Tod von Adam Wolke: Tränen im Livestream – so heftig reagieren seine Jungs
Der Tod von Adam Wolke erschüttert die Streaming-Szene. Zarbex und Max Schradin sprechen unter Tränen über ihren Freund – und bitten um Respekt.

Die Nachricht kam für viele völlig überraschend: Adam Wolke, besser bekannt als SkylineTV, ist mit nur 36 Jahren gestorben. Am Dienstag, 20. Oktober, machten Jens „Knossi“ Knossalla und Verena Ullrich den Tod des Streaming-Pioniers öffentlich. Wolke erlitt demnach eine schwere Hirnblutung infolge eines geplatzten Hirnaneurysmas.
„Wir waren bis zuletzt an seiner Seite und haben ihn auf seinem letzten Weg begleitet“, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung. Gleichzeitig baten sie darum, die Privatsphäre von Familie, Angehörigen und engen Freunden zu respektieren.
Nun wird deutlich, wie tief der Verlust auch Wolkes Freunde aus der Streaming-Szene trifft. Zarbex und Max Schradin brechen in ihren Livestreams in Tränen aus.
Zarbex weint um Adam Wolke: „Es ist ganz, ganz furchtbar“
Zarbex versucht in seinem Stream zunächst, die Fassung zu bewahren. Doch schon nach wenigen Sätzen brechen die Emotionen durch.
„Krass, Digga. Ich, ich denke, ihr habt alle die Story gesehen von Jens. Oh fuck, ey. Oh fuck. Oh krass, ja. Oh Mann, ey“, beginnt er und kämpft sichtbar mit den Tränen.
Schließlich spricht er aus, was ihn und seine Zuschauer:innen beschäftigt: „Es ist ganz, ganz furchtbar. Ich weiß nicht. Oh Mann, ey. Ich weiß nicht, ähm, wo ich mit den Gefühlen hin soll.“
Dann bestätigt auch er die traurige Nachricht: „Adam Skyline TV ist leider verstorben an 'nem, äh, Hirnaneurysma, an 'ner Hirnblutung. In ganz, ganz jungen Jahren. Wir kennen ihn alle durch die Touren.“
In seinem längeren Stream erinnert Zarbex zudem daran, wie viel er mit Wolke erlebt habe. Er hat den Krankheitsprozess im Hintergrund mitverfolgt und gemeinsam mit anderen darauf geachtet, dass keine Informationen vorzeitig nach außen dringen. Bis zuletzt hat er gehofft, dass alles wieder gut werde.
Besonders bitter: Weitere gemeinsame Touren waren offenbar bereits geplant. Wolke war regelmäßig Teil der großen IRL-Projekte rund um Zarbex, Schradin und andere bekannte Streamer.
Max Schradin bricht ebenfalls in Tränen aus
Auch Max Schradin (48) fällt es schwer, im Livestream über den Tod seines Weggefährten zu sprechen. Mit stockender Stimme verweist er zunächst auf Knossis Mitteilung:
„Also jeder, der, ähm, Infos darüber haben will, ähm, Knossi hat in, in seiner Story 'ne sehr traurige Nachricht, äh, gepostet und, ähm, da stehen alle Informationen drin, die einfach, äh, dann für euch, ähm, wichtig sind.“
Vor allem eine Sache ist ihm wichtig: der respektvolle Umgang mit der Situation.
„Und darüber hinaus ist es einfach auch wichtig, ähm, respektvoll damit umzugehen.“
An anderer Stelle fasst Schradin seine eigene Fassungslosigkeit zusammen: „Wir alle, die mit ihm zu tun hatten, sind sehr geschockt. Man findet da keine Worte für.“
Dass er nicht weiter ins Detail gehen möchte, passt zu dem Wunsch, den auch Knossi und Wolkes Umfeld unmittelbar nach Bekanntgabe des Todes äußerten: Die Angehörigen sollen in dieser schweren Zeit geschützt werden.
Adam Wolke war für die Streamer weit mehr als ein Kollege
Warum die Reaktionen so emotional ausfallen, zeigt ein Blick auf Wolkes Rolle innerhalb der Szene. Schon 2013 experimentierte er mit mobilen Livestreams, lange bevor das sogenannte IRL-Streaming in Deutschland zum Massenphänomen wurde.
Mit „SkylineTV LIVE“ nahm er Zuschauer:innen mit auf Reisen und Veranstaltungen, später arbeitete er hinter den Kulissen auch an Produktionen von Größen wie Knossi, MontanaBlack und Trymacs. 2024 gewann er zudem Knossis „Big Brother“-Edition.
Noch Ende September war Wolke gemeinsam mit Knossi, MontanaBlack, Max Schradin und Zarbex im Europa-Park unterwegs. Bei dem Stream unterstützte er nicht nur hinter der Kamera, sondern war auch selbst immer wieder zu sehen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass es einer seiner letzten großen Einsätze sein würde.
Umso schwerer fällt seinen Weggefährten nun der Abschied. Zarbex bringt es in seinem Stream schließlich auf eine einfache Bitte herunter: „Lasst ihn uns einfach nicht vergessen, lasst ihn uns in Gedanken behalten – lasst ihn uns einfach im Herzen behalten.“







