten Ruhetag wartet bei der Tour de France 2026 noch einmal eine echte Herausforderung. Die 9. Etappe führt heute von Malemort nach Ussel und dürfte mit ihren zahlreichen Anstiegen vor allem Ausreißern und bergfesten Fahrern liegen. Hier erfahrt ihr, wo die Etappe heute live im TV und Stream läuft.

Die Fahrer auf der Strecke der Tour de France.
Einen Massensprint wird es auf der 9. Etappe nicht geben. Foto: IMAGO / MAXPPP

Nach mehreren Tagen, an denen vor allem die Sprinter oder die Favoriten auf das Gelbe Trikot im Mittelpunkt standen, bekommen heute andere Fahrer ihre große Chance. Die 9. Etappe über 185,5 Kilometer von Malemort nach Ussel führt durch die hügelige Corrèze und bietet mit rund 3.300 Höhenmetern reichlich Potenzial für Attacken. Besonders vor dem ersten Ruhetag dürfte das Tempo hoch sein. Viele Teams werden versuchen, noch einmal einen Etappensieg einzufahren, bevor das Peloton durchschnaufen kann.

Übertragung im TV und Livestream: So verfolgt ihr die 9. Etappe

Die 9. Etappe der Tour de France wird heute live im Free-TV in der ARD sowie bei Eurosport 1 übertragen.

Wer die Frankreich-Rundfahrt online verfolgen möchte, kann die Etappe außerdem kostenlos über den Eurosport-Livestream sehen oder auf weitere Streaming-Angebote zurückgreifen.

  • ARD Mediathek

  • sportschau.de

  • Eurosport

  • Discovery+

  • DAZN (mit entsprechendem Abo)

Der Etappenstart erfolgt um 13:35 Uhr, der scharfe Start ist für 13:45 Uhr vorgesehen. Mit der Zielankunft in Ussel wird zwischen 17:47 Uhr und 18:10 Uhr gerechnet.

Streckenprofil: Anspruchsvolle Generalprobe vor dem Ruhetag

Die Strecke hat es in sich. Schon früh geht es ständig auf und ab, ehe mit dem Suc au May der erste echte Prüfstein des Tages wartet. Der knapp vier Kilometer lange Anstieg weist durchschnittlich 7,7 Prozent Steigung auf und dürfte erste Selektionen im Feld verursachen. Im weiteren Verlauf folgen weitere klassifizierte Anstiege. Besonders der Mont Bessou könnte den entscheidenden Angriff einleiten. Von dort sind es zwar noch rund 25 Kilometer bis ins Ziel, doch die leicht abfallenden Straßen bieten ideale Bedingungen, um einen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Im Gegensatz zur Sprintetappe vom Vortag dürfte das Peloton heute deutlich weniger Interesse daran haben, eine Fluchtgruppe früh wieder einzuholen. Die Teams der Klassementfahrer werden in erster Linie darauf bedacht sein, Zeitverluste zu vermeiden.

Dadurch steigen die Chancen für offensive Fahrer enorm. Klassiker-Spezialisten, starke Puncheure oder bergfeste Ausreißer könnten den Tag unter sich ausmachen, wenn sie den richtigen Moment für ihre Attacke erwischen.

Pogacar und Vingegaard müssen aufmerksam bleiben

Zwar dürfte heute kein klassischer Schlagabtausch der Tour-Favoriten erwartet werden, dennoch ist Vorsicht angesagt. Das ständige Auf und Ab sowie mögliche Tempoverschärfungen in den Anstiegen könnten das Feld auseinanderreißen.

Gerade vor dem ersten Ruhetag möchte sich niemand einen Konzentrationsfehler erlauben. Deshalb werden Tadej Pogačar, Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel und die weiteren Klassementfahrer jederzeit wachsam bleiben.

Wer gewinnt die 9. Etappe?

Das Profil spricht klar gegen einen klassischen Massensprint. Stattdessen dürften Fahrer aus einer Fluchtgruppe die besten Siegchancen besitzen. Besonders explosive Klassikerfahrer und bergfeste Allrounder könnten ihre Gelegenheit wittern.

Sollte das Peloton den Ausreißern jedoch keine große Freiheit lassen, könnten auch Puncheure mit einem starken Antritt auf den letzten hügeligen Kilometern um den Tagessieg kämpfen. Vor dem ersten Ruhetag verspricht die 9. Etappe damit eines der abwechslungsreichsten Rennen der bisherigen Tour.

Quellen

  • Eurosport

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