Tour de France 2026: 12. Etappe heute live im TV & Stream – Sprint in Chalon-sur-Saône
Bei der Tour de France 2026 bekommen die Sprinter heute vorerst ihre letzte große Chance. Die 12. Etappe führt vom Formel-1-Kurs in Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône und dürfte trotz einiger kleiner Anstiege erneut in einem Massensprint enden.
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Die 12. Etappe der Tour de France 2026 führt heute über 179,1 Kilometer vom Circuit Nevers Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône. Nach dem Sprint in Nevers wartet erneut ein weitgehend flaches Teilstück, bevor die Rundfahrt in den kommenden Tagen wieder deutlich anspruchsvoller wird.
Übertragung im TV und Livestream: So verfolgt ihr die 12. Etappe
Die 12. Etappe wird heute live im Free-TV in der ARD und bei Eurosport 1 übertragen.
Wer per Stream einschalten möchte, sieht die „Tour de France 2026“ hier im Gratis-Livestream bei Eurosport.
Die weiteren Angebote:
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Der Etappenstart erfolgt heute um 13:30 Uhr, der scharfe Start ist für 13:40 Uhr angesetzt. Mit der Zielankunft in Chalon-sur-Saône wird zwischen 17:29 Uhr und 17:50 Uhr gerechnet.
Besonderer Start auf der Formel-1-Strecke in Magny-Cours
Schon der Startort macht die 12. Etappe zu etwas Besonderem. Das Fahrerfeld rollt zunächst über den Circuit de Nevers Magny-Cours, auf dem bis 2008 regelmäßig der Große Preis von Frankreich ausgetragen wurde.
Besonders erfolgreich war dort Michael Schumacher: Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister gewann insgesamt acht Rennen auf dem Kurs. Nach dem ungewöhnlichen Auftakt verlässt das Peloton die Rennstrecke und macht sich auf den Weg in Richtung Burgund.
Streckenprofil: Drei kleine Bergwertungen warten
Insgesamt müssen die Fahrer heute rund 1.800 Höhenmeter bewältigen. Damit ist die Etappe etwas anspruchsvoller als das Teilstück des Vortages, bietet den Sprintern aber weiterhin gute Chancen.
Nach rund 45 flachen Kilometern steht in Decize der Zwischensprint an. Anschließend wird das Profil welliger. Mit der Côte de Lanty und der Côte de Cuzy warten zwei frühe Bergwertungen der 4. Kategorie.
Die größte Schwierigkeit folgt rund 20 Kilometer vor dem Ziel. Die Côte de Montagny-lès-Buxy ist 2,5 Kilometer lang und durchschnittlich 3,9 Prozent steil. Für die Top-Sprinter dürfte der Anstieg aber nicht schwer genug sein, um den Anschluss an das Hauptfeld zu verlieren.
Letzte große Sprintchance vor den Bergen
Nach der letzten Bergwertung geht es überwiegend leicht bergab in Richtung Chalon-sur-Saône. Eine Ausreißergruppe dürfte zwar erneut versuchen, sich früh abzusetzen. Die Sprinterteams werden diese Chance kurz vor den kommenden schweren Etappen jedoch kaum ungenutzt lassen wollen.
Damit spricht vieles für den zweiten Massensprint innerhalb von zwei Tagen. Bereits 2019 wurde eine Tour-Etappe in Chalon-sur-Saône im Sprint entschieden. Damals setzte sich der Niederländer Dylan Groenewegen durch.
Anspruchsvolles Finale in Chalon-sur-Saône
Auf den letzten Kilometern wird die Positionierung entscheidend. Zunächst führt die Strecke weitgehend gerade entlang eines Flusses. Rund vier Kilometer vor dem Ziel folgen jedoch ein Kreisverkehr und eine Rechtskurve.
Etwa 2,5 Kilometer vor der Ziellinie wartet ein weiterer 90-Grad-Richtungswechsel, kurz danach sogar eine Spitzkehre. Anschließend gelangen die Fahrer auf die Straße entlang der Saône.
Die Zielgerade verläuft in einem weiten Rechtsbogen. Die Sprintzüge müssen daher früh entscheiden, auf welcher Straßenseite sie ihren schnellen Mann positionieren. Wer im Finale eingeschlossen wird, dürfte kaum noch die Möglichkeit haben, seinen Sprint vollständig auszuspielen.
Wer gewinnt die 12. Etappe?
Zu den Topfavoriten zählt erneut Tim Merlier, der bei dieser Tour bereits zwei Etappensiege gefeiert hat. Auch Olav Kooij, Jasper Philipsen, Biniam Girmay und der Sieger des Vortages, Søren Wærenskjold, dürfen sich Chancen ausrechnen.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick vor allem auf Max Kanter. Der 28-Jährige hat bei dieser Tour bereits gezeigt, dass er im Massensprint mit den besten Fahrern mithalten kann. Auch Phil Bauhaus und Pascal Ackermann gehören zum erweiterten Kreis der Siegkandidaten.
Für die Sprinter steht viel auf dem Spiel: Nach der heutigen Etappe folgen zunächst mehrere Teilstücke, die eher den Ausreißern und Bergfahrern entgegenkommen. Entsprechend intensiv dürfte der Kampf um den Tagessieg und die Punkte für das Grüne Trikot werden.
Quellen
Eurosport






