Tour de France 2026: 13. Etappe heute live im TV & Stream – Angriff am Ballon d’Alsace
Nach zwei Tagen für die Sprinter wartet bei der Tour de France 2026 heute wieder ein deutlich anspruchsvolleres Teilstück. Die 13. Etappe führt von Dole nach Belfort und könnte am traditionsreichen Ballon d’Alsace zum Tag der Ausreißer werden. Hier erfahrt ihr, wo die Etappe heute live im TV und Stream läuft.
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Die 13. Etappe der Tour de France 2026 führt heute über 205,8 Kilometer von Dole nach Belfort. Damit ist sie das längste Teilstück der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt und zugleich die einzige Etappe, die die Marke von 200 Kilometern überschreitet.
Übertragung im TV und Livestream: So verfolgt ihr die 13. Etappe
Die 13. Etappe wird heute live im Free-TV in der ARD und bei Eurosport 1 übertragen.
Wer per Stream einschalten möchte, sieht die „Tour de France 2026“ hier im Gratis-Livestream bei Eurosport.
Die weiteren Angebote:
ARD Mediathek
sportschau.de
Discovery+
DAZN (mit entsprechendem Abo)
Der offizielle Etappenstart erfolgt heute um 13:00 Uhr, der scharfe Start ist für 13:20 Uhr vorgesehen. Mit der Zielankunft in Belfort wird zwischen 17:46 Uhr und 18:12 Uhr gerechnet.
Streckenprofil: Der längste Tag der Tour
Vom Startort Dole führt die Strecke zunächst in nordöstlicher Richtung durch vergleichsweise sanftes Terrain. Rund 150 Kilometer lang wartet keine größere Schwierigkeit auf das Fahrerfeld. Die erste Phase dürfte deshalb vor allem vom Kampf um die Ausreißergruppe des Tages geprägt sein.
Insgesamt müssen die Profis rund 2.400 Höhenmeter bewältigen. Der Großteil davon wartet jedoch erst im letzten Viertel der Etappe, wenn die Tour die Vogesen erreicht.
Nach 137,8 Kilometern wird in Mélisey, dem Heimatort des früheren französischen Radstars Thibaut Pinot, der Zwischensprint ausgefahren. Kurz danach beginnt die entscheidende Phase des Tages.
Ballon d’Alsace könnte die Vorentscheidung bringen
Die erste Bergwertung wartet am Col des Croix. Der Anstieg der 3. Kategorie ist 5,1 Kilometer lang und durchschnittlich 4,8 Prozent steil. Er dürfte als Aufwärmprogramm für die größte Herausforderung der Etappe dienen.
Anschließend geht es hinauf zum traditionsreichen Ballon d’Alsace. Der Anstieg zieht sich über 8,9 Kilometer und weist im Durchschnitt 6,9 Prozent Steigung auf. Sein Gipfel wird rund 30 Kilometer vor dem Ziel erreicht.
Der Ballon d’Alsace besitzt einen besonderen Platz in der Geschichte der Frankreich-Rundfahrt: Bereits 1905 führte die erste offizielle Bergetappe der Tour über diesen Pass. Auch heute könnte er den entscheidenden Angriff des Tages erleben.
Ausreißer haben gute Chancen auf den Etappensieg
Das Profil spricht für eine starke Fluchtgruppe. Die lange Distanz und die beiden späten Anstiege machen es für die Sprinterteams schwierig, das Rennen über mehr als 200 Kilometer zu kontrollieren.
Spätestens am Ballon d’Alsace dürften viele schnelle Fahrer den Anschluss verlieren. Gleichzeitig liegt der Gipfel weit genug vor dem Ziel, damit starke Abfahrer und tempofeste Klassikerfahrer ihre Chance suchen können.
Zu den möglichen Kandidaten für einen Ausreißersieg zählen Fahrer wie Richard Carapaz, Alex Baudin oder Tom Pidcock. Vor allem Pidcock könnte auf der langen Abfahrt nach Belfort seine technischen Fähigkeiten ausspielen.
Greifen Pogačar und die Tour-Favoriten an?
Ob auch die Favoriten auf den Gesamtsieg aktiv werden, hängt vor allem vom Rennverlauf ab. Die Abfahrt vom Ballon d’Alsace führt überwiegend hinunter nach Belfort, weshalb größere Abstände unter den Klassementfahrern nicht zwingend zu erwarten sind.
Sollte das Hauptfeld die Ausreißer jedoch frühzeitig einholen, zählt auch Tadej Pogačar zu den Kandidaten auf den Tagessieg. Der Slowene könnte sowohl mit einer Attacke am letzten Berg als auch im Sprint einer verkleinerten Gruppe gefährlich werden.
Für Jonas Vingegaard, Florian Lipowitz und die weiteren Podiumsanwärter dürfte es vor allem darum gehen, aufmerksam zu bleiben und keine unnötige Zeit zu verlieren. Der nächste schwere Bergtag folgt bereits am Samstag.
Kniffliges Finale in Belfort
Nach der Passage des Ballon d’Alsace geht es rund 30 Kilometer lang überwiegend bergab in Richtung Belfort. Kurz vor dem Ziel wartet allerdings noch einmal eine etwa 800 Meter lange Steigung, die sich für einen späten Angriff anbietet.
Auch die letzten Meter verlangen volle Konzentration. Mehrere enge Kurven erschweren die Anfahrt zur Ziellinie. Selbst wenn eine kleine Gruppe gemeinsam Belfort erreicht, ist deshalb kein klassischer Sprint zu erwarten.
Quellen
Eurosport






