Sprinter im Fokus

Tour de France 2026: 8. Etappe heute live im TV & Stream – Sprint-Finale in Bergerac

Nach dem Sprint in Bordeaux bekommen die schnellen Männer bei der Tour de France 2026 direkt die nächste Chance. Die 8. Etappe führt heute von Périgueux nach Bergerac und dürfte trotz eines leicht welligen Profils erneut in einem Massensprint enden. Hier erfahrt ihr, wo die Etappe heute live im TV und Stream läuft.

Tadej Pogacar mit weiteren Fahrern bei der 7. Etappe der Tour de France 2026
Tadej Pogacar dürfte heute nicht im Mittelpunkt der Wertung stehen! Foto: IMAGO / Belga

Die 8. Etappe der Tour de France 2026 führt heute über rund 180 Kilometer von Périgueux nach Bergerac. Auf dem Weg durch das Département Dordogne warten lediglich 1.150 Höhenmeter und zwei Bergwertungen der 4. Kategorie auf das Fahrerfeld.

Alles deutet deshalb auf die nächste große Chance für die Sprinter hin.

Übertragung im TV und Livestream: So verfolgt ihr die 8. Etappe

Die 8. Etappe wird heute live im Free-TV in der ARD und bei Eurosport 1 übertragen.

Wer per Stream einschalten möchte, sieht die „Tour de France 2026“ hier im Gratis-Livestream bei Eurosport.

Die weiteren Angebote:

  • ARD Mediathek

  • sportschau.de

  • Discovery+

  • DAZN (mit entsprechendem Abo)

Der Etappenstart erfolgt heute um 13:15 Uhr, der scharfe Start ist für 13:25 Uhr angesetzt. Mit der Zielankunft in Bergerac wird zwischen 17:20 Uhr und 17:43 Uhr gerechnet.

Streckenprofil: Zwei kleine Anstiege auf dem Weg nach Bergerac

Die 8. Etappe führt zunächst durch das landschaftlich reizvolle Périgord. Vorbei an Montignac-Lascaux und durch das Tal der Dordogne geht es auf einem überwiegend welligen, aber keineswegs besonders schweren Kurs in Richtung Bergerac.

Die erste Bergwertung wartet an der Côte de Domme. Der Anstieg der 4. Kategorie ist 3,7 Kilometer lang und im Durchschnitt 3,3 Prozent steil.

Später folgt die Côte du Buisson-de-Cadouin. Sie ist mit 2,2 Kilometern deutlich kürzer, weist aber eine durchschnittliche Steigung von 5,6 Prozent auf. Da der Gipfel rund 40 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird, bleibt den Sprintern genügend Zeit, mögliche Rückstände wieder aufzuholen.

Alles spricht für den nächsten Massensprint

Obwohl das Profil nicht vollkommen flach ist, sollte es für die Sprintteams gut zu kontrollieren sein. Eine Ausreißergruppe dürfte zwar früh ihren Versuch starten, doch auf den langen und vergleichsweise einfachen Schlusskilometern können die Mannschaften der schnellen Männer den Abstand Stück für Stück verkürzen.

Bergerac ist dabei ein guter Ort für ein Sprint-Finale. Bereits 2017 gewann Marcel Kittel hier eine Tour-Etappe und feierte den vorletzten seiner insgesamt 14 Tagessiege bei der Frankreich-Rundfahrt.

Das Finale in Bergerac könnte hektisch werden

Die letzten Kilometer sind zwar weitgehend flach, verlangen den Teams aber volle Konzentration ab. Mehrere 90-Grad-Kurven erschweren die Positionierung der Sprintzüge. Der letzte deutliche Richtungswechsel wartet sogar erst innerhalb der finalen 500 Meter.

Damit könnte weniger der reine Topspeed als vielmehr die perfekte Ausgangsposition entscheidend sein. Wer seinen Sprinter zu spät nach vorne bringt, dürfte auf der kurzen Zielgeraden kaum noch genügend Zeit haben, um verlorene Plätze gutzumachen.

Wer gewinnt die 8. Etappe?

Nach den bisherigen Sprintankünften zählen erneut die bekannten schnellen Männer zum Favoritenkreis. Jasper Philipsen, Tim Merlier, Olav Kooij, Biniam Girmay und Mads Pedersen dürften ihre Mannschaften auf einen kontrollierten Rennausgang einschwören.

Auch die deutschen Sprinter dürfen sich Hoffnungen machen. Max Kanter hat bei dieser Tour bereits bewiesen, dass er mit den Besten mithalten kann. Dazu kommen Phil Bauhaus und Pascal Ackermann, die bei einem gut organisierten Sprintzug ebenfalls um eine vordere Platzierung kämpfen können.

Quellen

  • Eurosport

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